Wozu braucht es (noch) Religionen?

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  1. #1 Punchkin, 01.08.2016
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    Ich frage mich manchmal, wozu es eigentlich (noch) Religionen gibt. Ständig höre ich, dass die Welt sicherer wäre und es weniger Kriege gäbe, wenn Religionen nicht existierten. Aber wenn es so einfach wäre, dann wären Religionen doch schon längst abgeschafft worden. Andererseits ist das vielleicht auch ein bisschen kurz gedacht, weil ja meistens noch mehr hinter Angriffen steckt. Ein Weltbild, eine Einstellung, eine Überzeugung, Machtstreben.... Das gibt es schließlich auch, wenn es sich dabei nicht gerade um eine Religion handelt.
    Wie denkt ihr darüber? Wäre die Welt ein besserer Ort ohne Religionen? Braucht der Mensch einen religiösen Glauben?
    Ich bin btw. nicht gläubig, aber sagen wir mal offen für das Thema ;)
     
  2. #2 xandros, 01.08.2016
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    Religionen sind nie der Anlass eines Krieges, sondern vielmehr nur der Deckmantel oder ein vorgeschobener Grund.
    Abschaffen kann man Religionen nicht. Der Glauben ist bereits ab der Geburt im Menschen verankert - selbst wenn er zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas von Religion gehört hat. Den Glauben kann man nicht verbieten, sondern höchstens die praktische Ausübung.
    Das Problematische an Religionen sind nicht die Lehren dahinter, sondern die teilweise radikalen und mitunter sicherlich auch falschen Interpretationen von Schriften, die derart alt sind, dass deren Originale entweder gar nicht mehr existieren und unsere heutigen Replikas auch nicht mehr inhaltlich mit dem Original verglichen werden können oder sie basieren auf Übersetzungen, die keinesfalls sicher sind.
     
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  3. #3 YourGregory, 02.08.2016
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    Das ist das Problem hinter Glaubensrichtungen und Ideologien, die auf keiner wissenschaftlichen Basis fußen. Nun haben die Menschen immer größeren Zugang zu Informationen im Internet, nutzen diese aber nicht um sich mit einer wissenschaftlichen Gegenseite zu beschäftigen, sondern versuchen diese zu Teilen auch zu vertiefen. Viele landen dabei direkt in die Arme von Extremisten und Menschen, die im Netz eben nur vorgeben die Religion zu vertreten - nur sehen und verstehen, tun das die Menschen auf dem ersten Blick eben nicht. In der Religion gehts eben auch sehr darum Antworten zu finden, und manchmal geben viel zu viele Scharlatane vor diese zu haben, ohne ihre wahren Intentionen zu nennen.
     
  4. #4 Punchkin, 09.08.2016
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    Ich denke da ähnlich. Allerdings finde ich auch, das die Ausübung der Religion einfach Privatsache sei soll. Als Deckmantel würde ich es auch bezeichnen, aber die Weltbilder der einzelnen Religionen gehen ja teilweise derart auseinander, dass man verstehen kann (teilweise zumindest), dass es jemanden wütend macht, zu sehen, wie die eigene Religion zu locker ausgelebt wird. Ich bin da überhaupt nicht mit einverstanden, die Leute dann zu bekehren, aber ich kann das Gefühl etwas nachvollziehen, wenn man fanatisch wird, weil das der einzige Halt im Leben ist. Wenn man alles verloren hat z.B.
     
  5. #5 xandros, 09.08.2016
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    Mir ist es reichlich egal wie andere über Religionen denken und es persönlich mit dem Glauben halten. Solange mir niemand seinen Glauben aufzwingt oder mich von seiner Anschauung überzeugen will, sonst niemanden damit belästigt, ist alles ok.
    Die Grundgedanken der Religionen und auch die Schriften sind in allen Religionen sogar relativ ähnlich, teilweise sogar inhaltlich gleich. Den Unterschied macht nur die Auslegung!
    Wer darüber wütend wird, hat offensichtlich keinerlei Toleranz und einen Mangel an Respekt. Derjenige muss wohl erst an sich selbst arbeiten, bevor er andere verurteilt.
    In der Regel wird es zum letzten Strohhalm, wenn man sonst aus irgendeinem Grund scheitert. Der Glaube ist heute doch sehr verbreitet nur noch interessant, wenn es den Leuten richtig schlecht geht. Solange alles läuft, ist der Glaube irgendwo im Hintergrund.
     
  6. #6 quarksundcocosnuss, 12.08.2016
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    Ich finde es immer wieder interessant, dass die meisten Konflikte zwischen den drei Großen (Christentum, Islam, Judentum) stattfinden. Obwohl gerade diese Religionen eigentlich gemeinsame Wurzeln und geschichtlich so viel gemeinsam haben. Das haben wir ja schon bei Nathan der Weise gelernt.
    Andere Religionen hingegen, wie der Buddhismus, sind eher still und total friedlich obwohl sie total anders sind. Man sieht: so geht es auch. Warum können sich nicht einfach alle vertragen und andere leben lassen, wie sie es für richtig halten?
     
  7. #7 Punchkin, 15.08.2016
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    Vielleicht gerade WEIL sie so viel gemeinsam haben, behauptet jede, die richtige Auslegung zu leben, bzw. der bessere Glaube/ die bessere Religion zu sein. Mit dem Buddhismus brauchen sie sich ja nicht zu vergleichen, weil sie damit ja nichts gemeinsam haben. Ich fände es aber auch schön, wenn mehr Religionen so friedlich wie der Buddhismus wären!
     
  8. Zundam

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    "Killing god is the only way forward."

    Ich bin eigentlich auch sehr positiv gegenüber Religionen eingestellt, weil ich ein großer Freund von Geschichte und Mythologie bin. Aber so stringent, wie diese uralten Grundsätze heute noch praktiziert werden, halten sie die Menschheit ganz klar von einem geistigen und humanistischen Fortschritt ab..
     
  9. #9 charlie_haas, 02.09.2016
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    Die meisten Kriege der Menschheitsgeschichte wurden wegen religiösen Gründen geführt. Gäbe es keine Religionen, wäre die Welt zumindest ein wenig friedlicher.

    Unstrittig ist allerdings leider, dass dann andere Gründe für die Rechtfertigung von militärischen Konflikten heran gezogen oder auch kreiert würden.



    Was mich als Atheist an Religionen stört, ist der ständige Einfluss und die Reglementierung, den diese auf die persönliche Lebensführung der Menschen nimmt, oder zumindest versucht zu nehmen.

    Solange ich mit meinem Handeln niemandem Schaden in welch Form auch immer zufüge und nach geltender Rechtsprechung lebe, hat keine Religion, welcher Glaubensrichtung auch immer, diese als sündhaft, unmoralisch oder auch sonst irgendwie verwerflich zu verurteilen, nur weil es vielleicht nicht mit deren prähistorischen Moralvorstellungen konform ist.



    Auch als moralischen Kompass sind Religionen für mich inakzeptabel. Dafür geschah und geschieht im Namen des Glaubens zu viel Unrecht.

    Seien das nun Selbstmordattentate, Kindesmissbrauch oder Hexenverbrennungen, die Liste ließe sich endlos weiterführen.



    Auch die Haltung, besonders großer Religionen zu Themen wie Sexualität, Empfängnisverhütung oder auch dem Schutz vor Aids durch die Benutzung von Kondomen ist mit antiquiert nur sehr freundlich umschrieben.



    Karl Marx bezeichnete Religion einmal als „Opium des Volkes“.

    Mein Fazit: „Keine Macht den Drogen“
     
  10. #10 Demrion, 02.09.2016
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    Hallo.

    Soviel ich weiß, gibts einige Religionen, die die jeweils Eigene als die einzig Wahre und Richtige hinstellen und verlangen, keine Andere oder Atheismus (hoffentlich richtig geschrieben :rolleyes: ) zu dulden. In Vielen findet man Anweisungen, für (kleine) "Vergehen" grausame Strafen zu verhängen wie auspeitschen, verkrüppeln, foltern oder gar hinrichten.

    Wenn ich an Charlie Hebdo denke, sind Religionen nicht zu unterschätzen. Dann wieder werden sie von Eliten genutzt, um ihre Verbrechen und Betrügereien zu decken. Siehe Bush, Irak-Krieg 2003, der "von Gott" seine Anweisungen erhalten haben will. Ich denke an die Mißbrauchsskandale noch und nöcher einer bestimmten Religion, die Sex immer als die Sünde überhaupt anprangert.

    In meinen Augen sind Religionen gut, um das Volk bis zu seiner Fahrt in den Himmel zu verar...en, und mit Sprüchen wie "die Wege des Herrn sind unergründlich" alles entschuldigen zu können.
     
  11. isba

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    Ich glaube, "es" braucht keine Religionen, aber die Menschheit scheint sie zu brauchen, von Anbeginn an. Ich denke, schon die Eiszeitmenschen haben an ein höheres Wesen geglaubt, um sich all das zu erklären, was einfach unerklärbar ist.
    Wir haben zwar eine Menge dazu gelernt in den Jahrtausenden, aber im Grunde wissen wir trotzdem "nix", weder woher wir kommen noch wohin wir gehen.
    Und wer kann sich schon ein unendliches Weltall wirklich vorstellen?
    Also muss ein Gott oder müssen Götter her, damit man sich nicht so verloren vorkommt.
    Ich persönlich halte von keiner Religion wirklich was, denn sie vernebeln nur das Hirn gegenüber den Tatsachen. Und für die "Moral" reichen mir die Naturgesetze, die teilweise abstrusen Vorschriften der Religionsgründer brauche ich nicht.
    Außerdem sind die großen "Ein-Gott-Religionen" alle patriarchalisch. Die Männer bestimmen und die Frauen sollen brav demütig gehorchen, das kann man als halbwegs intelligente Frau sowieso nicht akzeptieren. Aber klar, sie sind ja auch von Männern gemacht und spiegeln die Zustände der Zeiten, in denen sie entstanden sind. Je orthodoxer, desto frauenfeindlicher.
    Aber wer weiß, vielleicht schmore ich ja einmal in der Hölle wegen meiner Ansichten......:p
     
  12. #12 xandros, 02.09.2016
    Zuletzt bearbeitet: 02.09.2016
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    welcher Himmel?
    welche Hölle?

    In den christlichen Glaubensrichtungen ist davon zwar immer wieder die Rede, aber biblisch begründet ist beides nicht. Und aus diesem alten Buch, welches dann doch von den Kirchen nach eigenem Gutdünken zusammengestellt wurde, soll das ja angeblich abgeleitet sein.
     
  13. #13 charlie_haas, 07.09.2016
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    No hell below us, above us only sky...
    Imagine - John Lennon

    recht hat er....
     
  14. #14 xandros, 07.09.2016
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    Religion ist für alle diejenigen, die Trost brauchen, aber keinen Alkohol vertragen!
     
  15. #15 4FX, 11.11.2016
    Zuletzt bearbeitet: 11.11.2016
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    die Bibel ist eines der ältesten Bücher von Menschen über die Menschheit.
    Wenn man diese als ein Buch liest, mit der gleichen Toleranz
    wie sich auch in Geschichten anderer Bücher
    ein Stück Wissen, Weisheit oder Wahrheit wiederfindet
    dann wird man feststellen, dass die Bibel in keiner Weise der Physik oder Wissenschaft wiederspricht.

    Es ist die einzige verfügbar und verbreitete alte Lehre über die Menschheit, welche viel Wissen über die Eigenheiten, Charaktere, Völkerwanderungen bei der verbreitung der Menschen - und über Macht, dessen Missbrauch und korruption, über "Verdorbene Gedanken" und Handlungsweisen von Machthabern, Regimen und Einzelpersonen (Symbolisch für ein Temperament oder Mentalität von Völkern) erzählen.

    In der Bibel werden frühere Kulturen, Gesetzmäßigkeit der Erde und deren Physik im Lauf des Sonnensystemes beschrieben und frühere Naturkatastrophen beschrieben - genauso wie der Lauf der aktuellen Globalen Erderwärmung, Gletscherschmelze und der "Großen Flut / Sintflut" schonmal abgelaufen ist. Betrachtet man den Planetaren Kalender der Maja, so sind dies langfristig wiederkehrende Ereignisse im Lauf des Sonnensystemes wie wir auf der Erde jedes Jahr die 4 Gezeiten durchleben...

    man sollte Bedenken dass dieses Buch Wissen über Jahrtausende beinhaltet, welches nicht nur wenigen Gelehrten vorbehalten sein sollte und auch verschiedene Politische Machtregime überlebt hat. Es wurden in der Jüngeren Vergangenheit Bücher durch kurzweilige politische Regime und Kriege zerstört, Menschen wegen dessen Wissen verfolgt, gefoltert, verbrannt...

    Also wenn Ihr den nachfolgenden Generationen, welche unterschiedliche Trends, Sprachverständniss, Ideologien und unterschiedliche Entwicklungen in dem Empfinden von Rechten und Freiheit durchleben - wenn Ihr Langfristig ein Jahrhundert- und Jahrtausendaltes Wissen hinterlassen wollt, wie würdet Ihr dieses Buch schreiben?

    Und mit diesem Gedanken, dass vor Hundert- und Tausend- und Zehn-Tausenden von Jahren einige Auffassungen und Herkunft-Wissen unterschiedlich interpretiert wurden, könnte man dieses Buch inklusive der erklärenden Hinweistexte lesen - wie eine andere Erzählung auch.

    Ihr könnt eine Seite aus der Bibel nehmen, oder manchmal sogar nur einen Vers - und werdet auf dem Kommerziellen Mark ganze Bücher darüber finden (ausgeschmückt mit Erzählugen von Bekannten, deren Leid- und Lebens- und Erfolgsgeschichte) ein Beispiel wäre "die Kraft des Verzeihens" - Ihr werdet 20 Bücher-Autoren finden welche Geld verdienen mit dem Wissen was auf einer Seite der Bibel erklärt ist.

    Mir ist jedenfalls keine andere Institution bekannt, welche Menschen anleitung und Hilfe zu Mentaler und Geistiger Beschaffenheit der Menschheit vermittelt - und den Menschen andere Werte als Kommerz und Leistungsdenken aufzeigt.

    Ich bin mittlerweile sehr gläubig - und gehöre keiner Kirchlichen Sekte an; aber ich Respektiere deren Dasein und die Freiheit, sich jederzeit selbst entscheiden zu können was Freiheit für den Einzelnen bedeutet.

    Stichworte: Muskuläre Massage contra Akkupunktur, Akkupressur, Shiazu, Reflexzonen-Massage, Aura/Energiefeld des Körpers(Geistes). NLP, Meditation, Rückführung, Akasha

    ich bin jetzt nicht auf vielfach wenig verbreitete alte Schriften eingegangen. Meiner Meinung nach spiegelt sich mein Verständniss von den Glaubenswerten und das, was vermittelt weden soll mit den anderer Religionen. Ich habe mich mit Priestern der Evangelischen und Katholischen Kirche teils intesiv auseinandergesetzt, genauso wie mit (Gelehrten) Vertretern und Gläubigen Türken, Araber, Afrikaner und Asiaten. Ebenso mit einigen verbleibenden Schamanen und Russischen Menschen mit "heilenden Händen" und der Fähigkeit die Energiebahnen/Verknüpfungen zu Erinnerungen und Erlebnissen oder zu anderen Menschen zu sehen und aufzulösen. Wenn man sich dem Unbekannten "öffnet" um zu lernen welche Möglichkeiten Menschen haben können - nicht um alles anzunehmen oder irgendwelche "Weihungen" mit sich machen zu lassen - dann kann das das eigene Bild schonmal ändern oder bestehende Sichtweisen erweitern bzw. in Frage stellen.

    In der Bibel steht eine Liste von empfohlenen Lebensmitteln welche im Allgemeinen unkritisch sind oder als "Gefährlich", "Schmutzig" oder als Sündenträger (Krankmachend, Verlockend, Suchtgefährdent) gekennzeichnet sind. Man findet dort ebenso Schweineflleisch in der Katholischen Bibel gelistet wie Alkohol - es sind verblüffende Änlichkeiten zu den Türkischen Traditionen. Dies möchte ich noch als Denkanstoß geben. Sehr schön Filmhaft dargestellt sind die Anspielungen der Religion in dem Film "Zeitgeist" um einen einfachen Einstieg zu haben. Auch sind einige Denkanstösse von "Dänickn - total" sehr interessant. Wer will liest "Zum Höheren Selbst Erwachen" von Sania Roman oder "Entscheide dich für Freiheit" von Beckwith.

    Das ist nur meine Meinung - ich bitte um Toleranz der Ansichten
     
  16. #16 Demrion, 11.11.2016
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    Hab die Bibel nie richtig gelesen.

    Aber was für Werte? Für Kleinigkeiten foltern und verstümmeln? Hinterhältig und grausam Feinde vernichten? Auf so eine mentale "Stütze" kann die Menschheit denke ich auch verzichten. Ganz im Ernst, mit dem ganzen christlichen Sch... hierzulande werden die Leute doch nur blöd gehalten und ausgenommen. Selbst wenn Religionen mal aus gut gemeinten Gründen erfunden wurden, gibts unzählige Möglichkeiten alles so aus zu legen, dass bloß den Eliten damit geholfen wird. Staat und Kirche gehören komplett getrennt.

    Woran ich bei einer bestimmten Speise immer denken muss, ist, als irgendwelche Engel auf die Erde herab stiegen, und dort Lammfleisch und Fladenbrot bekamen... :D
     
  17. isba

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    Für mich ist die Bibel ein mehr oder minder historisches Werk, angereichert mit Geschichten über einen Gott, der sich in meinen Augen ziemlich unversöhnlich und herrschsüchtig darstellt.
    Derartiges gibt es bei vielen Völkern, und überall spielen ein Gott oder verschiedene Götter mit.
    Ich will aber keineswegs Menschen, die an die Bibel glauben, beleidigen!
    Ich glaube, jeder denkt in seinem Leben über diese Dinge nach, und jeder kommt zu irgendeinem Ergebnis, das für ihn gilt.
    Solange mich niemand aggressiv von seiner Meinung überzeugen will, respektiere ich das.
     
  18. kerro

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    Ganz einfach: Die Menschen brauchen jemanden der an allem Schuld ist
     
  19. #19 xandros, 13.11.2016
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    Eigentlich sind doch die Menschen herrschsüchtig und unversöhnlich....
    Nette Theorie, die bedauerlicherweise nur keine Grundlage hat. Geht man von der Bibel aus, ist der Mensch für sein Schicksal selbst verantwortlich, da er nicht mehr unter der Führung Gottes stehen wollte.
    So gesehen ist auch kein Gott an unseren Problemen schuld, sondern wir selbst.
     
  20. kerro

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    Sicher steht es in der Bibel so, aber die ist wiederum auch von Menschen geschrieben. Wir brauchen einfach jemanden als Antwort auf alle Fragen wo wir keine Antwort finden. Es heisst auch "Gotteswille" oder " ...man kann nichts machen, wenn Gott es so will.." Ist einfach viel praktischer so
     
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Wozu braucht es (noch) Religionen?

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