Vom Allround PC zum Gamer PC

Dieses Thema im Forum "PC Kaufberatung & Co" wurde erstellt von RadioMan, 13.12.2013.

  1. #1 RadioMan, 13.12.2013
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    Sehr geehrte community,
    derzeit beschäftige ich mich damit, wie ich am besten und effizientesten meinen 4 Jahre alten PC komplett ersetze.
    An sich handelt es sich dabei umd einen Packard Bell PC (FertigPC) mit folgender Hardware:

    Prozessor: AMD Athlon II x4 620 mit AM3 Sockel + Standard boxed Kühler
    Mainboard: Packard Bell RS740
    Arbeitsspeicher: DDR 2 - 6 GB (vermute 4x 1,5gb)
    Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 560
    Festplatte und DVD Brenner sind ebenfalls standard Komponenten
    Netzteil: Ist zwar ein neu reingebautes, aber eher Marke billig

    Ich hoffe mal, dass die genannten Infos vollständig und korrekt sind..das sind jedenfalls die, die ich als Laie auslesen konnte.

    Mein Ziel ist es nun die Kompomenten schrittweise auzustauschen. Daher liegt mein Fokus besonders darauf, dass alle Teile harmonieren.
    Ich hoffe ich leiste mir jetzt hier keinen fehltritt, aber da ich keinen rechten Überblick über den neusten Stand habe und auch Gamestar Leser bin, orientiere ich mich am von der Gamestar Redaktion zusammengestellten 1000€ Modell.
    http://www.gamestar.de/hardware/prax...au_pcs_p3.html

    Wie oben genannt soll das ganze schrittweise von statten gehen, da ich einerseits mit der momentaren Leistung klar komme und andererseits auch ungern 1000€ auf einmal für "nur" für hardware hinlegen möchte.

    Schritt 1: Gehäuse, CPU Kühler und Netzteil austauschen
    --> be Quiet Pure Power L8-CM 530 Watt
    --> Enermax T40-TB
    --> aber: Fractal Design Define R4 statt der Variante des 1000€ PCs

    Schritt 2: Motherboard und CPU
    --> Asus H87 Plus
    --> Intel Core i5 4670 Boxed

    Schritt 3: Grafikkarte
    --> MSI Geforce GTX 760 Twin Frozr Gaming

    Schritt 4: Arbeitsspeicher
    --> Kingston HyperX Blu 8,0 GByte Kit DDR3-1600

    DIe Festplatte und den DVD BRenner auzustauschen sehe ich momentan nicht als sinnvoll.

    Schritt 1 würde ich gerne um die Weihnachtszeit umsetzen. Die restlichen Schritte können sich noch gut ein Jahr hinziehen.
    Wie ihr vielleicht schon erkannt habt, möchte ich mir hier einen zukunftssicheren Gaming PC basteln, der Preis/Leistungstechnisch stimmt.
    Meine Fragen daher:
    Wie Zukunftssicher ist das Ganze (in Jahren)?
    Passen die alten und neuen Komponenten zusammen?
    Gibt es für meine Ansprüche und Geldbeutel bessere Komponenten?
    Worauf muss ich achten, wenn sich die restlichen SChritte tatsächlich noch ein Jahr hinziehen und bereits neue Hardware die oben genannte abgelöst hat?
    Und schließlich: Sind die angedachten Schritte in dieser Reihenfolge und Zusammensetzung sinnvoll?

    Ihr würdet mir auch einen großen Gefallen tun, wenn ihr mir eure Vor- und Ratschläge begründet und mir eventuell Quellen nennen könntet, aus denen ich lernen könnte, um in Zukunft nicht mehr nachfragen zu müssen :)

    Ich dank euch schon mal im Voraus und hoffe, dass sich ein paar Hilfsbereite hierher verirren.
    Bis dahin, machts gut.
     
  2. AdMan

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  3. #2 xandros, 13.12.2013
    Zuletzt bearbeitet: 13.12.2013
    xandros

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    Vermute eher 3x2GB und damit dann ein freier Slot oder (eher denkbar) 2x2GB plus 2x1GB. 1.5GB-Module gibt es nicht.... (wenn es dich interessieren sollte, kannst du das z.B. mit Tools wie Everest/AIDA64, SIW oder Vergleichbarem auslesen lassen.)
    Das ist nicht die Karte, sondern der darauf verbaute (und von Software auslesbare) Chip auf der Karte. Wird vermutlich eine OEM-Karte fuer Packard-Bell sein..... (ist aber nicht weiter wichtig, solange du den Treiber dafuer direkt von PB beziehst.)

    Nein.
    Schritt 1 ist problemlos so machbar.
    Schritt 2 und 4 wirst du zusammenfassen muessen - der alte RAM wird kaum auf einem neuen Mainboard funktionieren. (RAM waehlt man idealerweise aus der Memory-Supportliste des Mainboards um eventuelle Inkompatibilitaeten auszuschliessen.)

    Gegenfrage: Da du von "Gamer PC" als Ziel sprichst -> Wie weit kannst du in die Zukunft schauen was die Entwicklung und somit auch die Systemanforderungen von neuen Spielen betrifft?
    Die Antwort wird also niemand geben koennen. Das duerfte eher eine grobe Schaetzung sein und sehr wahrscheinlich an der aktuellen Lebenszeit fuer PCs bei rund 2 Jahren liegen. Ob die Hardware in 2 Jahren noch ausreichend leistungsstark fuer die dann aktuellsten Spieletitel sein wird ist damit aber nicht gesagt.

    Wie weit klaffen Ansprueche und Geldbeutel auseinander?
    Die oben angedachte Zusammenstellung zielt auf eine Intel-Plattform ab. Die Prozessoren sind zwar derzeit im Bereich Gaming von der Performance gut, kosten aber auch entsprechend. Etwas weniger Performance zu einem deutlich guenstigeren Anschaffungspreis erhaelst du mit einer AMD-Plattform. AMD bietet bei den Prozessoren zur Zeit das bessere Preis-/Leistungsverhaeltnis.
    Gleiches gilt auch bei den Grafikkarten, bei denen AMD-befeuerte Karten in der Regel guenstiger als NVidia-Karten sind. (Eventuell kann man in die Ueberlegungen auch einfliessen lassen, dass neue Spiele sicherlich eine leicht bessere Qualitaet auf AMD-Karten liefern werden. Wenn man sich z.B. die neuesten Spielekonsolen betrachtet in denen AMD-Prozessoren und -Grafiken verwendet werden und AMD fuer die Entwickler entsprechende Tools bereitstellt, die es ermoeglichen, den Code fuer die Grafik leichter von PC auf Konsole oder umgekehrt zu portieren, werden wohl diverse Spielehersteller davon Gebrauch machen und daraus die bestmoeglichen Ergebnisse herausholen wollen. In wie weit das tatsaechlich einen Einfluss auf die Spieleentwicklung haben wird, kann man natuerlich schlecht vorhersagen. Die Moeglichkeit besteht zumindest.)

    Ich wuerde mir zu dem o.g. System als Alternative ein AMD-System betrachten, die exakte Verwendung (neben Gaming) konkret festlegen und dann das fuer dein genaues Einsatzgebiet inkl. aller verwendeter Anwendungen beurteilen wollen, welche Plattform sinnvoller und finanziell attraktiver ist.
    Ganz klar, Intel ist nach wie vor im Gaming-Bereich stark. Da kommt AMD nicht ganz heran. Werden aber noch weitere Anwendungen verwendet - vielleicht sogar parallel - so kann AMD durchaus mit den aktuellen FX-Prozessoren interessant sein. Selbst dann, wenn fuer Gaming etwas weniger Performance erzielt wird....
     
  4. #3 RadioMan, 14.12.2013
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    Danke für die wirklich ausführliche und kompetente Antwort und dass so auf meine Fragen eingegangen wurde.
    Inzwischen bin ich auch vom Wissensstand her etwas weiter - zumindest bilde ich mir das ein ;)
    Bisher hatte ich immer AMD Prozessoren, daher möchte ich nun bei meinem ersten selbst zusammengestellten PC mal in eine andere Richtung gehen.
    Mittlerweile bin ich jedeoch in meiner Kaufüberlegung vom i5 4670 hin zum intel Xeon E3 1230 V3 gewechselt, da ich nicht übertakten möchte und für ein paar Euro mehr einen Kern mit Hyperthreading besitze..mal sehen was da die Zukunft bringt. Sinnvoll, oder i5 4670 doch geeigneter?

    Ist beim Kauf der Grafikkarte im Verhätlnis zum CPU noch etwas zu beachten, außer, dass zwischen ihnen leistungstechnisch keine Welten liegen sollten?

    mfg, und noch einen schönen Samstag
     
  5. #4 Painschkes, 14.12.2013
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    Sinnvoll - aufjeden Fall. Ich mein..der Preisunterschied ist jetzt nicht so groß das man das nicht machen könnte.

    Naja - ich denke sowas wie eine R9 280X oder sowas in der Art sollte es schon sein - wenn du einen ausgewogenen Spiele-PC haben willst.

    Obwohl die GTX 760 natürlich auch in Ordnung ist :)
     
  6. #5 RadioMan, 14.12.2013
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    Jut, dann wirds wohl der Xeon :)
    Dass es eine leistungsstarke sein muss, ist sicher, aber ob es eine Radeon oder Geforce ist, ist egal?
    Also klar..beides würde funktionieren, will nur sicher gehen, dass nicht die eine Grafikkarte mit dem einen Prozess besser harmoniert als die andere Grafikkarte, wenn ihr versteht was ich meine ;).
    Vllt gehts auch in Richtung GTX 770. mal sehen.
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    wäre in jedem Fall ausreichend, egal ob 760 oder 770?

    mfg
     
  7. AdMan

    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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  8. #6 Painschkes, 14.12.2013
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    Jup, 450W reichen vollkommen - und das E9 ist super.

    Egal ob GTX 760, GTX 770 oder R9 280X.
     
  9. #7 RadioMan, 14.12.2013
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    Wunderbar..dann bin ich nun, glaube ich, bestens beraten.
    Danke dafür.
    Wenn noch was ist, weiß ich ja, wo ich mich melden kann ;)
    Bis dahin, noch ein schönes Wochenende
     
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