Sonderkündigungsrecht 1&1

Dieses Thema im Forum "DSL Probleme" wurde erstellt von michael1000, 02.05.2015.

  1. #1 michael1000, 02.05.2015
    michael1000

    michael1000 Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    n bißchen viel Text, aber auch etwas lustig...

    kurze Info:
    Bei 1&1 seit 2005 (!)
    ca. bis 2008 eine DSL 3000

    ca. 2008 Wechsel auf 16.000 (Bandbreite 16.000 (!) KEINE Abrüche!)
    ein Jahr später: gedrosselt auf 6.000 (Beschwerde und 5,- Euro Ermäßigung :rolleyes: )

    ca. 2011: 1&1 hat freiwillig auf 11.000 erhöht (Ermäßigung war weg :D )

    15.April 2015: pppoe-Fehler; angebliche Großraumstörung in unserem Bereich!
    Anruf bei QSC (Voranbieter) - der wußte von Nichts; Alles sei Okay in meinem Wohnbereich...!!
    Zwei Tage später Anruf bei 1&1: Neue FritzBox 7490 bekommen; Problem immer noch...
    1Woche später Internet war wieder da; Bandbreite 2.500 kbit/s...
    1Woche später wieder Anruf: Bandbreite auf 6.000 angehoben

    Dann mehrere Anrufe bei 1&1 - natürlich ohne Wirkung!
    Aussage von Denen: "tut uns leid, aber da der Voranbieter dies veranlasst hat, sind uns die Hände gebunden!"

    Gemäß FritzBox hatte ich eine stabile Leitung bis dato!
    EIN pppoe-Fehler in ZWEI Jahren!

    FritzBox läßt erkennen das eine Leitungskapazität von 11.700 - 14.900 kbit/s

    Heute: Bei einem Anruf wollte die "nette" Dame von der "Technik" mir einen Link zukommen lassen,
    mit diesem ich dann die "zulässige" Bandbreite ermitteln könnte..! :D
    Als ich fragte: "wie soll das denn gehen?"
    Meinte sie: "dort können Sie dann ermitteln was das Höchstmögliche für Ihre Leitung ist" :D:D:D:D

    Ich war verärgert über diese Dreistigkeit und ihrer Annahme dass wohl Alle doof sind!
    Ich: "was soll das denn - sie geben mir eine Bandbreite von nur 6.000 und wollen mir allen Ernstes erklären,
    dass dann die höchstmögliche Leitungskapazität von 11.000 angezeigt wird?
    Wollen sie mich für dumm verkaufen?" :confused:

    Dann war erst einmal Ruhe und folgende Erklärung wurde "drangehängt":
    Da können WIR nichts dran machen! Das liegt in den Händen des Voranbieters!
    Ich erwähnte dann mein Sonderkündigungsrecht (§ 626 BGB)
    auf Grund nichterfüllter Leistung - obwohl möglich
    und gemäß "Ursache und Wirkung" welches sie verstehen muss!
    (35,- für eine 6000 Leitung - da such ich mir einen anderen Anbieter!)

    Jetzt endlich meine Fragen an Euch:
    - Sonderkündigungsrecht in diesem Fall durchsetzbar?
    - Jemand schon so Problem gehabt?
    - Gibt es Präsidentsfälle? - wenn ja, bitte Info...
    - Wollen die einen verarschen?


    Bitte Eure Meinungen dazu...
    Im Vorraus schon einmal ein dickes Danke!
    Gruß Michael
     
  2. AdMan

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  3. #2 xandros, 02.05.2015
    Zuletzt bearbeitet: 02.05.2015
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    Wird und kann dir nur ein Anwalt beantworten.
    Ohne den Vertragsinhalt zu kennen.... Wahrscheinlich nein! Vermutlich steht da etwas bezueglich Downstream wie "bis zu xxx kbit/s", was ja selbst dann erreicht ist, wenn eine Internetverbindung mit DSL-Light-Zustaenden vorhanden ist - selbst bei 50MBit/s- oder schnelleren Anschluessen.
    Solange du keine garantierte Mindestgeschwindigkeit im Vertrag hast, hast du keine Handhabe - aber das normale Kündigungsrecht steht dir immer zu!
    Aehnlich.
    Allerdings habe ich in der Regel von den Hotlinemitarbeitern (meist sogar voellig Ahnungslose von Fremdfirmen!) deren Teamleiter an der Leitung gehabt. Wenn der auch nichts tun konnte, geht es die Leiter eben weiter hinauf, bis jemand kompetent genug ist eine Aussage zu treffen.
     
  4. #3 michael1000, 02.05.2015
    michael1000

    michael1000 Erfahrener Benutzer

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    Nun ja, ich habe wie erwähnt ja eine Kapazität von 11.000 bis 14.000 kbt/s.
    Diese wird auch in der FB angezeigt...
    Über Jahre lief alles im Normbereich und auf einmal gehts nicht mehr? Das ist schon mehr als sonderbar!

    Aber den Tipp mit den Vorgesetzten werde ich mal bei Zeiten ausprobieren...
    Ich melde mich dann noch einmal!

    Danke und Gruß Michael
     
  5. #4 BooWseR, 12.05.2015
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    Zwar etwas älter, aber vielleicht dennoch interessant > DSL-Ratgeber: Wenn die Internet-Leitung zu langsam ist - NETZWELT

    Eine gravierende Abweichung wäre jedoch eher 1 mb/s statt versprochenen 16 mb/s. Zudem ist bei dir die Schwierigkeit, wenn ich es richtig verstanden hab, dass sie dir nicht mehr versprochen haben, als dir möglich ist, sondern dir einen Vertrag bieten, der nicht der deiner Meinung möglichen Leistung entspricht.

    Sie erfüllen somit den Vertrag und da du der Vertragsumstellung auf eine 6000 Leitung nicht widersprochen hast (Frist 2 Wochen, falls nicht festgelegt), sehe ich keine wirkliche Vertragsverletzung.

    Anders wäre es natürlich, wenn du noch für den 16k Vertrag zahlen würdest und zum gleichen Preis nur einen 6k Vertrag bekommen würdest. Da aber eine Ermäßigung und somit ein Tarifwechsel stattgefunden hat sehe ich das Ganze als recht konform an.
     
  6. #5 xandros, 12.05.2015
    xandros

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    Das ist für mich nicht sonderbar, sondern üblich - speziell dann, wenn der Netzeigentümer die Anschlüsse von einer Leitung auf eine andere Leitung umlegt und dadurch der Weg für das DSL-Signal deutlich länger wird (aufgrund der Leitungsführung und -länge).
     
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