Soll ich wieder zurückwechseln?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic" wurde erstellt von modernguy, 25.09.2015.

  1. #1 modernguy, 25.09.2015
    modernguy

    modernguy Neuer Benutzer

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    Ich bin nun seit einigen Jahren selbständig und habe mich ganz bewusst für die PKV entschieden. Nun bin ich gar nicht sicher ob ich nicht wieder zurückwechseln soll. Die ersten Jahre war bei Beitrag noch bei ca. 125 €. Dann ging es immer weiter auf 135 € und jetzt bin ich schon bei 160 € angelangt. Ich war mir nicht darüber im Klaren, dass es mit diesen Beitragssteigerungen so unglaublich schnell geht. Noch vor meinem 30. Geburtstag wäre ich ja bei den 200 € angelangt.

    Die ersten Jahre habe ich Arztkosten gar nicht geltend gemacht und stattdessen immer eine Beitragsrückerstattung erhalten. Doch das lohnte sich irgendwann nicht mehr und ich habe stattdessen die Arztrechnungen eingereicht. Ich weiss gar nicht ob das auch etwas mit den Beitragssteigerungen zu tun haben kann. Ich hatte auch ein wenig Angst, dass die entsprechende Versicherung dann etwas von den eigenen "Leiden" mitbekommt ;), was ja bei privaten Versicherungen nicht immer ganz ohne ist.

    Hat jemand von euch Erfahrungen damit wie es ist wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln? Gerne auch im direkten Vergleich mit einer Tarifoptimierung z.B. ( http://www.krankenversicherung.com/kolumne/tarifoptimierung.htm )
    Auch nach Abschluss meiner PKV im Jahre 2009 bekomme ich in der Richtung immer noch haufenweise Emails. Und sogar Anrufe (wegen der IHK, die leiten anscheinend Adressen und vieles andere weiter).

    Weiter habe ich von einem Notlagentarif oder Nottarif gelesen. D.h. wenn ein Selbständiger wie ich irgendwann die Beiträge nicht mehr bezahlen kann, dann kommt er in einen ganz bestimmten Tarif eben für diese Leute.
     
  2. #2 Icedaft, 25.09.2015
    Icedaft

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    Ohne weiteres kommst Du nicht mehr in die GKV zurück, hier muss erst wieder eine versicherungspflichtige Beschäftigung (Angestelltenverhältnis) vorliegen.
     
  3. #3 xandros, 25.09.2015
    xandros

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    Bei 160€ braucht man sich doch noch keine Gedanken zu machen.
    Die gesetzlichen Kassen verlangen rund 700€ für die gleiche Leistung in der Selbständigkeit.
     
  4. HeikoS

    HeikoS Neuer Benutzer

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    Du solltest aber auch an später denken. Wenn du jetzt einen günstigen Tarif hast, steigt dieser mit den Jahren immer weiter an
     
  5. #5 Sally72, 17.10.2015
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    Genau aus diesem Grund sollte man sich immer sehr genau überlegen, ob eine private Versicherung wirklich die bessere Entscheidung ist. Ich kenne einige Selbstständige, die in der gesetzlichen Versicherung geblieben sind.
     
  6. #6 Sally72, 12.11.2015
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    Wie hast du dich denn mittlerweile entschieden?
     
  7. #7 JudgeLG, 13.11.2015
    Zuletzt bearbeitet: 13.11.2015
    JudgeLG

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    Ich bin auch privat Versichert. Du bist nicht verpflichtet, die Beitragserhöherungen anzunehmen. Standardmäßßig, so ist es zu mindest bei meiner Versicherung, wirst du über eine Beitragserhöhung angeschrieben und kannst dann auch inerhalb von 30 Tagen widersprechen. Ist das bei deiner nicht so?

    Weiterhin ist es schwierig, zu wechseln. Viele Versicherungen tun sich da sehr schwer. Ich stelle auch immer wieder fest, dass es diverse Vor-/Nachteile (mehr Nachteile) gibt. Bei mir ist das Problem, das meine Kinder bei mir Versichert sind aber meine Frau ist Gesetzlich versichert. In einem Krankheitsfall der Kinder, muss ich zu Hause bleiben. Meine Frau bekommt keine Unterstützung seitens des Arbeitgebers, weder seitens der Versicherung ( Weil Frau gesetzlich und Kinder privat versichert sind, gesetzeslücke).
     
  8. #8 xandros, 13.11.2015
    xandros

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    Soweit mir bekannt:
    Wenn man in der gesetzlichen Versicherung zu Beginn der Selbstständigkeit bleibt, muss man nicht in die private Versicherung wechseln.
    Hat man allerdings gewechselt, gibt es nur einen Weg zurück -> Selbstständigkeit aufgeben und eine lohnsteuerpflichtige Festanstellung annehmen.
     
  9. #9 JudgeLG, 16.11.2015
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    So ist es.

    PS: Du hättest die Erhöhungen widersprechen müssen.
     
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