Prozessor Takten

Dieses Thema im Forum "Hardware Probleme" wurde erstellt von Sporn, 12.03.2006.

  1. Sporn

    Sporn Benutzer

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    Hi @all
    So hab nu endlich wieder einen PC (wers noch weiss mein MB ist durchgebrannt)
    das mit dem MB war nicht das einzigste mein PROZESSOR und mein NT haben sich zwei tage später auch verabschiedet (teurer spaß). Das hat hier jetzt aber nichts mehr zu suchen... Und zwar habe ich jetzt ein ASUS A8N5X und ein AMD 64 3500+! und der kerl der mir das verkauft hat, hat gesagt das ist extra zum takten und nu würd ich das auch gerne tun weiss nur net richtig wie!!! hab auch nen extra prog. ASUS AI booster oder sowas... Kann mir das ma bitte einer erklären???

    danke im vorraus Mfg Sporn
     
  2. AdMan

    schau mal hier: Windows-Wartungs-Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  3. #2 Black Hawk, 12.03.2006
    Black Hawk

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    Hallo!

    Also Ich möchte dich ausdrücklich darauf Hinweisen ,dass du das alles auf eigene Gefahr machst!

    Gib mir einen Post mit deiner Bestätigung,davon wird ein Screenshoot erstellt.

    Entschuldige den Aufwand aber ist Vorschrift!

    mfg
    marcel
     
  4. #3 Battlefield, 12.03.2006
    Battlefield

    Battlefield Neuer Benutzer

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    Wie schon gesagt das verändern des normaltaktes des CPUs kann nicht nur zur Beschädigung sondern auch zur extremer Lebenseinbusse führen. Wenn man sich in den Bereich wirklich nicht auskennt sollte man die Finger davon lassen!!! (Deiner läuft grad auf 2,2 GHz was will man mehr?)

    Übertakten von AMD Athlon 64 Systemen

    Als erstes ist es sicher sinnvoll und hilfreich sich über die Architektur, die diversen Kerne, sowie die unterschiedlichen Sockel von Athlon 64 Cpus zu informieren. So sind z. B. bei den FX-Modellen die Multiplikatoren frei wählbar
    und bei allen anderen Modellen nur nach unten offen. Bei den Kernen (sledgehammer, clawhammer, newcastle, winchester, venice, sandiego) gibt es ebenfalls wissenswerte Unterschiede, wie z. B. Fertigungstechnik oder Abwärme,....Außerdem gibt es bis jetzt 3 verschiedene Sockel (754, 940, 939) mit ebenfalls unterschiedlichen Eigenschaften. Hier die hauseigene, sehr umfangreiche und detailierte CPU-Liste für Athlon64-prozessoren bzw. eine Fülle von weiteren Infos auf Wikipedia.Um ein Athlon 64 System sinnvoll und kontrolliert zu übertakten, ist es hilfreich, erstmal die Grenzen der einzelnen Komponenten herauszufinden/zu kennen. Wie man das anstellt, versuche ich im folgenden Text zu erklären.

    Motherboard

    Zuerst versuchen wir also mal herauszufinden, wieviel Referenztakt (HTT) das Motherboard mitmacht. Dazu regelt man erstmal den Arbeitsspeicher (RAM) mit Hilfe eines Teilers herunter (100, 133 oder so) und stellt dann den Multiplikator des Prozessors auf einen genügend niedrigen Wert, damit der maximale HTT des Motherboards, den es ja rauszufinden gilt, nicht falscherweise durch den Prozessor begrenzt wird. Zuletzt stellen wir auch noch den HTT-Multi herunter. Hier würde ich zum testen einen Wert von 2 oder 3 wählen.
    Jetzt einfach den HTT in 10er Schritten hochschrauben und schauen wie weit man kommt. Dann kann man natürlich noch mit 5er oder noch kleineren Schritten feintunen! Die Stabilität des Maximaltaktes des Motherboards teste ich bevorzugterweise mit dem kleinen Tool Superpi (rechnet pi auf xx millionen Stellen aus). Wenn 8 Millionen Stellen ohne Probleme durchgerechnet werden ist der Takt ausreichend stabil. Um sich bombensicher zu sein, muss man dann schon Prime95 mindestens 12 Stunden durchlaufen lassen.
    also nochmals zusammengefasst:
    --RAM runter regeln (Teiler)
    --CPU Multi runter
    --HTT Multi runter (auch IDT-Multiplikator genannt)
    --bei schrittweiser Erhöhung des HTT den maximalen Referenztakt des Boards herausfinden.

    Prozessor

    Als nächstes werden wir versuchen herauszufinden, wie weit sich die CPU (Central Processing Unit = Prozessor) übertakten lässt. Das ist der einfachste Teil der ganzen Prozedur! Hierzu muss man ebenfalls den Arbeitsspeicher (RAM) mit Hilfe der Teiler herunterregeln und auch den HTT-Multiplikator heruntersetzen (3 ist hier der wohl gebräuchlichste Wert). Den Multi des Prozessors belässt man am besten auf der Standard-Einstellung. Jetzt beginnen wir damit, den Referenztakt (HTT) von 200 weg anzuheben. Auch hier erst in 10er, 5er und am Ende zur Feineinstellung sogar in 1er Schritten. Die Stabilität testet man auch hier wieder mit Superpi (8m oder 16m, 32m ...je höher desto sicherer/stabiler) und beim entgültigen Übertakten dann mit Prime95. -> stößt man dann an die Grenzen der Stabilität (Superpi rennt nicht mehr durch, Abstürze, PC bootet gar nicht mehr,...), kann man damit beginnen, die Prozessorspannung (VCore) in kleinen Schritten anzuheben. Da dies aber zu stärkerer Erhitzung der CPU führt, ist gute Kühlung angesagt und auch dann muss man die Temperaturen immer im Auge behalten. Diese sollte bei A64-Prozessoren immer unter 60°C (besser 55°) bleiben da sonst die Lebensdauer stark verkürzt wird (Stichwort Elektromigration). Mit guter Luftkühlung sind 1,6v VCore ein guter Grenzwert, mit guter Wasserkühlung bzw. Kompressorkühlung gehen auch noch höhere Einstellungen.

    Also nochmals zusammengefasst:
    --RAM runterregeln (Teiler)
    --HTT Multi runter (am besten auf 3)
    --bei schrittweiser Erhöhung des HTT (+VCore) den maximalen Takt des Prozessors herausfinden.

    Arbeitsspeicher

    Hier möchte ich zu allererst mal mit der Verteufelung des sogenannten "asyncronen Taktes" aufräumen. War dieser bei den älteren AMD-Prozessoren wirklich schlecht und brachte starke Performanceeinbußen, ist dies bei Athlon 64 CPUs nicht mehr der Fall und so etwas wie asyncronen Takt gibt es hier auch gar nicht mehr wirklich. Da viele Arbeitsspeicher-Marken und Modelle absolut nicht zum Übertakten geeignet sind, ist es also überhaupt kein Problem den Arbeitsspeicher mit Hilfe eines Teilers anders als 1:1 mit dem HTT zu betreiben. Allerdings kann man den Teiler in der Regel nur indirekt wählen. Im BIOS heißen die Einstellungen meist 200, 166, 133, 100 oder manchmal auch die doppelten Werte (DDR!) 400, 333, usw... Für welche genauen Teilerwerte diese Stellvertreter allerdings stehen ist nicht immer gleich, sondern hängt vom jeweils eingestellten CPU-Multi ab! UM das genauer zu erklären, nehmen wir hier mal den Teilervertreter 166 (333) zur hand:

    -bei einem Multiplikator von 12 (z. B. 3800+, 4000+) beträgt der tatsächliche 166er Teiler also theoretisch (CPU/14,457831.... (2400/14,457831...=166)
    -bei einem Multiplikator von 11 (zB. 3500+, 3700+) beträgt der tatsächliche 166er Teiler dann theoretisch CPU/13,253012....(2200/13,253012...=166)
    -bei einem Multiplikator von 10 (zB. 3200+, ..........) beträgt der tatsächliche 166er Teiler dann theoretisch CPU/12,048192....(2000/12,048192...=166)

    Die Tatsächlichen Werte sind also unterschiedlich, so dass bei den verschieden getakteten CPUs (2,4ghz, 2,2ghz, 2ghz,...) der 166er Teiler trotzdem immer theoretisch 166mhz RAM-Takt ergibt. *Die Einschränkung "theoretisch" verwende ich hier deshalb immer, weil die Werte von den Herstellern eher etwas zu gross gewählt werden um den Speicher lieber ein wenig unter Spezifikation laufen zu lassen, als darüber!
    Man multipliziert den verwendeten CPU-Multi also immer mit 200 und rechnet sich dann den Teiler aus, der beim resultierenden CPU-Takt 166 MHz Speichertakt ergibt. ->dieser Teiler bleibt nun (für diesen Cpu-Multi) immer gleich, unabhängig von jeder Veränderung des Referenztaktes!!! (klingt ein wenig kompliziert, ...ist es auch! ...direkt einstellbare Teiler wären wohl jedem overclocker mehr als recht.)
    ÜBERTAKTEN AUF EIGENE GEFAHR!!!
    MFG
     
  5. #4 Ecko@Home, 13.03.2006
    Ecko@Home

    Ecko@Home Erfahrener Benutzer

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    @ Battlefield

    Da ich davon ausgehe, das du den oberen Text nicht selbst verfaßt hast, bitte ich dich die entsprechende Quelle zu erwähnen!


    @ Sporn

    Stelle dir hier auch mal eine verkürzte version rein!

    Übertakten

    Im schlimmsten Fall ist dein CPU oder dein Speicher hin!

    Man kann das Übertakten nicht pauschalisieren.
    D.H. Die meiste Leistung holst du aus deinem Prozessor heraus, in dem du ihn über das BIOS übertaktest.
    WICHTIG beim Übertakten ist, das dein Prozessor ausreichend gekühlt wird. Ein BOXED-Kühler ist hier nicht zu empfehlen!

    Bei einem Pentium 4, würde ich auch den Multiplikator nicht verändern, und bei einem Athlon den Multiplikator nach unten hin um 1-2 Punkte verstellen wenn dieser frei einstellbar ist. Bei P4 Prozessoren und Athlon Prozessoren, ist es ratsam, diesen über den so genannten Front Side Bus (FSB) zu übertakten.
    Man hebt also im BIOS den FSB immer in 3 MHZ Schritten an, und testet die CPU z.b. mit dem Streßtest von "Sisoft Sandra".
    Achte darauf, das dein Arbeitsspeicher nicht mit übertaktet wird , da dieser meistens viel weniger FSB verträgt, den Arbeitsspeicher, widmet man sich beim Takten immer zu letzt.
    Wenn der Prozessor bei dem Streßtest (min. 15 Min.) abbrechen sollte, oder das System komplett neu starten sollte, mußt du den FSB auf den letzten stabilen Wert einstellen (danach erneuter Streßtest von min. 2STD).

    In der Regel kann man sagen, das eine Steigerung mit Boxed-Kühlern von ca. 10-15 % ohne Probleme machbar ist.
    Bei Speziallüftern, z.B. von Zalman, erreicht man unter Umständen sogar 30-40 % mehr Leistung.

    Wie gesagt, man kann das Übertakten nicht pauschalisieren.
    Es gibt einfach zu viele Faktoren, die in das Übertakten mit einwirken.
    So zum Beispiel die größe des "L2 Caches" des Prozessors oder den GrundFSb des Prozessors.
    Das heißt, ein Prozessor mit 533 MHZ FSB läßt sich normalerweise starker Übertakten als ein Prozessor mit 800 MHZ FSB.

    Und bedenke:

    Alle arbeiten geschehen auf eigene Gefahr!!!!!

    MFG Ecko@Home
     
  6. AdMan

    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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