NAS System im Selbstbau

Diskutiere NAS System im Selbstbau im PC Kaufberatung & Co Forum im Bereich Computerprobleme; Hi ihr Mitboardler, wie im Titel beschrieben möchte ich mir ein NAS System selbstaufbauen. Gedachte hatte ich an folgene Hardware. AMD Athlon II...

  1. #1 EliteSoldier2010, 07.08.2011
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    Hi ihr Mitboardler,

    wie im Titel beschrieben möchte ich mir ein NAS System selbstaufbauen. Gedachte hatte ich an folgene Hardware.

    AMD Athlon II X2 250
    ASUS M4A78LTM LE

    Kingston DDR3 1GB Herstellerbezeichnung KVR1333D3N9/1G
    be quiet! SFX POWER BQT SFX-300W
    Silverstone SST-ML03B Milo - black
    2x Samsung HD204UI

    Was haltet ihr davon? Als Betriebssystem wird dann Linux gewählt. Die Festplatten werden im RAID1 betrieben. Bei dem Händler, sind leider keine anderen verfügbaren Netzteile für µATX gelistet.

    Freue mich auf eure Antworten und eure Kritik. Mit freundlichen Grüßen

    Azubi
     
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  3. Sigi

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    "Network Attached Storage"
    Da musste erst mal als alter Mann drauf kommen. Gut dass es Wiki gibt :)
     
  4. #3 EliteSoldier2010, 08.08.2011
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    Weist du auch wofür das steht? Beziehungsweise wofür man eine NAS benutzt?
     
  5. #4 Jaulemann, 08.08.2011
    Zuletzt bearbeitet: 08.08.2011
    Jaulemann

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    Netzwerk-angebundener-Speicher wäre die direkte übersetzung. Also ein permanent im lokalen Netzwerk verfügbarer Speicherplatz. Nichts anderes was ein kleiner homeserver macht. Praktisch für Backups, zur Prdnersynchronisation zwischen den verschiedenen Clients im Netzwerk, zentrale Ablage für Mediendateien und so weiter.

    Dafür wäre dein vorgeschlagenes sys allerdings schon etwas oversized. Perfekt in meinen Augen hierfür wären zb die kleinen intel-Atom Boards. AMD hat da aber seit neuestem auch interessante Angebote:

    http://ndevil.com/msi-mini-itx-e350ia-e45-mainboard-mit-amd-dual-core-bobcat-in-japan-2815485/
     
  6. #5 Nephilim, 08.08.2011
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    Hi Leutz,
    von mir auch nochmal ne kurze Frage... also erstmal warum nen eigenen NAS, ist doch teurer wie ein fertiger?
    hardwareversand.de - Artikel-Information - Buffalo LinkStation Live 1.0TB SNS mit Media Server

    Oder sehe ich da etwas falsch, brauch ich beim Fertigen noch nen BS dabei oder sowas? Bzw. was wäre denn der Vorteil sich selbst einen zu Bauen? So ein Fertiger ist doch im Vergleich bestimmt auch Stromsparender oder? (Ich frage auch weil ich mir auch ein NAS zulegen möchte)
     
  7. #6 Jaulemann, 08.08.2011
    Jaulemann

    Jaulemann insgesamt zufrieden
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    Solch ein reines NAS ist halt nichts weiter als eine simple Netzwerfestplatte die über ein webinterface zu konfigurieren ist. Wird auf absehbare Zeit nur Speicher im Netzwerk benötigt-OK. Der Unterschied zu einem "kompletten PC " auf ATOM oder Bobcat basis erklärt sich dann aber über die folgende Punkte:

    -funktionell erweiterbar wie ein PC (zb als tv-rekorder, druckserver, Mailserver, proxyserver uvm, eine komplette Aufzählung aller Möglichkeiten würde den Text sprengen
    -speicherplatz nahezu unbegrenzt erweiterbar
    -stromverbrauch bei geschickter konfigurierung unter 30 Watt
    -man ist was die funktionalität/nicht-funktionalität nicht auf herstellerspezifische Firmware-Updates angewiesen
     
  8. #7 Nephilim, 08.08.2011
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    Gut war ich richtig informiert, quasi einfach ne Festplatte mit Lan Anschluss... ;)

    Okkay danke! Aber dann isses ja wiederrum eigl. kein NAS mehr sonder eher ein Fileserver, Proxaserver oder ähnlichen (naja wollen ja mal net pingelich werden) :D

    Gut, nochmals dake, dann werd ich mal den Thread verfolgen, dann seh ich ja was mich diese extras extra kosten, dann kann ich überlegen ob NAS reicht oder gleich nen Server.
     
  9. #8 EliteSoldier2010, 08.08.2011
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    Ich hab nochmal ein bisschen gewerkelt. Diesmal auf ATOM Basis, da bei Hardwareversand keine AMD Alternativen sichtbar sind. (Oder ich zublöd bin diese zu finden)

    [​IMG]

    Jaulemann hat es da schon sehr genau beschrieben. Man kann sein System halt immer erweitern, und ist halt nicht auf den Hersteller angewiesen mit Firmware Updates. Dafür muss man selber sein System warten. Und ist auch selber für die Einrichtung zuständig. Ich könnte z.B. jederzeit einen eigenen Teamspeak Server darauf einrichten, einen Mailserver drauf einrichten, und so weiter.

    Naja, wie man sieht geht es auch teurer.

    QNAP TS-419P+ NAS-System: NAS-Server Preisvergleich - Preise bei idealo.de

    @Jaulemann

    Welche Anforderungen stellt ein Proxyserver an die Hardware? Oder sind die eher zu vernachlässigen?
     
  10. #9 xandros, 08.08.2011
    Zuletzt bearbeitet: 08.08.2011
    xandros

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    Genau genommen setzt ein Fileserver auf einem Serverbetriebssystem auf.

    Mein NAS laeuft auf einem Gigabyte ITX-Board mit einer IDE-Festplatte (Logfiles und Config-Sicherungen) und aktuell zwei SATA-Platten (Daten; erweiterbar auf 6 Festplatten). Das System startet FreeNAS als OS vom USB-Stick.

    Wenn ich die heutigen Hardwarepreise betrachte, dann komme ich mit den Anschaffungskosten fuer die Komponenten auf ein NAS mit 3TB fuer rund 200 Euro. (Fuer weitere 200 Euro kann ich dann nochmals 6TB an Kapazitaet ergaenzen.)
    Und in der Groessenordnung bekommt man kaum ein fertiges NAS-System fuer den gleichen Preis.

    Mindestens zwei Netzwerkkarten!
    Alles Weitere kommt auf die genauen Aufgaben des Servers und die Anzahl der darueber verbundenen Clients an.
    Als Transparenter Proxy, der nur Zugriffe protokollieren soll, kann man das beinahe vernachlaessigen.
    Wenn er nicht transparent sein soll und somit von den Clients fuer jede Anfrage als "Vermittler" auftritt, der dann auch die entsprechenden Seiten selbst aus dem Internet abruft, dann vielleicht noch mit Filterfunktionen und Sperrlisten.... Da braucht er meiner Meinung nach schon eine schnelle Festplatte und ein wenig RAM (2-4GB je nach Clientmenge)
     
  11. #10 EliteSoldier2010, 08.08.2011
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    Könntest du dann bitte ein entsprechendes System posten? Weil ich komme mit 2TB effektiv, auf einen Gesamtpreis von 300 Euro.

    Ja, an sowas hatte ich dann gedacht.
     
  12. #11 EliteSoldier2010, 11.08.2011
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  13. #12 xandros, 11.08.2011
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    Fuer die Proxyfunktionen solltest du besser ein eigenes System verwenden. Das gehoert nicht wirklich auf ein NAS.
    IPCop mit Advanced Proxy ergaenzen, dann noch Blacklists von Dansguardian importieren und den Cop als Proxy in den Netzwerkkonfigurationen der Rechner vorgeben.

    Alternativ (wenn es z.B unter FreeNAS laufen soll) mal in den Paketquellen von FreeBSD nach Squid (oder einem vergleichbaren Proxy) schauen.

    Hardwareaufstellung fuer 200Euro wird schwer, da diverse Komponenten nicht mehr zu bekommen sind, die ich mir gekauft hatte...
    Delock DL32714 Mainboard mit Via C7 1.00GHz (lag bei 49Euro/gebaut von Gigabyte!), Kingston 2GB DDR2-RAM 667MHz (lag bei glaube etwa 19Euro), Festplatte hat mich rund 50Euro gekostet (dafuer gibt es aktuell bei HWV die Samsung Spinpoint F3 mit 1.5TB).
    Sind zusammen grob 170Euro (da 2 Platten)

    Als Systemlaufwerk dient ein 4GB USB-Stick, den ich hier noch rumliegen hatte.
    Netzteil war ebenfalls schon vorhanden. Das NAS hat kein Eigenes, da es sich das Netzteil mit meiner Firewall teilt.....
     
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    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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  15. #13 helidoc, 11.08.2011
    Zuletzt bearbeitet: 11.08.2011
    helidoc

    helidoc killed by a black pudding
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    Bluemchenwiese
    ...so schlimm finde ich das nun nicht, einen lokalen, cachenden Proxy mit Filterfunktion und eine Fileablage auf der gleichen Hardware zu betreiben - natürlich sind getrennte Maschinen für unterschiedliche Dienste sicherheitstechnisch immer besser. Aber zB einen nach aussen hin anbietenden Server auf dem Gateway finde ich da wesentlich anfälliger.

    Bei entsprechender Hardware könnte man diese Trennung auch mittels Virtualisierung/Jails vornehmen. Das setzt natürlich einen grösseren Konfigurationsaufwand und vor allem das entsprechende Wissen voraus. Wenn man diesbezüglich noch keinerlei Erfahrungen gemacht hat, würde ich es zunächst nicht gleich übertreiben...

    Da bereits FreeBSD im Gespräch war - hier mal als Beispiel die entsprechende Stelle im Handbuch: Jails
    Man sollte im Umgang mit FreeBSD schon ein wenig geübt sein, um das ganze so einzurichten - das kann im Zweifelsfall sonst evtl.. frustrierend werden.

    Alternativ kann man natürlich auch zB mittels Xen oder ähnlichem virtualisieren - auch hier sollte man es am besten schonmal gemacht haben, bevor man ein Produktivsystem bastelt.

    Allerdings stellt sich ernsthaft die Frage, ob das ganze nun nicht doch übertrieben ist und es 2 lediglich durch die üblichen Rechtesysteme des OS getrennte Dienste nicht doch ausreichend sind.
     
  16. #14 searcher1, 06.03.2012
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    Hallo Forumsmitglieder

    Ich habe bei der Installation ein Problem. Ich bin ziemlicher Anfänger, daher entschuldigt. Die Festplatte kann nicht gemountet werden und ich weiss nicht wie vorgehen. Ich versuche die Version 8.0.4 zu installieren.
    Die Fehlermeldung sieht folgendemassen aus:

    GEOM: ada0: the primary GPT table is corrupt or invalid.
    GEOM: ada0: using the secondary instead -- recovery strongly advised.
    Trying to mount root from ufs:/dev/ufs/FreeNASs1a
    ROOT MOUNT ERROR:
    If you have invalid mount options, reboot, and first try the following from the loader promt:

    set vfs.root.mountfrom.options=rw

    and then remove invalid mount options from /etc/fstab.

    Loader variables:
    vfs.root.mountfrom=ufs:/dev/ufs/FreeNASs1a
    vfs.root.mountfrom.options=ro

    Manual root filsystem specification:
    <fstype> : <device> Mount <device> using filesystem <fstype>
    eg. ufs:/dev/da0s1a
    eg. cd9660:/dev/acd0
    This is equivalent to: mount -t cd9660 /dev/acd0/

    ? List valid disk boot devices
    <emty line> Abort manual input

    mountroot>






    Es wäre super wenn ihr mir helfen könntet!!!
     
Thema: NAS System im Selbstbau
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