Linux

Dieses Thema im Forum "Alles für den Einsteiger" wurde erstellt von jannik, 23.03.2008.

  1. jannik

    jannik Erfahrener Benutzer

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    Hallo, ich habe das Betriebssystem XP Home Edition, und wollte jetzt fragen :
    Kann ich Linux aus dem Internet runterladen, und einfach auf meinen PC installieren, so das es auch wirklich geht?
    Und nochwas, wenn es so gehen wprde, könnte ich XP und Linux benutzen oder dann nur noch LINUX?

    danke schonmal vorraus.

    MfG. jannik. H
     
  2. AdMan

    schau mal hier: Windows-Wartungs-Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  3. #2 Battle Hunter, 23.03.2008
    Battle Hunter

    Battle Hunter Erfahrener Benutzer

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    Ja, du musst es auf CD brennen, dann kannst du es installieren.
    Wenn du deine XP Partition verkleinerst und dann eine neue Partition für Linux machst,
    dann kannst du beides Booten.

    Hast du dir schon gedanken darüber gemacht, welche Distribution du nimmst?
     
  4. Odious

    Odious Erfahrener Benutzer

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    Hallo jannik!
    Du kannst problemlos Linux und Windows nebeneinander verwenden.
    Die meisten Linux-Distributionen besitzen einen Bootloader wie GRUB oder LILO, welche problemlos Windows booten können. Anders ist es, wenn du Windows nach Linux erneut installierst. Dabei solltest du anschließend einen Linux-fähigen Bootloader installieren, da der NT-Loader kein Linux erkennt. ;)
    Mfg. Odious
     
  5. gmg

    gmg Neuer Benutzer

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    Ich hätte zu Linux einmal ein paar genrelle Fragen:
    1. Warum sind Computer, die mit Linux ausgestattet sind, so billig Derzeit gibt es Notebooks für unter 300€. Windows- Notebooks gibt es erst ab knapp 400€. Ist Linux schlechter, oder ist es nur so billig weil es weniger Nachfrage hat?
    2. Wie kompartibel sind Linux und Windows? Kann ich zB. word- dokumente, die ich per E-Mail bekomme, mit einem Linux- betriebenen Rechner öffnen und bearbeiten? Und wie kompartibel ist Linux mit den üblichen Freeware- Programmen, die es so im Netz gibt?
    3. Welche Nachteile hat Linux sonst noch?
     
  6. #5 xandros, 13.06.2008
    xandros

    xandros IT Consultant, Cisco Registered Partner
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    1. Linux in den offenen Versionen kostet den User gar nichts. Nur Distributionen mit entsprechendem Support vom Hersteller inkl. Handbüchern etc. sind kostenpflichtig. Daher schon mal ein Preisunterschied von rund 100€ von einem "kostenlosen" OS zu einem kostenpflichtigen OS wie Windows. Linux ist, nur weil es frei verfügbar und Open-Source ist, keineswegs schlechter als Windows und es hat auch nichts mit der Nachfrage zu tun. Linux ist ein Betriebssystem, was für sich in Anspruch nimmt, von Endverbrauchern kostenlos und mit offenem Quellcode verwendet zu werden. Wer jedoch den Herstellersupport und die gedruckten Handbücher haben will, der darf eben auch hierfür etwas Bargeld hinlegen.....

    2. Linux ist nicht Windows und daher absolut nicht damit zu vergleichen. Gleiches gilt generell auch erst einmal für die darauf laufenden Anwendungen. Die systeminterne Struktur arbeitet völlig anders, als es Windows tut. Die dir bislang bekannten Freeware-Programme werden wahrscheinlich zum Grossteil nicht laufen - oder nur bedingt über Emulatoren wie Wine.
    Dafür hat aber jede Distribution eigene Archive, in denen für beinahe jede Anwendung kostenlose Produkte bereitgestellt werden. Es gibt inzwischen so viele Programme für Linux, dass man hier kaum auf kostenpflichtige Anwendungen angewiesen ist....
    Word vergessen und OpenOffice ansehen (gibt es auch als Windows-Version!), damit lassen sich MS-Office-Dokumente bearbeiten. Gelegentlich gibt es jedoch kleine Problemchen mit Formatierungen, jedoch geht es generell!

    3. Welche Nachteile meinst du? IMHO hat Winzigweich Fenster durch die Lizenzpolitik hier einen viel grösseren Nachteil: Die Kosten!
     
  7. gmg

    gmg Neuer Benutzer

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    Danke Xandros für deine Antwort!
    Aber meinst du auch, dass Linux für mich als jemanden, der wenig Ahnung von Computern hat, das Richtige ist?
     
  8. #7 Philipp_Vista, 13.06.2008
    Philipp_Vista

    Philipp_Vista Szene1.at Photographer

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    Hi,

    durchaus könnte es Schwierigkeiten geben, am besten du probierst mal eine so genante Live-CD aus da läuft eine Linux Version direkt über die CD, vorteil du brauchst es nicht installieren.

    Knoppix Live-CD
     
  9. gnumm

    gnumm Erfahrener Benutzer

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    Der Anfang wird immer etwas kompliziert, aber wenn du dir Zeit nimmst und liest, wird das schon.
    Viele Linux Distributionen sind schon so benutzerfreundlich wie nur möglich. Knoppix ist doch schonmal ein guter Start.
    Linux Distributionen sind modular aufgebaut, d.h., Knoppix ist nicht eine unzertrennbare Einheit wie z.B. Windows, sondern es besteht aus dem Linux Kernel, aus viel viel Anwendungen und aus Desktopumgebungen(diese bestimmen, wie dein Desktop aussieht). Bei Knoppix kommt KDE zum Einsatz.
    KDE ist ziemlich umfangreich und hat tausende Einstellungsmöglichkeiten, aber es sieht der Windowsoberfläche ähnlich.
    Alternativ könntest du dir noch ubuntu anschauen, die benutzerfreundliche Distribution schlecht hin, bei ihr kommt Gnome zum Einsatz. Gnome ist eine schlichte und einfach zu bedienende Desktopumgebung mit nicht so vielen Einstellungsmöglichkeiten, aber es sieht der Windowsoberfläche gar nicht ähnlich.(macht aber nix, man gewöhnt sich extrem schnell dran)

    Das wären die zwei Desktopumgebungen, die man größtenteils in modernen benutzerfreundlichen Linux Distributionen hat. Du kannst ja mal ein bisschen schauen, ob dir eher KDE oder Gnome zusagt. Das ist einfach eine Sache des persönlichen Geschmacks, da gibts keine bessere oder schlechtere Desktopumgebung.

    Knoppix ist eine LiveCD, das heißt du musst sie als ISO Image auf eine CD brennen, z.B. mit iso-recorder. Diese CDs startest du dann und kannst das Betriebssystem testen, ohne dass die Festplatte berührt wird. Auf dem desktop findet sich dann auch ein installer Button.
    Du kannst du einen sogenannten Dualboot einrichten, also bei der Installation die Windowsplatte verkleinen, an dieser Stelle dann die Distribution installieren, und beimStart kannst du dann zwischen der Distribution und Windows wählen.
     
  10. AdMan

    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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  11. FoX

    FoX Erfahrener Benutzer

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    WINE = Wine Is Not an Emulator
    steht auch bei Wikipedia ;)

    _________________________________

    Ich hab Ubuntu drauf und ich bin sehr überrascht wi kompatibel win und Linux doch sind
    man kann sogar windows codierte audio dateien (wma's) unter linux abspielen

    Zum Umstieg:
    Unter Linux wirst du immer ein Programm Manager haben der über updates wacht und dich darauf hinweist wenn es welche gibt ;)

    Ausserdem gibt es ähnlich wie bei Windows ein Programm mit der Sowtwareliste
    ABER
    bei Linux stehen in dieser Liste ALLE kompatiblen OpenSource Programme
    Das heisst du kannst dann mittels seetzen eines Häckchens oder entfernen desgleichen Programme INTALLIEREN/DEINSTALLIEREN.
    In dieser Liste hast du eine RIESIEGE AUSWAHL an programmen.
    Für manche anwendung (z.B. du willst was über micro aufnehmen) gibts mehrere programme

    Aber nicht nur standard programme gibts sondern auch programme mit denen der OTTO-normal User nichts anfangen könnte
    z.B.
    Ftp; Html editor; Font editor usw....

    DAS GRÖßTE PROBLEM von Linux
    Die Spielefirmen bauen die spiele noch nicht auf Linux basis bzw es gibt nur extrem wenige die unter Linux funktionieren.

    --------------------

    Falls du mal ein Win-Programm unter linux verwenden willst gibts solche "übersetzungs platformen" wie WINE.
     
  12. #10 helidoc, 14.06.2008
    helidoc

    helidoc killed by a black pudding
    Moderator

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    Man beachte dabei die Kategorie: "Alles für den PC Einsteiger".
    Ein Einsteiger kann mit "WindowsEmulator" vermutlich doch mehr anfangen als mit (dem sehr viel unsinnigeren) "Übersetzungsplattform".

    Natürlich ist Wine kein eigentlicher Emulator, aber man sollte nicht erwarten, dass sich ein Einsteiger unter der eigentlich richtigen Bezeichung "Windows-API" oder "Laufzeitumgebung" irgendetwas vorstellen kann. Ich schätze mal, das Xandros das Wort "Emulator" daher bewusst gewählt hat (und man ihm wohl kaum erklären braucht, was Wine wirkich ist)...


    Zum Thema wurde im Grunde schon das wichtigste gesagt: Linux einfach mal ausprobieren, sich Zeit nehmen und lernbereit sein - wenn man dazu nicht bereit ist eben bei Windows bleiben.

    Am besten mal irgendeine Live-CD starten um zu testen, ob die Hardware auch unterstützt wird und ob einem Linux so generell liegt. Dabei aber nicht von dem etwas "zähen Verhalten" des Systems beeinflussen lassen - Live-Systeme sind oft sehrviel träger als die auf Festplatte installierte Version. Wenn man damit zurechtkommt, dann kann man Linux neben Windows als "Dualbootsystem" auf die Platte machen, um bei Frust einfach und kurzfristig wieder auf Windows zurückzukehren.

    Wenn man Windowsspiele benutzen will, sollte man sowieso noch immer ein Dualboot-System betreiben, bei dem man dann beim Systemstart jeweils das gewnschte Betriebssystem startet, denn auch Wine oder andere Lösungen (zB Virtualisierung) ist bei vielen Spielen nicht "so der Bringer". Es gibt aber auch eine Handvoll Spiele für Linux.
    Bei Anwendungen sieht es da wesentlich besser aus. Es gibt für so gut wie jede Windowsanwendung gleichwertige oder bessere Linux-Alternativen.
     
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