Linux auf datenserver

Dieses Thema im Forum "Linux Probleme" wurde erstellt von psytis, 25.08.2008.

  1. psytis

    psytis Erfahrener Benutzer

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    Ich suche die passende linux distribution zu folgendem problem.

    Mein Vater braucht fürs Büro einen Datenserver.
    Dazu nehmen wir meinen alten rechner mit folgenden teilen
    Mobo: Asus K8V se deluxe
    CPU: Athlon 64 3400+
    Ram: 2GB PC 3200
    Graka: weiss ich noch nicht (dürfte aber net so wichtig sein)

    Bei der Festplatte dachten wir an 2 500GB platten im RAID 1 (mit onboard raidcontroller) wenn das mit Linux dann funktioniert.

    In linux soll dann der festplattenspeicher auf 4 oder 5 user aufgeteilt werden, also dass jeder seine eigenen 40-50 GB hat. Auf den rest sollen alle zugreifen können.

    Die anderen Rechner im netzwerk haben WinXP pro nur einer hat noch Win2K.

    Also, welche distribution soll ich nehmen?
    Ist das recht kompliziert? (habe 0 erfahrung in Linux, kann aber einen Freund dazuholen, der sollte sich etwas auskennen)
    Und funktioniert das mit dem RAID 1??

    Danke schon mal für eure hilfe.
     
  2. AdMan

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  3. teodor

    teodor Erfahrener Benutzer

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    Da kommen viele Distris in Frage...
    Eigentlich sollte es mit jeder Klappen. Ich persönlich würde Ubuntu holen, aber da ja viele sagen, dass sich diese Distribution nicht für Server eignet, kannst du Debian nehmen.

    Gruß teo
     
  4. #3 helidoc, 25.08.2008
    helidoc

    helidoc killed by a black pudding
    Moderator

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    Ubuntu eignet sich schon, bringt aber in der gewöhnlichen Desktopvariante jede Menge unnötigen Balast mit. Wenn man Ubuntu nutzen will, dann sollte man sich die Server- oder Alternate anschauen. Macht irgendwie mehr Sinn als ein komplettes Desktopsystem auf dem Server herumschleppen zu müssen.

    Im Grund eignet sich fast jede halbwegs aktuelle Distribution. Das erwähnte Debian ist dabei keine schlechte Wahl. Man benötigt neben dem Basissystem eigentlich nur noch Samba um dieses Szenario zu erfüllen.


    Diese billigen Onboard-Raids sind eigentlich keine richtigen Hardware-Raidcontroller, daher benötigen sie einen Treiber der die Aufgaben übernimmt, die ein richtiger Hardwareraidcontroller direkt im Controller erledigt. Ich persönlich benutze entweder einen richtigen Hardware-Raidcontroller oder Software-Raid. Ob es für dein Board einen funtkionierenden Treiber gibt kann ich dir daher nicht sagen. Probiers einfach mal aus...

    Vor regelmässigen Backups "schützt" Raid nicht - das ist vielen irgendwie nicht klar. Daher ist es in manchen Fällen auch fraglich, ob man wirklich ein Raid-System benötigt, oder ob man sich dadurch nur unnötig Balast auflädt. Das sollte aber jeder für sich selbst entscheiden.
     
  5. psytis

    psytis Erfahrener Benutzer

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    Wäre es dann sinnvoller, die 2 te platte normal als 2te platte zu verwenden und da regelmässige backups zu machen, bzw regelmäßig die komplette platte zu spiegeln?
    Für Win hatte ich mal so ein programm gefunden aber nie getestet, kennt jemand so ein programm zum spiegeln für Linux?
     
  6. teodor

    teodor Erfahrener Benutzer

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    Zitat:
    Original von teodor
    Ich persönlich würde Ubuntu holen, aber da ja viele sagen, dass sich diese Distribution nicht für Server eignet

    Ubuntu eignet sich schon, bringt aber in der gewöhnlichen Desktopvariante jede Menge unnötigen Balast mit. Wenn man Ubuntu nutzen will, dann sollte man sich die Server- oder Alternate anschauen. Macht irgendwie mehr Sinn als ein komplettes Desktopsystem auf dem Server herumschleppen zu müssen.
    -----------
    Ich meinte die Serverversion, dass ist jetzt aber egal....

    -------
    Zitat:
    Wäre es dann sinnvoller, die 2 te platte normal als 2te platte zu verwenden und da regelmässige backups zu machen, bzw regelmäßig die komplette platte zu spiegeln?
    Für Win hatte ich mal so ein programm gefunden aber nie getestet, kennt jemand so ein programm zum spiegeln für Linux?
    -------

    Ja. Backups sind wichtig, denn wenn etwas mit deinem PC sein sollte, hast du dein Backup und dein Computer ist ruckzuck der alte ; ).
    Für backup-Programme kannst du dich bei ubuntuusers.de umschauen (wenn der Server wieder läuft).
    Du kannst dir auch selbst ein Script schreiben(wenn du ein bisschen programmieren kannst ), dass ein Backup macht.
    Ich hab mir auch ein geschrieben: http://rapidshare.com/files/139326182/backup.rar
    Ist zwar nicht fertig, aber es läuft.

    Gruß teo
     
  7. #6 helidoc, 26.08.2008
    helidoc

    helidoc killed by a black pudding
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    Wobei man hier aber zwischen dem System und den Daten unterscheiden, und diese auch strikt trennen sollte.

    Bei einem Fileserver erstellt man i.r.R. sowieso ein ganzes Verzeichniss, welches nur die Daten beeinhaltet - vorzugsweise auf einer eigenen Platte. Diese lassen sich recht einfach zB mittels tar archivieren. Spezielle Backupprogramme braucht man in so einem kleinen Szenario nicht.

    Um das eigentliche System zu sichern kann man sich ja ein DR-Image zB mit dd oder meinetwegen auch partimage machen. Sonderlich gross ist ein solches System ja nicht. Im Bedarfsfall hat man seinen Fileserver dann schnell wieder lauffähig...
     
  8. psytis

    psytis Erfahrener Benutzer

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    Also sollten wir eine kleine platte fürs system nehmen, obwohl „klein“ ja nicht wirklich machbar ist, wird wohl ne 80 GB platte werden. und dazu noch 2 platten, eine für die Daten und eine für Backup?

    Ich hab da mal 2 platten rausgesucht, weiss da jemand was der unterschied ist?
    Platte 1. http://geizhals.at/a268329.html
    Platte 2. http://geizhals.at/a268330.html
     
  9. #8 helidoc, 27.08.2008
    helidoc

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    Die ST3500320AS ist mehr für den Desktopeinsatz gedacht, die ST3500320NS ist besser für deinen Einsatzzweck geeignet
    Die genauen Daten zu den Festplatten findest du auf Seagate.com, aber die 24/7 und die höhere MTBF dürften die Unterschiede zwischen den beiden Laufwerken sein.
     
  10. AdMan

    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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  11. psytis

    psytis Erfahrener Benutzer

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    ok, scheint ja net so schwer zu sein.
    hab mich auch schon ein bissl in samba eingelesen, nur kann ich damit auch irgendwie die grösse von den zugeordneten ordnern beschränken?
    Bis jetzt hab ich nur gefunden wie ich da verschiedenen usern schreibrechte zuordnen kann, aber die haben ja dann eigentlich die ganze platte zur verfügung.
    Ich möchte eigentlich jedem user 20GB geben und einen gemeinsamen Ordner mit 100GB.
    Geht das auch mit samba?
     
  12. #10 helidoc, 27.08.2008
    helidoc

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    Dazu musst du vermutlich Quota fürs Dateisystem bemühen. Direkt über Samba geht das soweit ich weiss nicht. Samba muss dabei mit aktivierter Quota-Unterstützung vorhanden sein. Um zu sehen, ob dein Samba mit Quota-Unterstützung kompiliert wurde, kannst du dir mit "smbd -b" die Build Options von Samba anschauen.
     
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