Linux als Druckserver OS?

Dieses Thema im Forum "Linux Probleme" wurde erstellt von screeny30, 11.09.2008.

  1. #1 screeny30, 11.09.2008
    screeny30

    screeny30 Erfahrener Benutzer

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    Hi!

    Ich habe vor für meinen Haushalt (WG) nen Druckserver zu machen. Da im Moment der einzige Drucker an meinem PC angeschlossen ist, ist das immer doof, wenn andere Leute da (übers Netzerk) was ausdrucken wollen.

    Daher wollte ich meinen Uralt-Rechner (P3, 128MB Ram, 30GB HDD) als Druckserver einrichten, der dann dauerhaft läuft und an dem der Drucker hängt.

    Nun meine Frage(n):
    1. geht das überhaupt ein Linux draufzumachen und dann von Windows-Rechnern aus dadrüber zu drucken???
    2. wenn das geht, welches Linux sollte ich nehmen (eure empfehlungen)
    3. kann ich das Linux dann über (Windows) Remote auch fernwarten???
    also von Windows aus übers Netzwerk drauf zugreifen

    ???????????

    ich hoffe ihr habt verstanden was ich machen möchte :D :D

    Vielen Dank schonmal im Vorraus + MfG
    screeny30
     
  2. AdMan

    schau mal hier: Windows-Wartungs-Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  3. #2 helidoc, 11.09.2008
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    1. ja

    2. ist eigentlich egal. Jede halbwegs aktuelle Distribution ist geeignet. Am besten wäre aber eine Distribution die nicht unnötigen Balast mitbringt, das kommt auch deiner etwas älteren Hardware entgegen.
    Ich selbst benutze als Druckerserver Debian oder freebsd. Mein Druckerserver läuft allerdings nicht immer, da es unnötig viel Strom frisst. Ich wecke den Rechner jeweils vorm Drucken per WOL auf.

    3. Benutze zB CUPS als Druckdienst, dann kannst du das alles auch über deinen Browser machen. Clientseitig druckt man dann zB über den CUPS-Druckdienst (IPP wird meines wissens ab Windows 2k/XP unterstützt) oder man bastelt Samba dazwischen. Beides sollte bei den meisten Distributionen auch in den Repos sein...

    Edit:
    ich merke grad, du meinst vermutlich nun nicht nur deinen Drucker, sondern dein gesammtes Linux-System. Auch hier wieder ein: ja. Am einfachsten dann per ssh. Dazu brauchst du unter Windows zB Putty, dann kannst du über eine SecureShell auf deinen Linuxrechner (mit installiertem sshd) zugreifen.
     
  4. #3 xandros, 11.09.2008
    xandros

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    Vergiss diese Idee aber gleich bei Druckern, die ausschliesslich Treiber für Windows bereitstellen. (z.B. Lexmark)

    Auch vom Stromverbrauch her gesehen ist ein Pocket-Printserver direkt am Drucker deutlich günstiger.......
     
  5. #4 helidoc, 11.09.2008
    helidoc

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    Moderator

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    Dem stimme ich generell mal zu. Es ist wohl auch die sehr viel einfachere Lösung.

    Mir persönlich wäre so ein Teil aber zu unflexibel. Neben CUPS läuft bei mir zB auch noch sane, um bei Bedarf meinen Scanner ins Netzwerk zu bringen. Um den Stromverbrauch zu minimieren wird der Druckerserver jeweils vor einem Druckauftrag per WOL gestartet. Der Drucker läuft bei mir, anders als bei einer fertigen Printserver-Box, auch nicht dauernd im Standby, sondern wird mittels Master-Slave-Steckdose mit Strom versorgt, wenn der Rechner aufwacht. Dadurch verheize ich mit meiner Lösung vermutlich sogar weniger als mit einer Fertiglösung bei der der Drucker auch dauernd im Standby ist - je nach Drucker. Auch eine Festplatte hat dieser Rechner nicht - ich boote das Ding von einer CF-Karte.
     
  6. AdMan

    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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