Kubuntu 9.10 mag nicht mit ATI RadeOn HD4650

Dieses Thema im Forum "Linux Probleme" wurde erstellt von DaWilly, 22.04.2010.

  1. #1 DaWilly, 22.04.2010
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    Habe folgendes Problem:
    Endlich eine genügend große Platte, um - ohne hinterher zu wenig übrig zu haben - Linux installieren zu können (bin neugierig und experimentierfreudig da ich eins nicht haben kann: für ein OS zu zahlen). Aber: mir ist es immer zu doof, gleich eine richtige Installation zu machen, falls was (Hardware) nicht geht.

    => Kubuntu soll her, da man es erstmal unter Windows installieren kann, sodass ich es ohne Spuren zu hinterlassen wieder entfernen kann. Mach ich, Neustart, Kubuntu gewählt und er bootet. Nur hört er auf, zu dem Zeitpunkt, wenn er normalerweise den Dekstop aufbaut. Was n nu los?

    Problem trat mit NVIDIA GeForce 6200 im selben PC nicht auf.
    Soll das heißen dass Kubuntu 9.10 nicht mit der ATI RadeOn HD 4650 kann? :(

    Auch wenn ich von CD booten will, hört er da auf. Auch wenn ich Kubuntu richtig installieren will, hört er da auf. Selbe CD funktioniert auf allen anderen (=älteren) PCs (bzw. Grafikkarten) die ich habe. :confused:
    Mit openSUSE 11.2 scheint es auch klappen zu können, da ich ins Installationsprogramm komme und alles wie gewohnt machen könnte. Will ich aber nicht.

    Was sagt ihr? Hat vlt jemand diese Grafikkarte? Ist sie einfach zu neu für (k)ubuntu 9.10? Is übrigens die AGP Version (läuft unter Windows XP echt super).

    Wenns nicht anders geht, nehme ich halt SUSE 11.2, hab ja ein XP-Image. Das kann ich ja drüberbügeln wenn was nicht passt, und gut. Trotzdem wäre mir die Kubuntu Variante lieber. Gibt es noch andere Distris, die man "als Anwendung" unter Windows installieren kann zum Testen?
     
  2. AdMan

    schau mal hier: Windows-Wartungs-Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  3. #2 Jaulemann, 22.04.2010
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    habe mir von einem befreundetem softwareentwickler sagen lassen das ATI karten von der linux community wohl generell schlechter unterstützt werden, warum auch immer. Habe ihm vor einiger zeit einen pc als programmier- und entwicklungsmaschine zusammengestellt- und er wollte partout keine ati, obwohl er sehr kostenbewusst ist, eben aus den genannten gründen.
    Sehr sympathisch diese open-
    Source leute :)
     
  4. #3 helidoc, 22.04.2010
    helidoc

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    Ich kenne diese Windows-Installation (mangels Windows) nicht, kann man dort Bootparameter mit übergeben? Beispielsweise "abgesicherter Grafikmodus", bzw. "xforcevesa"? Lies dir dazu am besten mal die CD-Problembehebung[1] im ubuntuusers-Wiki durch.

    Wenn du auf jeden Fall vorhast, eine Linuxdistribution als Dualboot zu betreibe, würde ich den Schritt zur "richtigen" Installation nicht scheuen. Im Fall von Ubuntu dann aber am besten gleich die Alternate-Version[2], weil es mit deiner ATI bei einer gewöhnlichen Installation durchaus Probleme geben kann. Dort dann eben im abgesicherten Grafikmodus installieren und nach der Installation zB den proprietären ATI-Treiber, der laut hörensagen mit deiner Karte funktionieren sollte, nachinstallieren[3]. Mangels ATI-Hardware kann ich das aber nicht persönlich bestätigen.

    [1] http://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu-CD_Problembehebung
    [2] http://wiki.ubuntuusers.de/Alternate_Installation
    [3] http://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/ATI/fglrx







    Es gibt sowohl für Nvidia, als auch für ATI opensource Treiber, die allerdings in beiden Fällen nicht alle Funktionen der Karten ausnutzen. Natürlich dauert es bei neuen Karten auch immer eine Zeit, bis diese mit den opensource-Treibern funktionieren.

    Beide Hersteller bieten auch Closed-Source-Treiber an, wobei ATI meist wesentlich schlechter arbeitenden Treiber für Linux anbietet und viele X-Features in diesen Treiber auch nicht berücksichtigen. Nvidia bietet zudem Treiber auch zB für FreeBSD und Solaris an. Oft ist es so, das Nvidia problemloser als ATI funktioniert - möglicherweise ist daher Nvidia generell verbreiteter unter Linuxnutzern, und daher erfährt es auch einer grösseren Aufmerksamkeit in der opensource-Treiberentwicklung?
     
  5. #4 DaWilly, 23.04.2010
    DaWilly

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    Das wäre sozusagen ein Teufelskreis :D
    Blöd gelaufen.

    Nun ja, das mit den Bootparametern kann ich nicht sagen.
    Es wird bei dieser Art von Installation auf einer bereits vorhandenen Partition, zB "C:" ein Ordner angelegt und in diesen wird (k)ubuntu "wie eine Anwendung" installiert. Die boot.ini wird so verändert, dass man beim Booten (k)ubuntu oder eben Windows XP wählen kann. Also Hauptunterschied: es kommt kein GRUB oder so drauf, sondern der windowseigene Bootloader wird verwendet (und wenn man Linux entfernt, machen immer die GRUB Installationen Probleme, bisher konnte ich nur 1 einziges Mal Linux entfernen ohne neu aufsetzen zu müssen, denn mit den XP-Konsolenbefehlen kriegt man das oft auch nicht mehr hin - find ich also super). Und man kann wohl in die boot.ini auch Parameter einbeziehen, hab ich noch nich getestet.

    Man kann (k)ubuntu also deinstallieren wie jedes andere Programm auch - unter Windows in der Systemsteuerung. Anschließend den Eintrag aus der boot.ini entfernen und es ist, als wäre nix gewesen.


    Das mit dem sicheren Grafikmodus probiere ich gleich aus.


    Trotzdem kann ich gleich sagen, wenn meine neue ATI-Karte nicht von Linux unterstützt wird bzw. besser gesagt, wenn ATI demnächst noch keine zuverlässigen Linux-Treiber bereitstellt, werde ich Linux nicht dauerhaft nutzen können.
    Ich brauche ein System, mit dem ich alles (!) (Spiele ausgenommen, sind nicht soo wichtig) immer zu 100% machen kann. Daher mag ich Windows XP - es geht einfach alles prima.

    Die Gründe für mich zu Linux zu wechseln wären, dass ich dem Wahn des ewigen Reinigens des Systems mit Tools wie dem Ccleaner, TuneUp etc. und dem regelmäßigen Defragmentieren entgehen würde. Davon hängt ein reibungsloser Windows-Betrieb leider ab.
    Außerdem bootet Kubuntu wahnsinnig schnell und das neue KDE sieht einfach um Welten besser aus als sämtliche Windows-Oberflächen zusammen, läuft trotzdem flüssig.
    Mehr als genug kostenlose Software ist auch noch ein guter Grund.

    Dagegen sprechen nur Hardwarekonflikte und vereinzelte Programme, wie PaintShop Pro (wobei es da sicher Lösungen gibt) oder eben Spiele. Und für die hab ich ja eigentlich die Grafikkarte gekauft...

    Also Fazit: weniger Wartung wäre mein Ziel. Aber nicht ohne Grafikkarte.
     
  6. #5 helidoc, 24.04.2010
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    Laut ubuntuusers-Wiki kann man bei Wubi Bootparameter übergeben. Unter Windows in der Systemsteuerung -> "System", im Reiter "Starten und Wiederherstellen".

    Die Karte sollte schon laufen, nur eben nicht ootb (und evtl. nicht mit allen Funktionen). Für normalen Desktopbetrieb sollte sie aber durchaus funktionieren.

    Diese Art der Installation ist aber wohl auch eher zum ausprobieren gedacht, denn Linux muss immer über die Windowspartition auf die Platte zugreifen. Ein "richtig" installiertes System ist demnach performanter.
     
  7. #6 DaWilly, 25.04.2010
    Zuletzt bearbeitet: 25.04.2010
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    Jo da hast du Recht, "echt" installiert ist es sogar um einiges performanter.
    Man wird ja auch bei der Installation darauf hingewiesen.

    Ich kriege es aber nach wie vor nicht gestartet, auch mit "abgesichertem Grafikmodus nicht". Werde wohl zu openSUSE greifen müssen, da geht immerhin die Installation und bisher war ich sowieso mit openSUSE am zufriedensten.

    Dazu noch eine Frage:
    wenn ich vor der Linux Installation ein Image meiner Windows-Systempartition und des MBR mache, kann ich Windows dann wieder starten, nachdem ich das Image zurückgespielt habe (falls mir die Hardware doch Ärger machen sollte)?
    Habs nämlich auch schon gehabt, dass sich der GRUB so "reingefressen" bzw. nicht da installiert hat, wo er sollte und ich mein XP nicht mehr bootfähig machen konnte. Wenn ich zB ausgewählt habe, er soll sich auf Partition 1 auf HDD 1 installieren, war er hinterher doch wieder auf der Linux Partition und alle Befehle der Windows-Wiederherstellungskonsole waren natürlich wirkungslos... Doof das.

    Sollte ich also ein Image wiederherstellen, und trotzdem der GRUB erhalten bleiben, darf ich wieder neu aufsetzen. Und das geht gar nicht bzw. es muss ohne gehen (nur so aus Prinzip ^^)

    Noch so nebenbei:
    Was heißt ootb? :confused: :D
     
  8. #7 helidoc, 25.04.2010
    Zuletzt bearbeitet: 25.04.2010
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    Normalerweise sollte der wiederhergestellte MBR auch den Windows-Bootloader enthalten. Von daher sollte es eigentlich funktionieren. Auch mit der Windows-CD sollte der MBR eigentlich wieder geschrieben werden können - egal wo Grub installiert wurde. Wenn es mit Windows aus irgendwelchen Gründen nicht klappt, kannst du dir ja mal die SuperGrubDisk[1] anschauen.


    ootb = out of the box - "Installieren und geht"



    [1] http://www.supergrubdisk.org/
     
  9. #8 DaWilly, 26.04.2010
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    Tja wie gesagt... hatte nur einmal das Glück.

    Aha ;) wieder was gelernt.

    So, ich schreib am besten nochmal wie ich vorgehen will.
    Ich habe: 160 GB Platte, in Wirklichkeit sind es ca. 150 GB.
    Momentan 50 GB "C" Partition für XP und 100GB "E" Partition für Daten, beide NTFS, ist aber inzwischen kein Problem mehr für Linux (ich kenne noch Zeiten, da musste man mit FAT32 arbeiten... omg).

    Ich will:
    1. Image von der 50 GB "C" Partition für XP inklusive MBR, sodass allein damit der Rechner hinterher wieder läuft (hab ich schonmal so gemacht, mir is vor 2 Wochen die Platte verreckt und mit ner neuen hats so geklappt)
    2. Verkleinern der 50 GB auf 30 GB ergibt 20 GB frei zwischen "C" und "E"
    3. In die 20 GB Lücke kommt Linux, heißt:
    18 GB ext4 (reicht ja locker)
    und
    2 GB SWAP (reicht auch).
    Bootloader auf die Linux Partition.

    Sollte etwas schief gehen, stelle ich die 50 GB "C" Partition plus MBR mit dem Image wieder her und bügle damit Linux, SWAP und den GRUB weg (muhaha... fatality :cool:).
    "E" Daten können auch mit Linux genutzt werden und gehen nicht verloren, egal was passiert (außer die Platte kackt ab... :D is ja aber erst 2 Wochen alt)

    Klingt gut oder?
     
  10. AdMan

    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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  11. #9 Jaulemann, 26.04.2010
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    das mit den Problemen beim entfernen eines Linux von einem windows/Linux dualboot-Systems muss aber mit einem grub-loader nicht sein.

    Also bei Suse konnte man den vorherigen mbr problemlos wiederherstellen, dann löscht man nur noch die Linux Partition und alles ist wie vorher...
     
  12. #10 DaWilly, 26.04.2010
    Zuletzt bearbeitet: 21.01.2011
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    Ja WIE GESAGT: es hat nur einmal von vielen Malen geklappt.

    EDIT:
    Es ist zwar nun schon fast ein Jahr her, aber das muss noch korrgiert werden:
    Es war mein Cardreader, siehe andere Thread von mir.
    Der macht mit aktiviertem USB Legacy Probleme.

    Bitte closen.
     
Thema: Kubuntu 9.10 mag nicht mit ATI RadeOn HD4650
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