Krimkramsladen

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  1. fframi

    fframi Benutzer

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    Morgen zusammen.
    Ich habe dann gleich mal eine Frage an euch. Ein Freund von mir hat in der Stadt bei uns am Marktplatz einen Raum gemietet und will da verschiedenste Produkte verkaufen, die er selbst billig aus China bezieht. Krimkrams eben. Ist viel Deko dabei, aber auch einiges an Elektro. Jetzt ist ihm bei der ganzen Planung was aufgefallen. Er hat nämlich keine Kasse oder sowas. Alles per Excel zu pflegen, wäre wohl auf Dauer etwas anstrengend. Auch will der Kunde einen etwas seriöseren Anblick haben, damit das an der Kasse schneller geht. Was kostet so eine typische Kasse und braucht man da was Extra dafür?
     
  2. jhkil9

    jhkil9 Erfahrener Benutzer

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    Erstmal braucht er einen Gewerbeschein, dann muß er das Geschäft beim Finanzamt anmelden und dort sich informieren, was die wollen. Eine Kasse braucht er auf jeden Fall, da das Finanzamt von allen Verkäufen die Belege braucht. Einfach einen Raum mieten und dann was verkaufen geht gar nicht. Man sollte sich vorher informieren und erst dann anfangen.
     
  3. #3 JudgeLG, 01.08.2018
    JudgeLG

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  4. #4 Mjolcloarc, 01.08.2018
    Mjolcloarc

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    Ich nehme einfach mal an, das der ganze behördliche "Krimkrams" erledigt ist. Wenn er schon dabei ist, dann hätte er sich das etwas besser planen sollen. Ich meine, die haben ihm bestimmt gesagt, wie er die Belege führen kann oder in welchen Format das sein muss. Finde da den Post von JudgeLG ganz gut. erklärt alles step-by.step was man da alles wissen muss. Was du dann tatsächlich anwendest, das ist dann eine andere Geschichte und hängt vom Geldbeutel ab und Vorlieben. Er soll sich auf jeden Fall eine Kasse holen, die ein Bon für den Kunden macht, aber auch ein Beleg und sei es nur in der Software eine Nummer.
     
  5. jhkil9

    jhkil9 Erfahrener Benutzer

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    Wäre der behördliche Krimskrams erledigt, wüsste er das er eine Kasse braucht.
     
  6. #6 charlie_haas, 01.08.2018
    charlie_haas

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    Hallo !

    Für mich liest sich das Ganze wie eine Totgeburt aus, planlos, kein Konzept und kiene Analyse, ob da überhaupt eine Nachfrage in eurer Stadt dafür besteht, und/oder wie die Konkurrenzsituation aussieht.
    Schätze den Kumpel wird damit nur Geld verbrennen.

    bye
     
  7. #7 chansen, 02.08.2018
    chansen

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    Kassensystem Kassensoftware sind Sachen, die jedes Unternehmen im Handel braucht. Sei es ein Tante Emma Laden oder ein Handelsgigant. Da macht das Finanzamt keine halbe Sachen. Dabei gibt es aber von Branchen und Unternehmen große Unterschiede. Beispiel Gutschriften. Manche haben nur einen Gutschein, manche müssen auch Pfand berechnen. Ich denke wenn ihr bei einem Restaurant in letzter Zeit wart, habt ihr bestimmt auch da einen gesehen. Sei es Mobile oder in der App. Die Buchung war immer da, auch wenn ihr das nicht gemerkt habt. Dabei sind die Anforderungen auch immer gänzlich anders. Ich habe mal am Anfang ein Link liegengelassen, von einem System, das ich denke im Preis und Anforderungen deinen Freund helfen wird. Aber sowas sollte man wirklich früher machen.
     
  8. fframi

    fframi Benutzer

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    Ist ja noch alles in der Planung. Den Raum hat er erst ab Januar (Man musste sich schon relativ früh melden um den Platz zu sichern. Unternehmen in den Räumlichkeiten hat gekündigt um in ein neues Gebäude zu ziehen.) Also er hat noch etwas Zeit. Beim Finanzamt war es ja schon, hat da sich auch schlau gemacht. Aber die meinten, man braucht nur Belege, wie das stattfinden soll, ist ihm überlassen. Man hätte auch ein eigenes kleines Programm schreiben können, aber da wäre der Aufwand doch zu hoch, wie er merkte. Hat das über Excel und VB versucht. Aber war damit nicht zufrieden, gerade wegen der fehlenden Scannermöglichkeit. Danke aber für die ganzen Hilfen und vor allem den Links. Werde den Link hier meinen Freund schicken, soll er sich selbst das ganze ansehen.
     
  9. #9 Mjolcloarc, 03.08.2018
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    Ok, wenn die ganze Sache erst im Januar steigen soll, geht das ja noch. Aber ich denke, dein Freund sollte trotzdem etwas strukturierter arbeiten. Ich habe nämlich fast die Idee, das es eher eine Schnapsidee oder eine Notlösung ist. Ich habe mal mit einem anderen Jungunternehmer geredet gehabt. Der meinte, neben der ganzen Bürokratie darf man eins nicht aus den Augen verlieren. Das Produkt. Was verkauft man eigentlich und warum gerade sollen die Kunden das bei mir kaufen? Da kommt es dann natürlich drauf an, was genau das für Krimskrams ist. Hat das auch ein Konkurrent in der Nähe? Wenn ja, warum soll der Kunde es bei ihm kaufen? Wegen den Preis? Bessere Qualität?
     
  10. #10 xandros, 03.08.2018
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    Wobei dann für Gewerbetreibende entsprechende Einfuhrzölle und -steuern fällig werden und so die Preise schnell in Bereichen sind, die den Weiterverkauf schwierig gestalten können. Die Marge schmiltz förmlich dahin....

    Abgesehen davon und zurück zur eigentlichen Frage: Eine einfache Registrierkasse (ab 130€ aufwärts) dürfte wohl nicht das Problem sein und die darin erstellte Journalrolle dient als Buchungsbeleg für seine Einnahmen. Kassenbuch ist dennoch zu führen mit den Tageseinnahmen - und das will das Finanzamt sehen, nicht die einzelnen Verkaufsbelege für den Kunden.
    Dem Finanzamt geht es darum, dass nachvollziehbar ist, wie hoch die Umsätze waren, für die dann die Umsatzsteuer abzuführen ist. (Und bei den Wareneinkäufen interessiert dann auch die Vorsteuer, die bei Lieferanten innerhalb der EU bereits bezahlt wurden.)
    Die Warenpreise müssen nicht in Exceltabellen geführt werden. Auszeichnung an der Ware wie es seit Ewigkeiten mit Preisschildern gemacht wird, ist auch möglich. Preis eines Artikels bei der Lieferung festlegen, Preisetikett auf das Produkt, fertig.
    Will man das digital haben, ist der finanzielle Aufwand etwas höher und man sollte sich über Barcodescanner und eine vernünftige Warenwirtschaftslösung Gedanken machen. Excel ist dafür ungeeignet, da nicht manipulationssicher....
     
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