IP-Telefonie fähigen Router gesucht

Dieses Thema im Forum "PC Kaufberatung & Co" wurde erstellt von BooWseR, 05.04.2016.

  1. #1 BooWseR, 05.04.2016
    Zuletzt bearbeitet: 05.04.2016
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    Moin Leute,

    nachdem mir die Telekom gekündigt hatte und mir einen tollen, neuen Anschluss angedreht hat, kann ich nicht mehr Telefonieren. Es grenzt schon an ein Wunder, dass ich wieder Internet hab!

    Dennoch - Nachdem ich nun mit 5 Leuten der Telekom-Hotline gesprochen hab, wovon 4 meinten, es würde mit dem W700V funktionieren, habe ich endgültig die Nase voll und brauche einen neuen Router.

    Anforderungen sind nicht alzu hoch, doch von der Telekom-Speedport Reihe, sollte es nach Möglichkeit dann doch keiner sein. Sonst heißt es in ein paar Jahren wieder "Geht uns doch nichts mehr an!".
    IP-Telefonie, ne halbwegs vernünftige Funkleistung für Handy und Laptop und das war's dann schon.
    Edit: Ich vergas - Vorhandenes Telefon sollte nach Möglichkeit auch weiter verwendet werden. Ist ein Gigaset, irgendwas 400 - Genaue Bezeichnung ist mir leider entfallen, vielleicht S400?!. Aber ich schätze es mal auf ein analoges Telefon.
    Auch lass ich mich natürlich gerne bekehren, falls ihr sagt, dass die Speedports voll cool sind. :D

    Habt ihr da Empfehlungen für mich?

    Herzlichst,
    BooWseR
     
  2. AdMan

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  3. #2 xandros, 05.04.2016
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    Die W700V-Serie ist schon reichlich alt und auch gar nicht für VoIP vorgesehen. Das wurde durch ein Firmware-Update zwar irgendwie nachgerüstet, allerdings läuft diese Serie genauso wie die W900V-Serie für VoIP nur als "bedingt" geeignet. Es gibt damit Unverträglichkeiten zwischen Speedport und IP-Telefonen, da diese beiden Speedports nicht alle von den Telefonen benutzten Protokolle stabil beherrschen (wenn überhaupt).
    Die W724V-Serie ist für VoIP vorgesehen und funktioniert bei mir ziemlich zuverlässig. Sowohl mit den Telekom Speedphones als auch mit Cisco Small Business IP-Telefonen. (Gelegentlich kann ich auf die Konfigurationsoberfläche des Routers mal nicht zugreifen und muss das Gerät neu starten, die Verbindungen zum Internet und Telefonieren ist dabei aber nicht beeinträchtigt. Und das kommt alle paar Monate mal vor.)

    Die Telekom-Alternative wäre ein Zyxel Speedlink 5501, welches mit der Firmware-Aktualisierung vom 31.03.2016 ebenfalls gut läuft. (Die vorangehende Firmware hatte regelmässig Ausfälle bei ausgehenden Telefonaten, was jetzt behoben ist.)

    Bei beiden Modellen ist der Anschluss von VoIP-Geräten und auch analogen Telefonen möglich. Beim Zyxel gibt es sogar einen S0-Bus für ISDN-Geräte, was beim Speedport W724V erst über ein separaten ISDN-Adapter nachgerüstet werden müsste sofern benötigt.

    Andere Modelle habe ich bislang noch nicht selbst an All-IP-Anschlüssen der Telekom ausprobiert. Mit Sicherheit gibt es vergleichbare oder gar bessere Geräte von AVM.
     
  4. #3 BooWseR, 06.04.2016
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    Nun lese ich wieder VoIP, wobei ich gelesen hab, dass VoIP != IP-Telefonie ist.
    Zudem soll das V beim W 700V für VoIP stehen und im Menü finde ich auch den Reiter "DSL Telefonie". Doch hier hört dann mein Verständnis und Wissen auch auf, denn wie ich gelesen hab kann der 700V nur eine AWM (?!) auflösen, wobei heute deutlich mehr benötigt werden?! Zudem wird noch der Umweg über das Festnetz gegangen...?! - Egal!

    ISDN Support wäre ganz nett, denn aktuell befindet sich noch ein ISDN Anschluss im Betrieb. Der Aufbau ist so verwirrend, dass ihn sogar die Telekom-Mitarbeiter nicht so richtig verstanden haben - Obwohl von einem Techniker ihrerseits aufgebaut!

    Jedenfalls läuft der ISDN über eine separate Ader in der Telefondose, ebenso wie der besagte DSL Anschluss. Also 2 vollwertige Adern. Und da das ISDN Telefon, angeschlossen über die räumlich getrennte ISDN Anlage der Firma, noch funktioniert, lasse ich es am Besten so, statt es noch über den Router zu versuchen. "Never change a running system"

    Aber zurück zu den Geräten: Auch der Zyxel präsentiert sich mir im Internet mit dem Beinahmen Telekom. Muss ich denn wirklich einen von der Telekom freigegebenen Router wählen? Denn die Empfehlungen sind doch arg beschränkt - Am Liebsten Speedport.

    Absolutes Einsteigermodell wäre ja der Speedport Entry 2, welcher sowohl eine Freigabe für den Service erhalten kann und sich preislich echt sehen lassen kann. Gleich danach findet sich ja schon der W 724V, welcher in den Tests zu meinem Erstaunen ziemlich gut abgeschnitten hat - Bis auf die Reichweite. Diese wurde bei Amazon in den Kommentaren bemängelt.

    Die Geräte vom AVM sind wohl die populärsten, aber preislich doch etwas über's Ziel hinaus. Schließlich ist nicht geplant ein kleines Heimnetz mit Medienserver, Drucker und co. aufzubauen, sondern es soll primär telefoniert und mit dem Handy im Internet gesurft werden können.
     
  5. #4 xandros, 06.04.2016
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    Voice over IP ist im Grunde nichts anderes als IP-Telefonie. Beides transportiert Sprachdaten über ein IP-Netzwerk. Aber:
    Es gibt einen Unterschied zwischen dem klassischen VoIP (wie es z.B. bei Skype gemacht wird) und dem aktuellen VoIP auf reinen All-IP-Anschlüssen.
    Das klassische VoIP routet die Gespräche über das Internet. Die aktuelle IP-Telefonie bei Telekom etc. macht das nicht, sondern hält die Gespräche im eigenen Netz. Dadurch kann eine Priorisierung der Datenpakete erreicht werden, damit die Qualität nicht leidet.
    Technisch ist beides identisch, praktisch ist ein Unterschied im Routing.

    Der W700V ist VoIP-fähig, beherrscht aber nicht ANNEX-J, sondern ANNEX-B. Dieses Gerät kann lediglich eine MSN verwalten und somit auch nur auf eine Rufnummer reagieren. Ausgehende Gespräche wurden über eine 032er-Vorwahl geleitet. (Das war eine eigene Internetrufnummer) Das Gerät erwartet, dass die Leitung über ein DSLAM geschaltet wird und ein Splitter vor dem Router sitzt. Die neueren Geräte brauchen keinen Splitter mehr, können mehrere MSN verwalten und verzichten auf die 032er-Vorwahl bei ausgehenden Gesprächen. Die Leitungen werden aktuell auch nicht mehr via DSLAM (mit Splitter) sondern via MSAN (=splitterloser DSLAM) geschaltet.
    Die Telekom schaltet seit 2011 fast ausschliesslich All-IP-Anschlüsse basierend auf ANNEX-J.
    Damit dürfte deutlich werden, warum ein W700V an neuen Anschlüssen nur bedingt einsetzbar ist und eigentlich eher als ungeeignet angesehen werden sollte. (Im eigenen Netzwerk kann das Gerät ggfs. noch als zweiter Router oder AccessPoint verwendet werden. Allerdings gibt es da sicherlich schönere Alternativen.)

    Weil dieses Modell von Zyxel exklusiv für die Telekom produziert wird.....(Intern nennt sich das Ding dann etwas kryptisch mit "sphairon", was auf die tatsächliche Herkunft deutet. Sphairon ging 2009 insolvent und wurde 2013 von Zyxel übernommen.)
    Firmware-Updates werden zwar von Zyxel hergestellt, aber über die Telekom verteilt. Seitens Zyxel gibt es auch keinen Support. Dafür ist ebenfalls die Telekom zuständig.
    Nein, musst du nicht. Der Router muss nur die von der Telekom verwendeten Protokolle beherrschen. Sobald das Gerät ANNEX-J kann und in der Lage ist G.722 und G.992.3/G.992.5 zu verwenden, ist das Gerät geeignet. Wenn das Gerät dann auch noch T.38 unterstützt, kann es sogar für Fax over IP verwendet werden.
    Die ist beim W724V wirklich nicht umwerfend. Mich stört das allerdings nicht, da ich WLAN komplett über ein separates Gerät laufen habe. (Cisco Meraki MR18)

    Mit dem Entry 2 habe ich noch nichts zu tun gehabt.
     
  6. AdMan

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