Gedichte

Dieses Thema im Forum "Philosophie Forum" wurde erstellt von SUSE, 06.05.2003.

  1. SUSE

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    [align=center]Verloren

    Eisiger Wind lässt die Wärme erfrieren,
    Finstere Schatten greifen voll Verlangen nach dem Licht
    Wie lodernde Flammen nach trockenem Holz...
    Dunkle Kälte kehrt ein...
    Ohne jeden Widerstand knie ich nieder,
    Breite meine Schwingen aus
    Und erwartet in tiefster Sehnsucht den Tod.
    Umhüllt von lautem Schweigen
    Und schwarzem Feuer
    Fühle ich mein schmerzendes Herz,
    Herausgerissen von der Macht des Hasses,
    Zerbrochen vom Wahnsinn der Liebe.
    Glänzend die Augen, ob der Tränen des Abschieds,
    Die sogleich erstarren zu Glas...
    Fliehen will ich nicht...
    Fliehen vor der Wahrheit...
    Fliehen vor mir selbst...[/align]


    [align=center]:sasmokin: the other side :sasmokin:[/align]
     
  2. Robman

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    Was verbindest du mit dem Gedicht. bzw. was empfindest du? Hast du es selber geschrieben? Fragen über Fragen.
     
  3. SUSE

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    D[align=center]a hängen zu viele Emotionen drin, die kann ich nicht weiter erklären. Ich denke aber das man den Sinn schon heraushören kann.... Ich schrieb es einst in einer stillen Stunde...


    :sasmokin: the other side :sasmokin: [/align]
     
  4. SUSE

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    [align=center]Schweigen ist wie sterben ganz leise,
    ungehört.
    Worte bauten Brücken-
    in der Stille wurden sie zerstört.
    Augen können nicht lügen-
    doch wer schaut in sie hinein?
    Herzen die sich nicht öffnen-
    bleiben für immer allein!


    :sasmokin: the other side :sasmokin: [/align]
     
  5. Chaya

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    Sonnenaufgang

    Die Sonne belichtet den Morgen.
    Die Berge sind deutlich und nah.
    Der Himmel hielt Bläue verborgen,
    und plötzlich im Licht, ist sie da!
    Der Wind streicht mir über die Wange,
    noch kühl, aber gar nicht mehr kalt.
    Die Nacht ist zu ende gegangen,
    die Blumen öffnen sich bald.
    Die Sonne belichtet den Morgen.
    Er ist so wie ich ihn mag.
    Viel seh ich und viel bleibt verborgen.
    Mein Kopf macht ein Foto vom Tag.
     
  6. Chaya

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    Die Harfe

    Das Herz ist eine Harfe,
    Gefühle die Saiten drauf.
    Das Leben gibt die Noten,
    das Schicksal spielt sie auf.
    Bald greift es Dissonanzen,
    bald spieltt es Dur, bald Moll,
    bald klingen schrill die Töne,
    bald schmelzend, sehnsuchtsvoll!
    So spielt's im ewigen Wechsel,
    dass wild, dass sanft es klingt,
    so spielt es unaufhörlich,
    spielt, bis die Harfe springt.
     
  7. Chaya

    Chaya Erfahrener Benutzer

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    Ich will nur dich!
    Du bist für mich wie die Luft zum Atmen,
    wie das Licht in einem dunklen Keller,
    du bist für mich wie die Sonne in kalten Tagen,
    wie die Sterne am einsamen Himmel.
    Wegen dir hab ich stundenlang geweint,
    wegen dir kann ich nachts nicht schlafen.
    Wegen dir würd ich alles tun,
    damit du mir nur einen Blick schenkst.
    Ich will nur dich,
    denn mit dir hab ich Spaß.
    In deinen Armen möchte ich liegen,
    in deinem Herzen fliegen
    denn mit dir hab ich Spaß:
    Ich liebe dich!
     
  8. SUSE

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    [align=center]Hilf mir es zu verstehen

    Stunden möchte ich hier verbringen nur sitzen - dich ansehen...
    Dein Mund wohlgeformt zu einem lieblichen Lächeln, du wirkst so friedlich und vollkommen...
    Sonnenstrahlen gleiten über dein Gesicht, deinem glänzenden Haar, deinen schlafenden Lidern..
    - wie sehr ich dich liebe..
    unbeschreiblich dieses Glücksgefühl in mir, wie steigt es auf!
    doch... kaum erkannt, schon erwürgt es sich..
    Angst.. Angst schnallt sich um meinen Körper..
    -Angst ist Erkenntnis..
    Erkenntnis zu wissen dich einst zu verlieren..
    mir scheint die Kehle vor Trauer erdrückt,..
    mit geballten Händen sehe ich dich..
    Nässe bildet sich an meiner Wange..
    salzige Tränen rinnen ihre Bahn hinab..
    unaufhaltsam lösen sich aus meinen Augen,
    gleiten langsam über mein Gesicht..
    Wie kann dein Anblick so schmerzen?
    ...deine Lider zucken.. du wachst auf...
    Nein!.. sieh meine Tränen nicht.. meine Angst..
    verzweifelnd wisch ich über die feuchten Spuren,..
    doch deine warmen Augen durchdringen diese Verstellung..
    sofort ruhen meine Hände auf den Augen..
    ich will nicht dass du es siehst..
    schweigen ruht auf unseren Lippen..
    Kein Laut entrinnt einem von uns..
    ohrenbetäubendes Schweigen... doch..
    da!.. ich spüre deine Nähe..
    einfühlend stehst du vor mir... beugst dich..
    geborgen ruhen deine Arme um mich geschlungen..
    Hilf mir es zu verstehen, es ist so verwirrend...
    dein Kopf liegt auf meiner Schulter
    flüsternd erlischt du die Stille
    "ich liebe dich" fliegt sanft in mein Ohr..
    Hilf mir es zu verstehen, es ist so verwirrend..
    und doch... unbeschreiblich schön..[/align]

    [align=center]:sasmokin: the other side :sasmokin: [/align]
     
  9. SUSE

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    [align=center]Vielleicht

    Vielleicht...
    ist das Rauchen des Meeres
    nichts anderes als unsere Gefühle
    und unsere Gedanken nichts anderes
    als die Tropfen des Morgentaus.

    Vielleicht...
    stirbt ein Engel einen einsamen Tod,
    so wie wir sprachlos werden!
    Gleicht das Sterben des Waldes
    nicht unserer Trägheit im Herzen?

    Erst...
    wenn wir die Kindheit der Seele erreichen,
    wenn wir verstehen, dass wir indem enthalten sind,
    was wir in uns tragen, haben wir eine Chance,
    dem Wahnsinn der Menschheit zu entfliehen![/align]
     
  10. SUSE

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    [align=center][​IMG][/align]
     
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