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Diskutiere Gedichte im Philosophie Forum Forum im Bereich Sport, Fun, Liebeskummer, Philosophie, Musik, Kin; Verloren Eisiger Wind lässt die Wärme erfrieren, Finstere Schatten greifen voll Verlangen nach dem Licht Wie lodernde Flammen nach...

  1. SUSE

    SUSE Erfahrener Benutzer

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    [align=center]Verloren

    Eisiger Wind lässt die Wärme erfrieren,
    Finstere Schatten greifen voll Verlangen nach dem Licht
    Wie lodernde Flammen nach trockenem Holz...
    Dunkle Kälte kehrt ein...
    Ohne jeden Widerstand knie ich nieder,
    Breite meine Schwingen aus
    Und erwartet in tiefster Sehnsucht den Tod.
    Umhüllt von lautem Schweigen
    Und schwarzem Feuer
    Fühle ich mein schmerzendes Herz,
    Herausgerissen von der Macht des Hasses,
    Zerbrochen vom Wahnsinn der Liebe.
    Glänzend die Augen, ob der Tränen des Abschieds,
    Die sogleich erstarren zu Glas...
    Fliehen will ich nicht...
    Fliehen vor der Wahrheit...
    Fliehen vor mir selbst...[/align]


    [align=center]:sasmokin: the other side :sasmokin:[/align]
     
  2. Robman

    Robman
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    Was verbindest du mit dem Gedicht. bzw. was empfindest du? Hast du es selber geschrieben? Fragen über Fragen.
     
  3. SUSE

    SUSE Erfahrener Benutzer

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    D[align=center]a hängen zu viele Emotionen drin, die kann ich nicht weiter erklären. Ich denke aber das man den Sinn schon heraushören kann.... Ich schrieb es einst in einer stillen Stunde...


    :sasmokin: the other side :sasmokin: [/align]
     
  4. SUSE

    SUSE Erfahrener Benutzer

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    [align=center]Schweigen ist wie sterben ganz leise,
    ungehört.
    Worte bauten Brücken-
    in der Stille wurden sie zerstört.
    Augen können nicht lügen-
    doch wer schaut in sie hinein?
    Herzen die sich nicht öffnen-
    bleiben für immer allein!


    :sasmokin: the other side :sasmokin: [/align]
     
  5. Chaya

    Chaya Erfahrener Benutzer

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    Sonnenaufgang

    Die Sonne belichtet den Morgen.
    Die Berge sind deutlich und nah.
    Der Himmel hielt Bläue verborgen,
    und plötzlich im Licht, ist sie da!
    Der Wind streicht mir über die Wange,
    noch kühl, aber gar nicht mehr kalt.
    Die Nacht ist zu ende gegangen,
    die Blumen öffnen sich bald.
    Die Sonne belichtet den Morgen.
    Er ist so wie ich ihn mag.
    Viel seh ich und viel bleibt verborgen.
    Mein Kopf macht ein Foto vom Tag.
     
  6. Chaya

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    Die Harfe

    Das Herz ist eine Harfe,
    Gefühle die Saiten drauf.
    Das Leben gibt die Noten,
    das Schicksal spielt sie auf.
    Bald greift es Dissonanzen,
    bald spieltt es Dur, bald Moll,
    bald klingen schrill die Töne,
    bald schmelzend, sehnsuchtsvoll!
    So spielt's im ewigen Wechsel,
    dass wild, dass sanft es klingt,
    so spielt es unaufhörlich,
    spielt, bis die Harfe springt.
     
  7. Chaya

    Chaya Erfahrener Benutzer

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    Ich will nur dich!
    Du bist für mich wie die Luft zum Atmen,
    wie das Licht in einem dunklen Keller,
    du bist für mich wie die Sonne in kalten Tagen,
    wie die Sterne am einsamen Himmel.
    Wegen dir hab ich stundenlang geweint,
    wegen dir kann ich nachts nicht schlafen.
    Wegen dir würd ich alles tun,
    damit du mir nur einen Blick schenkst.
    Ich will nur dich,
    denn mit dir hab ich Spaß.
    In deinen Armen möchte ich liegen,
    in deinem Herzen fliegen
    denn mit dir hab ich Spaß:
    Ich liebe dich!
     
  8. SUSE

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    [align=center]Hilf mir es zu verstehen

    Stunden möchte ich hier verbringen nur sitzen - dich ansehen...
    Dein Mund wohlgeformt zu einem lieblichen Lächeln, du wirkst so friedlich und vollkommen...
    Sonnenstrahlen gleiten über dein Gesicht, deinem glänzenden Haar, deinen schlafenden Lidern..
    - wie sehr ich dich liebe..
    unbeschreiblich dieses Glücksgefühl in mir, wie steigt es auf!
    doch... kaum erkannt, schon erwürgt es sich..
    Angst.. Angst schnallt sich um meinen Körper..
    -Angst ist Erkenntnis..
    Erkenntnis zu wissen dich einst zu verlieren..
    mir scheint die Kehle vor Trauer erdrückt,..
    mit geballten Händen sehe ich dich..
    Nässe bildet sich an meiner Wange..
    salzige Tränen rinnen ihre Bahn hinab..
    unaufhaltsam lösen sich aus meinen Augen,
    gleiten langsam über mein Gesicht..
    Wie kann dein Anblick so schmerzen?
    ...deine Lider zucken.. du wachst auf...
    Nein!.. sieh meine Tränen nicht.. meine Angst..
    verzweifelnd wisch ich über die feuchten Spuren,..
    doch deine warmen Augen durchdringen diese Verstellung..
    sofort ruhen meine Hände auf den Augen..
    ich will nicht dass du es siehst..
    schweigen ruht auf unseren Lippen..
    Kein Laut entrinnt einem von uns..
    ohrenbetäubendes Schweigen... doch..
    da!.. ich spüre deine Nähe..
    einfühlend stehst du vor mir... beugst dich..
    geborgen ruhen deine Arme um mich geschlungen..
    Hilf mir es zu verstehen, es ist so verwirrend...
    dein Kopf liegt auf meiner Schulter
    flüsternd erlischt du die Stille
    "ich liebe dich" fliegt sanft in mein Ohr..
    Hilf mir es zu verstehen, es ist so verwirrend..
    und doch... unbeschreiblich schön..[/align]

    [align=center]:sasmokin: the other side :sasmokin: [/align]
     
  9. SUSE

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    [align=center]Vielleicht

    Vielleicht...
    ist das Rauchen des Meeres
    nichts anderes als unsere Gefühle
    und unsere Gedanken nichts anderes
    als die Tropfen des Morgentaus.

    Vielleicht...
    stirbt ein Engel einen einsamen Tod,
    so wie wir sprachlos werden!
    Gleicht das Sterben des Waldes
    nicht unserer Trägheit im Herzen?

    Erst...
    wenn wir die Kindheit der Seele erreichen,
    wenn wir verstehen, dass wir indem enthalten sind,
    was wir in uns tragen, haben wir eine Chance,
    dem Wahnsinn der Menschheit zu entfliehen![/align]
     
  10. SUSE

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    [align=center][​IMG][/align]
     
  11. #11 Lacrima, 29.08.2003
    Lacrima

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    @SUSE: Wo hast du das von Poe her??!
     
  12. SUSE

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    Hm...hab ich von nem Bekannten
     
  13. SUSE

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    Willst du Geschichten über Poe?
     
  14. #14 Lacrima, 01.09.2003
    Lacrima

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    ne , danke, hab ein ganzes Buch mit seinen besten Sahen.. (nicht nur Geschichten) das bin ich grad am wälzen. Hat mich nur mal interessiert..
    Aber wenn du willst, kannst du ja mal ein paar interressante posten, wo man etwas rumphilosophieren muss
     
  15. SUSE

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    Ja wenn ich die Zeit dafür finde, muss ich mal nachschauen....POE is einfach genial, vorallem aber total krank
     
  16. Tasch@

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    sind ja echt schöne gedichte.......:daumen:
     
  17. Nils

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    das hat ich mal für eine freundin geschrieben:

    Das Leben ist wie ein großer Berg.
    Ich stell mir vor Menschen versuchen die Spitze zu erreichen.
    Alles klettert nach oben. Erfüllung ist das bestreben an der
    Spitze zu finden. Wir rutschen aus, fallen. Menschen die schon
    eine günstigere Position haben treten die unter sich mit Füßen,
    nutzen die andern Körper aus um noch höher zu gelangen. Es schmerzt
    einander. Doch ich glaube an die Menschlichkeit und Menschen helfen
    einander. Sie stützen, geben Hände, halten dich wenn du fällst.
    Ich halte dich, und wir halten zusammen. Das was uns oben hält,
    das was uns erfüllt umgibt uns so sehr auf diesem Weg. Es sind Freunde.
    Auf unserm Weg sind sie unsere Verankerung in der kalten Felswand.
    Wärme die uns umgiebt wenn wir uns so nah sind und die Sicherheit
    die wir uns geben. Ich möchte dein Halt sein wenn es Berg ab für dich geht,
    und ich laß dich nicht los. Denn das was du mir gibst ist so herzlich
    und berührt mein Herz. Ich möchte da sein. Immer wenn du mich brauchst.
    Ich bin an deiner Seite. Einander machen wir den Berg zu einer
    ebenen grünen Wiese.
     
  18. SUSE

    SUSE Erfahrener Benutzer

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    Hey net schlecht, es gibt wenige Kerle die ihre Gedanken auf ein Blatt Papier bringen können...
    :respekt:
     
  19. Nils

    Nils Erfahrener Benutzer

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    huch :)
     
  20. Stella

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    [align=center]Der Engel und der Schmetterling

    Wir liebten einander, er und ich.
    Ich nenne ihn meinen gefallenen Engel
    und er nennt mich seinen schwarzen
    Schmetterling.
    Wir kannten einander,
    bevor wir uns trafen,
    wir träumten voneinander,
    bevor wir überhaupt wußten,
    das der andere existiert.
    Dann trat er in mein Leben
    und als ich ihm das erste mal
    in seine wunderschönen Augen schaute,
    wußte ich,
    das ich auf ihn gewartet habe,
    mein Leben lang.
    Wir verliebten uns sofort.
    Da waren Unterschiede zwischen uns.
    Wir beide tragen die dunkle Bürde,
    der fortwährenden Depression,
    aber während ich nicht im Stande war,
    es zu unterdrücken,
    und dunkle Kleidung trage,
    um meine Gefühle auszudrücken
    und aussehe wie der Tod persönlich,
    hatte er es gelernt,
    es tief in seiner Seele zu verstecken.
    Aber wenn wir alleine sind,
    weint er oft in meinen Armen.
    Es waren diese Momente,
    während endlose Schluchzer
    seine breiten Schultern erzittern lassen
    und seine Tränen meine Haut benetzen,
    in denen ich merke,
    wie sehr ich ihn doch liebe.
    Dann möchte ich ihn auf mein Bett drücken
    und ihm seine salzigen Tränen fortküssen,
    sein Haar durchwühlen
    und ihm wieder und wieder sagen,
    wie sehr ich ihn liebe.
    Dann weine ich auch
    und unsere Tränen vermischen sich,
    unsere Seelen sind vollständig nackt
    und unsere Herzen sind bloß gestellt.
    Mein gefallener Engel...
    Wann immer er nicht bei mir ist,
    möchte ich mich selbst verletzen,
    mit Messern und Klingen
    und sehen wie das Blut langsam fließt.
    Dann erscheint sein Gesicht
    vor meinen Augen,
    seine dunklen Augen,
    gefüllt mit unendlicher Traurigkeit
    und ich ziehe eine Linie aus Blut
    an die Wand über meinem Bett.
    Das war mein großer Makel.
    Aber wenn er zu mir kommt,
    reden wir nie darüber.
    Er küßt meine Wunden
    und sagt mir, das er mich liebt.
    Mein gefallener Engel...
    Eines Tages nahm er mich in seine Arme
    und sagte mir,
    das es ihm zuviel wird
    und er gehen wird.
    Er fragte mich,
    ob ich ihn begleiten möchte.
    Ich nahm seinen Kopf in meine Hände,
    küßte ihn
    und sagte,
    das ich ihm überall hin folgen würde.
    Er küßte mich wieder und wieder
    und unsere Tränen vermischten sich.
    Wir liebten uns,
    mit Tränen überdeckten Gesichtern.
    Mein gefallener Engel...
    Wir gingen aufs Dach
    und teilten uns eine Zigarette.
    Wir lachten und weinten zusammen.
    Er nahm meine Hand in seine
    und führte mich an den Rand des Daches.
    Ich stehe nun hier,
    seine Hand warm in meiner,
    als wir auf die Straße unter uns starren.
    Er nimmt mein Gesicht in seine Hände
    und sagt mir, das ich umkehren solle,
    das es seine Straße ist,
    der er allein folgen müßte.
    Und ich küsse ihn,
    sage ihm,
    das wir zusammen gehören,
    für immer,
    und das ich ihn nie verlassen würde.
    Er streichelt meine Tränen fort,
    küsst mich
    und nimmt erneut meine Hand.
    Er nennt mich seinen schwarzen Schmetterling
    und ich nenne ihn meinen gefallenen Engel.
    Wir lachen und weinen gleichzeitig,
    als wir beide einen Schritt vorwärts gehen,
    in unser Schicksal.
    Seine warme Hand in meiner.
    Der Schmetterling und der Engel,
    fliegen zusammen.
    Für immer...[/align]


    (geschrieben wurde es von "FallinStar" mehr weiß ich leider nicht über die Autorin, aber ich liebe dieses Gedicht.)
     
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