Funktionsweise einer DVD !

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  1. Robman

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    [align=center]Aufbau und Funktionsweise der DVD [/align]


    Funktionsweise der DVD

    Die Digital Versatile Disc (digitale vielseitige Scheibe), kurz DVD, funktioniert im Prinzip wie eine CD: ein gebündelter Lichtstrahl (Laser) liest in einer von innen nach außen verlaufenden Spirale die Wechsel von Stellen, die das Licht gut oder schlecht reflektieren. Daher verursachen kreisförmige (d.h. entlang der Leserichtung verlaufende) Kratzer mehr Probleme als radiale (senkrecht zur Leserichtung verlaufende).

    Der Wechsel der Reflexionseigenschaft wird als Wechsel von 0 und 1 interpretiert, die Zeit zwischen zwei solchen Wechseln ergibt die Anzahl von Nullen bzw. Einsen. Um die Anzahl solcher Wechsel (und damit die Störanfälligkeit) zu verringern, sind die Daten mit dem sog. Eight-to-Fourteen-Modulator (EFM) kodiert.

    Bei einer in einem Preßwerk hergestellten CD werden mittels einer Preßmatrize Vertiefungen in einer durchsichtigen Polykarbonatscheibe angebracht. Auf diese wird eine reflektierende Aluminiumschicht aufgedampft. Darüber kommt eine Schutzlackschicht (diese Seite ist daher die empfindlichere). Die Vertiefungen (pits) reflektieren das Licht schlechter als die umgebende Oberfläche (land).


    [​IMG]
    Spiralförmig angeordnete Pits


    [​IMG]
    Reflexion am Rand


    [​IMG]
    Reflexion am Pit

    Dank neuer Lasertechnik (kürzerwelliges Licht) kann man die Pits auf der DVD aber kleiner als auf der CD machen und die Spirale, in der sie angeordnet sind, enger führen. So passen auf die gleiche Fläche mehr Daten. Dafür benötigt man natürlich auch neue Laufwerke, die das lesen können.



    ----------------------



    Aufbau der DVD

    Der DVD-Standard sieht dazu noch eine Möglichkeit vor, die Datenmenge, die auf eine DVD paßt, annähernd zu verdoppeln: man bringt eine zweite, halbtransparente Datenschicht (Layer) über der ersten an. Beim Layerwechsel muß der Laser neu fokussiert werden, dabei kann es kurzzeitig zu einem Stillstand in der Wiedergabe kommen. Um diese Unterbrechung so kurz wie möglich zu halten, wird die zweite Datenschicht gern in gegenläufigem Sinn (also von außen wieder nach innen) beschrieben (reverse spiral dual layer, kurz RSDL).

    [​IMG]
    Längsschnitt durch ein DVD-Laufwerk: ein vertikal bewegliches Linsensystem über einem Laser (die sog. Pickup-Einheit) sitzt auf einem horizontal beweglichen Schlitten; darüber dreht sich auf einer rotierenden Spindel die DVD.

    [​IMG]
    Zweilagig ist besser. Aber warum nur zwei Lagen?

    DVDs bestehen aus zwei 0,6 mm dicken Halbdisks, die Rücken an Rücken zusammengeklebt werden (bonding). Enthalten beiden Seiten Daten, muß die DVD zum Abspielen der zweiten Seite (wie weiland die Schallplatte) umgedreht werden (ein sog. Flipper). Das ist unpraktisch und wird daher wenig verwendet. Des öfteren befindet sich auf einer Seite der Film, auf der anderen die Extras (z.B. bei Stadt der Engel) oder der Film ist auf einer Seite im Format 4:3, auf der anderen im Format 16:9 (z.B. bei Shaft). Man spricht dann auch von einer A-B-Disk.
     
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  3. Robman

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    DVD-ROM-Formate

    Wie bei der CD wird der Begriff DVD-ROM oft im Sinne von "DVD mit Programmen oder Daten" im Unterschied zu Video-DVD oder Audio-DVD verwendet. Hier ist gemeint: in einem Preßwerk hergestellte DVD im Unterschied zu einer selbst gebrannten.

    Die wichtigsten DVD-ROM-Formate sind:

    DVD-5:
    Layer je Seite 1; Seiten: 1; Speicherkapazität: 4,7 Mia Byte=4,37 GB
    [​IMG]
    Nur eine Halbdisk enthält Daten, die andere ist ein leerer Dummy.

    DVD-9:
    Layer: 2; Seiten: 1; Kapazität: 8,5 Mia Byte=7,95 GB
    [​IMG]
    Die beiden Layer werden von derselben Seite gelesen, dazu muß der Laser durch die erste Reflexionsschicht durchsehen können. Daher ist diese Schicht semireflektiv (nur teilweise reflektierend, halbtransparent).

    DVD-10:
    Layer: 1; Seiten: 2; Kapazität: 9,4 Mia Byte=8,74 GB
    [​IMG]
    Die DVD muß zum Lesen der zweiten Seite umgedreht werden. Daher darf auch diese Seite keinen Aufdruck tragen.

    DVD-18:
    Layer: 2; Seiten: 2; Kapazität: 17 Mia Byte=15,9 GB
    [​IMG]
    Auch hier muß die DVD zum Lesen der zweiten Seite umgedreht werden.

    Die gelegentlich genannte DVD-14 ist eine Mischung aus DVD-5 und DVD-18, die eine Seite hat zwei Layer, die andere nur einen.

    Die Kapazitätsangaben der Hersteller sind als Milliarden Byte (10^9) zu verstehen, auch wenn sie Gigabyte hinter die Zahl schreiben. Echte GB (2^30) sind etwa um den Faktor 1,074 größer.

    Die DVD-9 wird (zumindest bei Sony DADC) aus zwei datentragenden Halbdisks, die mit durchsichtigem Kleber zusammengeklebt werden, hergestellt. Bei der DVD-18 wird bei jeder Halbdisk auf die halbtransparente Reflexionsschicht ein flüssiges Harz aufgetragen, in das die Daten des zweiten Layers gepresst werden. Wenn das Harz ausgehärtet ist, kommt die voll reflektierende Reflexionsschicht drauf. Wegen des vergleichsweise komplizierten Herstellungsprozesses wird die DVD-18 nur wenig erzeugt.

    Neben der DVD mit 12 cm Durchmesser (auf die sich die obigen Angaben beziehen) gibt es wie bei der CD auch eine mit 8 cm Durchmesser. Die entsprechenden Formate der 8-cm-DVD heißen laut DVD Demystified: DVD-1, -2, -3, -4.


    ----------------------



    Beschreibbare DVD

    Auf der Polykarbonatschicht ist zur Orientierung für den Schreiblaser eine Rille (groove) eingepreßt (die dazwischenliegenden Erhöhungen heißen land). Der Groove verläuft - zumindest bei den mehrfach beschreibbaren Formaten - nicht gerade, sondern in einer Sinuskurve (wobble).

    Eine Möglichkeit, zwei Schichten pro Seite zu schreiben (entsprechend der DVD-9), gibt es bei der beschreibbaren DVD nicht.

    Hinsichtlich der Schreibgeschwindigkeit gibt es zwei Verfahren:

    Constant Linear Velocity (CLV): Die unter dem Laser zurückgelegte Strecke pro Zeit ist konstant. Da der Umfang der Spirale nach außen zu größer wird, muß man die Umdrehungsgeschwindigkeit immer weiter verringern. Dieses Verfahren ermöglicht eine konstante Bitrate und eine bessere Ausnutzung der Datenkapazität (gleichbleibende Datendichte), braucht aber größere Zugriffszeiten, weil das Laufwerk dauernd abbremsen und beschleunigen muß. Geeignet für Multimediadatenströme.
    Constant Angular Velocity (CAV): Die Anzahl der Umdrehungen/s ist konstant. Die Datendichte nimmt daher nach außen hin ab (d.h. schlechtere Ausnutzung der Datenkapazität) und die Bitrate wird geringer. Dafür hat dieses Verfahren deutlich bessere Zugriffszeiten. Geeignet für Computerdateien.
    Eine Mischung aus beiden Verfahren ist Zoned CLV. Die DVD wird in Bereiche eingeteilt, innerhalb derer die Umdrehungsgeschwindigkeit konstant ist.

    Wessen Format sich durchsetzt, der streift die Lizenzgebühren ein. Daher versucht immer wieder der eine oder andere große Mitstreiter im Markt, ein eigenes Format einzuführen. Aus diesem Grund und weil im DVD-Forum die Vertreter der Filmindustrie ohnehin nur wenig Interesse an der Entwicklung beschreibbarer DVDs haben, hat sich die sog. DVD+RW Alliance formiert. Das sind vor allem die Branchengrößen Sony, Hewlett-Packard, Philips und Ricoh. Die von der DVD+RW Alliance eingeführten Formate DVD+R und DVD+RW haben bisher nicht den Segen des DVD-Forums, daher befindet sich auf den entsprechenden Medien kein DVD-Logo.
     
  4. Robman

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    Einmal beschreibbare DVD

    Bei einmal beschreibbaren DVDs besteht die Schreibschicht aus einem Lack, in den der Laser gewissermaßen Löcher brennt (d.h. Stellen mit schlechterem Reflexionsvermögen).

    Die vom DVD-Forum abgesegnete DVD-R gibt es in zwei Varianten: als DVD-R(G) ("General") und als DVD-R(A) ("Authoring"). Für letztere wird ein Laser mit kürzerer Wellenlänge verwendet (DVD-R(A) 635 nm, DVD-R(G) 650 nm). Jedes Format benötigt also seinen eigenen Brenner. Ersteres ist überdies mit einem Kopierschutzring in Form eines kleinen nicht beschreibbaren Bereiches versehen (vermutlich die Sektoren für CSS-Keys). Damit sollen wohl 1:1-Kopien von Video-DVDs unmöglich gemacht werden.

    Die Kapazität der DVD-R beträgt 4,7 Mia Byte pro Seite, zweiseitige Medien gibt es aber nur bei der DVD-R(G).

    Zur DVD+R weiß ich nur wenig: Kapazität 4,7 Mia Byte pro Seite, beschreibbar nur im CLV-Modus.


    ----------------------


    Wiederbeschreibbare DVD

    Wiederbeschreibbare DVDs erzeugen die unterschiedliche Reflexion mit Hilfe der Phase-Change-Technik: ein Laser erhitzt die Schreibschicht, je nachdem wie rasch man sie abkühlen läßt, wird das Material amorph (ungeordnete Anordnung der Moleküle, schlecht reflektierend) oder kristallin (regelmäßige Anordnung der Moleküle, gut reflektierend).

    Für alle Formate gibt es einseitig und zweiseitig beschreibbare Medien.
     
  5. Robman

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    DVD-RAM

    Arbeitet mit Zoned CLV; bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 16 bis 37 U/s wird eine konstante Bitrate von 11,08 MBit/s erreicht. Die konzentrischen Spuren sind in 18 bis 23 Zonen (vergleichbar den Sektoren einer Festplatte) aufgeteilt, jede Zone enthält ca. 2500 Bytes. Die Zonengrenzen sind durch Pits markiert. Daten werden in Groove und Land geschrieben.
    DVD-RAM ist der älteste Standard für wiederbeschreibbare DVDs und vom DVD-Forum abgesegnet. Leider ist er von Haus aus inkompatibel zur DVD-ROM, DVD-Player können im allgemeinen die Daten im Land nicht lesen.



    DVD-RW


    Arbeitet mit CLV. Adressiert werden die Sektoren über vordefinierte Beschriftungen im Land (Pre-Pit). Die Daten werden nur in den Groove geschrieben. Damit die DVD nicht in einem Rutsch beschrieben werden muß, schreibt der Brenner Linking Sectors.
    DVD-RW ist vom DVD-Forum abgesegnet, der wichtigste (einzige?) Hersteller ist Pioneer.


    DVD+RW

    Arbeitet mit CLV oder (theoretisch) mit CAV. Der Sinus des Wobble hat eine fast sechsmal so hohe Frequenz wie bei DVD-RAM und DVD-RW. Auf ihn ist ein zweites Sinussignal aufmoduliert, das die Adreßinformation enthält. Daten werden nur in den Groove geschrieben. Durch die exaktere Positioniermöglichkeit des Schreibkopfes können auch kleinere Datenblöcke einzeln geschrieben werden (statt des ganzen Bereichs zwischen zwei Linking Sectors), daher wird das Verfahren Losless Linking genannt.
    Im CAV-Modus beschriebene Medien lassen sich in DVD-Playern nicht wiedergeben, daher wird er von aktuellen DVD-Brennern nicht unterstützt.


    DVD-Ram
    [​IMG]
    Adressierung: Zone Bit; Datenbreich: Groove und Land;
    Wiederbeschreibbarkeit: 100.000 mal;
    Kapazität: Type I (fix in Caddy): 2,6 Mia Byte pro Seite
    Type II (aus Caddy herausnehmbar): 4,7 Mia Byte pro Seite
    Kopierschutz: keiner

    DVD-RW
    [​IMG]
    Adressierung: Land-Pre-Pit; Datenbereich: Groove;
    Wiederbeschreibbarkeit: 1000 mal;
    Kapazität: 4,7 Mia Byte pro Seite;
    Kopierschutz: Wie bei DVD-R (Kopierschutzring)
    Adressierung: Wobble; Datenbereich: Groove;
    Wiederbeschreibbarkeit: 1000 mal;
    Kapazität: 4,7 Mia Byte pro Seite;
    Kopierschutz: keiner

    Gemeinsam ist den Formaten DVD-RW und DVD+RW das Problem, daß die Reflexionseigenschaften der Schreibschicht (18 bis 30% Reflexion) etwa der der halbtransparenten Schicht einer DVD-9 entsprechen. Ältere DVD-Laufwerke halten die DVD daher für eine solche Zweischicht-DVD und suchen vergeblich nach dem zweiten Layer, bis sie mit einer Fehlermeldung aufgeben.

    Quelle:
    klick
     
  6. #5 Adrian Monk, 23.04.2006
    Adrian Monk

    Adrian Monk Guest

    boah, geilo, du hast mein Leben mit deinem Beitrag gerettet^^
     
  7. #6 meins auch, 11.05.2006
    meins auch

    meins auch Guest

    und mir hats auch sehr geholfen! danke!
     
  8. #7 Brain_Death, 12.06.2006
    Brain_Death

    Brain_Death Erfahrener Benutzer

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    Ich hoffe ich krame mirt diesem Beitrag kein Beitrag aus^^ aber wo ist der Unterschied zur Blueray die ja nun von Sony eingefürt werden soll?
     
  9. MT

    MT Neuer Benutzer

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    Wirklich sehr interesant und gut erklärt !

    Großes lob

    Mfg
     
  10. RSD

    RSD Guest

    Wenigstens hast du die Quelle drunter geschrieben, denn du hast dies ja nicht wirklich geschrieben !!!

    mfg. Robbie
     
  11. #10 RF-Musiker, 07.01.2007
    RF-Musiker

    RF-Musiker Neuer Benutzer

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    Inzwischen ist diese Aussage veraltet.
    Wäre schön, wenn jemand diesen Thread mal aktualisieren könnte.
     
  12. #11 darkrider78, 11.02.2007
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    DVD Funktionsweise und Technik
    Was Bedeutet DVD
    Ursprüngliche Bezeichnung: „Digitale Video Disk“, doch da DVDs auch für andere Zwecke verwendet werden können, setzte sich „Digital Versatile Disk“ (= digitale vielseitige Scheibe) durch.

    - Ein Datenträger der aussieht wie eine CD
    - Eine DVD kann beidseitig bespielt werden, daher ist die Speicherkapazität sehr hoch
     
  13. #12 darkrider78, 11.02.2007
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    Aufbau einer DVD
    Die DVD besteht aus zwei Halb-Disks, die eine Dicke von 0,6 mm haben. Dadurch ergeben sich zwei Ausleseseiten.
    Der Mittelteil einer zweiseitigen DVD hat eine dicke Schicht aus Polycarbonat. Sie bildet das Fundament für die anderen Schichten. Auf dem Polycarbonat ist eine dünne Lage aus einem un-durchsichtigen aber reflektierenden Material aufgebracht. Darüber ist ein ebenfalls dünner transparenter Film aufgebracht. Eine Schutzschicht aus Kunststoff bildet den Abschluss für die DVD.
    Die Datenträgerschichten auf der DVD sind die undurchsichtige und die transparente Schicht. Durch Änderungen der Brennweite des Lasers kann abwechselnd zwischen der undurchsichtigen und der transparenten Schicht gelesen werden.
     
  14. #13 darkrider78, 11.02.2007
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    Informationen über die DVD
    Die DVD gibt es in mehreren Varianten, die als DVD – Datenformate bezeichnet werden. Diese lassen sich in 2 Gruppen unterteilen:
    Spezielle DVD - Formate: DVD – Video, DVD – Audio, DVD – ROM
    Beschreibbare DVD - Formate: DVD-RAM, DVD-R, DVD+R, DVD-RW, DVD+RW
     
  15. #14 darkrider78, 11.02.2007
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    DVD-ROM
    Basis aller bisher verfügbaren DVDs
    Das Datenformat auf der DVD-ROM heißt UDF (universal disc format) und beinhaltet das ISO 9660 File – System (Norm zur Abspeicherung von Dateien). DVD-ROMs können so auf allen gängigen Betriebssystemen abgespielt bzw. ausgelesen werden.
     
  16. #15 darkrider78, 11.02.2007
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    DVD – Video
    Besondere Anwendung der DVD-ROM
    Sie beinhaltet nur bestimmte Datentypen und ist für die Wiedergabe am TV konzipiert.
    Film: Die Bild-Daten werden mittels MPEG-2 in ihrem Volumen stark reduziert und dann auf der DVD gespeichert. MPEG – 1 wird auch unterstützt, hat aber keine Bedeutung mehr. Die Auflösung eines Videos auf DVD liegt (digital betrachtet) bei 720 x 576 Pixel (PAL).

    Ton: Der Ton ist im Standardformat Dolby Digital AC-3 digitalisiert.
     
  17. #16 darkrider78, 11.02.2007
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    DVD – Video

    Die DVD – Video unterstützt bis zu 8 verschiedene Tonspuren, z. B. um verschiedenen Audioformate oder Sprachen unterzubringen. Weiterhin stehen noch 32 Untertitelspuren zur Verfügung.
    Ton und Bild sind übrigens in einer Datei zusammengefasst, weil der Lesekopf eines DVD -Laufwerks sonst dauernd zwischen den Dateien hin- und her springen müsste - ruckhaftes Abspielen des Videos und ein verzögerungsfreies Umschalten zwischen verschiedenen Ton- und Untertitelspuren wäre die Folge!
    Ländercodes / Regionalcodes
    Um zu kontrollieren, wann und in welcher Version ein Film wo auf den Markt kommt, wurden Ländercodes eingeführt. Trägt eine DVD - Video den Ländercode 1 für die USA, kann sie nur in DVD - Playern abgespielt werde, die in den USA verkauft werden und den Ländercode 1 abfragen
    Es gibt inzwischen auch regionalfreie Player!
     
  18. #17 darkrider78, 11.02.2007
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    DVD – Audio
    speichert nur Ton – Informationen (Musik, Sprache, Geräusche)
    Sie erreicht eine höhere Tonqualität als die CD – Audio und die DVD – Video
    unterstützt mehrkanaligen Surround-Sound wie Dolby Digital oder DTS (Mehrkanal-Tonformat, das im Kino, bei Laserdisks,… zum Einsatz kommt



    Der Benutzer kann DVDs nicht nur abspielen, sondern auch selbst mit einem DVD - Brenner erstellen. Hierzu sind beschreibbare DVD - Formate notwendig.
     
  19. #18 darkrider78, 11.02.2007
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    DVD-R/ DVD+R:
    - nur einmal beschreibbar
    - Es können keine Aufnahmen gelöscht oder überschrieben werden


    Mit „-“ sind alle DVD-Formate gekennzeichnet, welche vom DVD-Forum stammen.

    Mit „+“ sind alle Formate gekennzeichnet, welche nicht vom DVD-Forum sondern vom konkurrierenden Herstellerkonsortium DVD+RW-Alliance stammen. Da diese Formate nicht vom offiziellen DVD-Forum abgesegnet sind, dürfen diese Medien nicht das offizielle DVD-Logo tragen.
     
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    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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  21. #19 darkrider78, 11.02.2007
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    DVD – Forum:
    1995 gegründete freiwillige Vereinigung von inzwischen mehr als 200 Firmen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Industriestandards für die Unterhaltungs- und die IT-Industrie in Hinsicht auf die DVD abzustimmen.
     
  22. #20 darkrider78, 11.02.2007
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    DVD-RW/ DVD+RW:
    - bis zu 1.000 mal wiederbeschreibbar
     
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