Festplattenserver

Dieses Thema im Forum "Alles für den Einsteiger" wurde erstellt von Vogo, 08.02.2009.

  1. Vogo

    Vogo Neuer Benutzer

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    Hi @ all!

    Ich habe vor, mir einen Festplattenserver zu basteln. Hintergrund ist der, dass ich ziemlich viele Daten speichern muss, aber keine 5 Platten in mein Rechner bauen will bzw. kann.
    Da ich aber kein plan habe wie und ob sowas geht, stelle ich diese Frage hier rein.
    Meine Vorstellung ist die:
    Ich kauf mir ein Gehäuse, in dem ich viele Einschübe für 3,5" Platten habe. Ich kaufe ein Netzteil mit vielen Anschlüssen für HDD´s, ich kaufe eine Platine wo ich viele Anschlüsse für die Platten hab ( IDE oder SATA egal). Ich verbinde die komplette Einheit über Netzwerk mit meinem Router und habe dann von jedem Rechner aus Zugriff auf die Daten der Platten. Wenn der Speicherplatz ausgeht, stecke ich eine neue Platte dazu und hab wieder neuen freien Speicherplatz.

    Ist sowas möglich, und was kostet mich das? Welche komponenten würdet ihr empfehlen? Mfg Vogo
     
  2. AdMan

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  3. #2 xandros, 08.02.2009
    xandros

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    Das ist möglich.
    Die Kosten hängen dabei allerdings sehr stark davon ab, was du genau an Vorstellungen hast und wie weit das System aufrüstbar sein soll.
    Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob wir hier von Datenmengen von bis zu 1-2 TB ohne Sicherheitsaspekte reden oder von deutlich mehr Speicherkapazität und dabei vielleicht noch von RAID-Verbänden, Backuplaufwerken oder ähnlichem.

    Bei der Aussage "ziemlich viele Daten" würde ich mir generell um ein anständiges Backup Gedanken machen. Ein Fileserver allein ist ja lediglich externer Speicher, aber keine Sicherung.
     
  4. Vogo

    Vogo Neuer Benutzer

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    Naja, am Anfang würde ich zwei 1 TB Platten verbauen, später je nach bedarf sollten noch min. 3 dazukommen können.
    Auf Backups würde ich verzichten. Wenn was passiert mit den Daten wärs zwar schade aber zu verkraften.
     
  5. b3ast

    b3ast Erfahrener Benutzer

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    dann kannst du auf raid verzichten bzw. musst sogar, weil du zu einem raidsystem keine weiteren platten "ohne datenverlust" hinzufügen kannst. achte aber beim mainboardkauf darauf, dass du genug sata steckplätze hast und kauf die ausschließlich sata platten.
     
  6. #5 xandros, 10.02.2009
    xandros

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    Doch, aber nur im Mehrpack... mindestens zwei Platten (je nach RAID-Level) werden dann jeweils benötigt, um eine neue "Festplatte" für das Betriebssysten bereitzustellen.
    Da die Ausfallsicherheit und Datensicherung aber keine Rolle zu spielen scheint, wäre das nur unnötig verschwendeter Plattenplatz....

    Von IDE würde ich auch Abstand nehmen. Die Platten sind für solche Aufgaben nicht ausgelegt und auch die Übertragungsgeschwindigkeit der Schnittstelle lässt auf Dauer zu Wünschen übrig. Damit hättest du langfristig mehr Ärger als Spass an der Aktion. (Festplattenlebensdauer sinkt im Dauerbetrieb rapide und bei mehreren Zugriffen von unterschiedlichen Rechnern steigt die Wartezeit.)

    Alternativ zu einem Eigenbau-Rechner wäre auch ein NAS möglich. Leider liegen die Preise für ausbaufähige Geräte nicht gerade niedrig, dafür bringen sie ihr eigenes Betriebssystem inkl. aller notwendigen Systemeinstellungen (Netzwerk-Setup ausgenommen) bereits mit.
     
  7. AdMan

    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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  8. Vogo

    Vogo Neuer Benutzer

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    Ok, danke erstmal für die Antworten. Werde mir also ein Board mit Sata besorgen. Hab da noch paar neue fragen
    1. Kennt sich jemand mit freenas aus? Wie lange dauert so ein system zum booten / herunterfahren, oder kann ich es einfach ausschalten?
    2. wenn ich mir ein atx board kaufe, kann ich dann eine zb 3000 Mhz Cpu verbauen und die einfach auf 300 Mhz runtertakten? Um am Lüftergeräusch zu sparen versteht sich

    Mfg Vogo
     
  9. #7 xandros, 14.02.2009
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    1) Freenas ist relativ schnell gestartet oder heruntergefahren. (Kenne allerdings nur das Verhalten in einer virtuellen Maschine auf ESX 2.5.2 Server)
    Einfach ausschalten ist bei keinem Betriebssystem zu empfehlen. Festplattenschäden und Datenverluste sind dadurch vorprogrammiert.

    2) Ein solcher Prozessor wird sich zu Tode langweilen. Der ist imho für diese Aufgaben ziemlich überdimensioniert. Die Hauptarbeit wird auf den Festplatten, den SATA-Controllern und der Netzwerkkarte liegen - und das auch nicht durchgehend.
    Den Prozessor kannst du durchaus runtertakten (ob auf 300MHz möglich ist, hängt von der CPU ab..).
     
Thema: Festplattenserver
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