Festplatte im laufenden Betrieb anschließen?

Dieses Thema im Forum "Festplatten Probleme" wurde erstellt von nichtungültig, 23.06.2007.

  1. #1 nichtungültig, 23.06.2007
    nichtungültig

    nichtungültig Guest

    Hallo,

    ich habe seit einigen Wochen einen mehr oder weniger neuen Rechner und mir extra dafür eine brandneue Festplatte gekauft, von der ich auch boote. Diese Festplatte (C) ist auch nicht das Problem, genausowenig wie die Bootfestplatte meines alten Rechners (U) oder meine Datenfestplatte (M), die alle drei fest verbaut sind. Mein Problem habe ich mit meiner Festplatte E, die *nicht* die ganze Zeit im Rechner steckt, sondern ab und an heraus genommen wird. Zu dem Zweck habe ich einen Wechselfestplattenrahmen, der schon einige Jährchen auf dem Buckel hat.

    Ich benutze sowohl E als auch den Rahmen schon eine Weile auf die gleiche Weise. Ich transportiere die Festplatte zwischen verschiedenen Rechnern hin und her, behandle sie also quasi als externe, auch wenn sie nicht am USB angeschlossen ist. Dabei ist es komfortabler, speziell wenn ich den Rechner hier noch nutzen will, sie, wenn ich sie brauche, im laufenden Betrieb einzustecken, bzw., wenn sie mir zu heiß wird (und das passiert zur Zeit recht schnell), sie noch während der Rechner läuft wieder abzuschließen.

    Die Prozedur hat mindestens ein Jahr lang super funktioniert, jedenfalls solange ich meinen alten Rechner noch hatte. Leider weiß ich nicht mehr viel von dessen Zusammensetzung; er war aber immerhin so alt, dass ich, als es mir das Mainboard (Pentium 3, mehr weiß ich nicht) zerlegt hat, praktisch alles neu besorgen musste, weil die alten Geräte nicht zu den neuen Mainboards passen.

    Der neue Rechner jedenfalls akzeptiert die Prozedur nicht. Wenn ich die Festplatte während des Betriebs einstecke, stürzt er ab. Wenn sie drin ist, wenn ich den Computer hochfahre, wird sie akzeptiert. Aber ziehe ich sie raus: Absturz. Ist das Mainboard schuld? Ist die Zahl der angeschlossenen Festplatten zu groß? Gibt es im BIOS eine Einstellung, die mein Leben einfacher macht, oder muss ich im neuinstallierten Windows etwas umstellen?

    Windows XP Professional SP2
    Intel Pentium 4 3,20 GHz
    512 MB RAM
    Acer G91M
    Award Modular BIOS v6.00PG (exklusiv für Acer, R03-B1)
    nVidia GeForce 6600 PCI-E
    Lite-On DVDRW SOHW-1633S (IDE)

    C: Maxtor STM3250820AS, 232 GB (SATA)
    M: Samsung SP2504C, 232 GB (SATA)
    U: Maxtor 4D040H2, 38 GB (IDE)
    E: Samsung SP2504C, 232 GB (SATA)

    Wär nett, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte (und wenn's nur, "besorg dir beim nächsten Mal 'n gescheites Motherboard" ist),

    ein Festplattenherumbeweger
     
  2. AdMan

    schau mal hier: Windows-Wartungs-Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  3. #2 Ostseesand, 23.06.2007
    Ostseesand

    Ostseesand .

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    Hi,

    ich bekenne mich auch zu der sippe, der wechselrahmen besitzer.
    so kann man bequem schnell das system wechseln.

    einfache rahmen haben keine netztrennung bei betätigung des hebels.
    moderne koppeln die platte quasi vom system sauber ab.

    ich warne vor herausziehen während des betriebs.
    wenn zu dem zeitpunkt windows zugreift und indiziert, kann die platte zu schaden kommen. zudem ist es ungesund für die elektronik, da die kontakte nicht in der reihenfolge ausgekoppelt werden.
    im günstigsten fall gibt es einen bluescreen.
    im schlimsten fall ist die platte elektronisch kaputt.
    bei einem zugriff und plötzlichem spannungsverlust, befindet sich die platte noch in bewegung ca 7500 u/min und der lese-schreibkopf schwebt nicht mehr über der platte, sondern kann die oberfläche berühren, was irreparable schäden der platten zur folge hat.

    also:
    einfache einschübe niemals unter laufendem betrieb ziehen.
    die teueren können es von haus aus.
     
  4. #3 nichtungültig, 23.06.2007
    nichtungültig

    nichtungültig Guest

    Danke für die Antwort, sie hilft mir nur nicht viel. Dass auf die Platte möglichst nicht zugegriffen wird (auch nicht vom Virenscanner), darauf achte ich schon. Ob die Platte "sauber" getrennt wird, kann ich nicht sagen, aber die Kontakte werden alle gleichzeitig ausgekoppelt. Ich ruckel da nicht hin und her, sondern ziehe am Hebel des Käfigs, in dem die Festplatte steckt, und schon hab ich sie in der Hand. Der Rahmen kann auch nicht das Problem sein, genausowenig die Festplatte; die haben sich nicht geändert. Geändert haben sich nur:
    a) Windows-Installation,
    b) Mainboard,
    c) eine zusätzliche IDE-Festplatte.
    Es ging ja früher. Drum meine Frage, woran das liegt. Mag mein Mainboard (Acer G91M) es einfach nicht, wenn ich ein Laufwerk während des Betriebs deaktiviere (so schaut es für es ja aus)? Kann ich ihm beibringen (ob über BIOS, Windows oder Firmware), dass es das gefälligst mögen soll?
     
  5. #4 helidoc, 23.06.2007
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    Moderator

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    Das war früher mal - es wird heutzutage meines wissen _keine_ Platte mehr gebaut, die bei "Stromausfall" nicht automatisch parkt. Wieso der Lesekopf ohne Strom nicht mehr schweben soll, erschliesst sich mir rein physikalisch schon nicht... die Platte bleibt ja nicht ruckartig stehen. Allergings entsteht beim Herausziehen eines Wechselrahmes auch ein mittelschweres Erdbeben in der Platte - daher wäre es besser, wenn der Kopf bereits geparkt wäre...


    Ich vermute einfach mal, das du einen gewöhnlichen IDE-Rahmen benutzt. Das es funktioniert höre ich oft (zumindest unter Linux/BSD, wenn man die Platte dann auch noch vorher unmoutet.), allerdings _muss_ es nicht funktionieren, da es nicht vorgesehen ist. Ich rate auch dringlichst davon ab, so manche Festplatte wurde durch so einen "Trick" schon zerschossen. Meistens gehen die Probleme dann los, wenn ein 2. Gerät am gleichen IDE-Port hängt, da dreht dann der Kontroller völlig hohl, die unglaublichsten Verhaltensweisen treten auf. Ob es an Windows liegen kann, vermag ich nicht sagen, ich kümmere mich nicht mehr so um Windows, kenne XP auch nur, weil es auf meinem Laptop vorinstalliert war - benutzt hab ich es aber nie, daher kenne ich mich nicht mehr genug aus... Bei früheren Windowsversionen hätte es dir aber zumindest den ganzen Laufwerksbuchstaben-Klüngel durcheinander gebracht, wenn Windows sie selbst zugeordnet hat.

    Als Workaround: Wenn du noch einen IDE-Port frei hast, dann könntest du ausprobieren - auf eigene Gefahr - wenn es dir was zerstört ist es deine Sache! - deine Wechselplatte als einziges IDE-Gerät an einem Port zu betreiben. Wenn du keinen IDE-Port mehr frei hast, dann köntest du einen billigen Controller nehmen. Oder die bessere Variante, die vermutlich aber nicht ganz deinem Zweck entspricht, einen teuren Controller, der hotswap unterstützt. Es gibt wohl auch PATA-Wechselrahmen die echtes Hotswap unterstützen, aber ich habe bisher keinen selbst gesehen, daher nur "hörensagen".

    Was spricht gegen die alternative eines USB-Anschlusses? USB ist nunmal dafür vorgesehen. Ob eine PATA-IDE Platte mittels PATA/SATA-Adapter hotswapfähig wird, weiss ich nicht, wäre vielleicht aber eine Idee mal nachzuforschen. Vielleicht kannst du deine Wechselplatte dann ja an den SATA-Controller hängen.
     
  6. #5 nichtungültig, 23.06.2007
    nichtungültig

    nichtungültig Guest

    Nicht hauen, wenn ich den falschen Ausdruck benutze... mit Computerhardware habe ich mich schon eine Weile nicht mehr beschäftigt. Ich glaube nicht, dass ich noch einen IDE-Port frei habe. Dürfte aber eh egal sein, weil ich für meine Zwecke nur zwei gebraucht habe (zwei Stecker jedenfalls, an einem Kabel): die (alte, Ex-Boot-) IDE-Festplatte U, und das DVD-Laufwerk.

    Die problematische Festplatte E ist von Haus aus SATA und auch so im Käfig (der in den Rahmen geschoben wird) angeschlossen (mit SATA-Daten- und SATA-Stromkabel). Kurius am Rahmen ist nur, dass er mit einem ganz normalen SATA-Kabel am Mainboard angeschlossen ist, aber anders als meine anderen SATA-Platten von einem Molex mit Strom versorgt wird (inwieweit das normal ist, weiß ich nicht). Am SATA-Controller hängt der Rahmen samt Festplatte also bereits.

    Hot-swapping nennt man das also? Hm, wenn ich wikipedia richtig verstehe, müsste das dann doch unterstützt werden? Kann doch nicht sein, dass so ein altes Pentium3-Mainboard damit keine Probleme hat und mein halbwegs neues sich dagegen sperrt?

    Und gegen USB spricht eigentlich nichts, nur dass ich den Rahmen halt nun mal habe und keinen SATA/USB-Adapter ;).
     
  7. #6 helidoc, 23.06.2007
    helidoc

    helidoc killed by a black pudding
    Moderator

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    hot swap... naja, eigentlich heisst es in dem Fall wohl eher hot-plug... mit SATA sollte das eigentlich gehen. Momentan fällt mir dann auch nichts dazu ein... sorry.

    Irgendwie dachte ich, es ginge um die PATA-Platte, aber jetzt wo du es sagst - es geht im Grunde aus deiner Frage klar hervor...
     
  8. #7 Jason Voorhees, 23.06.2007
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    hab zwar grad null ahnung wieso es net funzt, aber kauf dir nen externes hdd gehäuse und gut ist ;-)
     
  9. #8 nichtungültig, 25.06.2007
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    nichtungültig Guest

    Ich habe "hot-plug" mal in die google-Maschine geworfen, und rausgekommen ist dieser Thread. Das hört sich für mich so an, als sei der Teil des Mainboards mit den SATA-Steckern (das ist doch der "Hostadapter"?) entweder auf Hot-plug vorbereitet oder eben nicht, mehr oder weniger zufällig und unabänderbar. Auf meinem alten, defekten Board gab es überhaupt keine SATA-Stecker, und ich weiß, dass als Ersatz eine Karte mit zwei Anschlüssen eingebaut war. Angenommen, ich finde die Karte wieder und kann sie einbauen (einen Steckplatz habe ich noch frei, PCI, denke ich?) und den Festplattenrahmen dort anschließen, würde das mein Problem lösen? Denn mit dem Ding hat hot-plugging einwandfrei funktioniert.

    Was in dem Thread noch genannt wurde, womit ich aber wenig anfangen kann, ist "AHCI", wohl ein bestimmter Modus für diesen Hostadapter. Im BIOS habe ich dazu nichts gefunden, aber ich habe ja noch nicht mal den Namen des Hostadapters herausfinden können (wüsste nicht, wo das bspw. in der Everest Home Edition stehen sollte? "Host Controller" gibt's da, unter anderem für USB). Spezielle "Mini-Port-Treiber" scheint es für mein Motherboard als ganzes nicht zu geben, es sei denn sie haben sich versteckt.
     
  10. AdMan

    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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  11. #9 Gernböck, 26.06.2007
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    also ich gehöre auch zu der Gruppe der Wechselrahmenbenutzer
    Auch ich stecke die festplatte hin und weg und zwar nicht im Laufenden Betrieb aber im Standby-Modus
    Damit ist der PC sofort wieder da aber sürtzt nicht ab, weil beim Ent-Standbyen die Laufwerke neu einließt
    Probiers halt mal
     
  12. #10 nichtungültig, 02.07.2007
    nichtungültig

    nichtungültig Guest

    Für den Fall, dass mal jemand ein ähnliches Problem hat: die Antwort ist ja. Steckkarte gesucht, gefunden, eingesteckt, und hotplugging funktioniert wie in alten Zeiten.
     
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