Fedora Linux für newbies

Dieses Thema im Forum "Linux Probleme" wurde erstellt von LaForge, 14.02.2008.

  1. #1 LaForge, 14.02.2008
    LaForge

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    Hallo...

    Ich habe fedora core Linux aufgespielt, und komme nun nicht mehr weiter.
    System läuft gut. Aber PUP kann angeblich keine urls zum Updaten finden.
    Habe Proxys etc im Firefox eingestellt, Internet Access klappt hervorragend, aber mit SoftwareUpdate etc komme ich nicht weiter.
    Muß man Proxys etc vielleicht irgendwo auf Systemebene noch einstellen?
    Bin eigentlich Windows User auf der Suche nach Alternativen und daher leicht verwöhnt was Einstellungen und Treiberinstallation angeht.

    Wer kann helfen?

    Danke
     
  2. AdMan

    schau mal hier: Windows-Wartungs-Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  3. #2 helidoc, 14.02.2008
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    Welche Fedora-Version hast du denn installiert? Ab Fedora 7 heisst es imho nichtmehr "Core"..


    Ich habe nun grad kein Fedora griffbereit, evtl. kann man das auch über irgendeine GUI einstellen, da das wohl eher "windowslike" ist als eine Konfigurations(Text)datei zu bearbeiten.

    Aber man kann einen Proxy auch in der /etc/yum.conf eintragen. Dazu einfach eine Zeile mit
    Code:
    proxy=http://url:port
    hinzufügen. Das sollte dein Problem lösen.


    siehe auch hier
     
  4. #3 LaForge, 14.02.2008
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    Komplex....

    Das iss echt komplex.
    Ich war eigentlich der Meinung das ich mich mit Betriebssystemen recht gut auskenne, aber das...

    Erst hat alles bestens mit einer GUI Anmeldung funktioniert, nun nach dem 3 Booten stehe ich im Eingabefenster "localhost Login"

    Klar, kann dann den Namen und das PW eingeben aber dann?
    Ich denke ich benötige mal eine Art Anleitung für Linux, was es für Befehle in der "Dos Ebene" gibt und wie ich die Gui starten kann, falls das nicht automatisch geschieht.
    Ich hoffe Linux ist die Mühen wert die mal als "Umschüler" auf sich nehmen muss.

    Ach ja... Fedora iss die Version 8.

    Gruß

    LaForge
     
  5. #4 helidoc, 14.02.2008
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    RE: Komplex.... lernen - popernen

    Einer der wichtigsten Befehle am Anfang ist "man"... aber Listen mit Befehlen und Erklärungen finden sich massenweise mittels $Suchmaschine_deiner_Wahl. Einfach als Suchmuster zB "befehle linux" eingeben, da findet sich eigentlich alles, sowohl ausführlich, als auch kurz&knapp...


    Was auch immer du angestellt hast, aber eigentlich startet fedora gleich einen Display-Manager. Versuch mal den X-Server per "startx" zu starten...

    Auf den zur jeweiligen Distribution gehörigen Seite findet sich meist eine Dokumentation. In deinem Fall wären zB die fedora-docs und das fedora-wiki sinnvoll.
    Auch zB das ubuntuusers-wiki ist eine sehr gute, deutschsprachige Anlaufstelle bezüglich Einsteigerinfos - klar lässt sich da nicht alles 1:1 auf fedora übertragen, zB ist die Paketverwaltung eine ganz andere.


    Ausserdem finden sich im Netz etliche Seiten wie zB die linuxfibel oder selflinux, sowie OpenBooks wie zB der Wegweiser zur Installation & Konfiguration oder das distributionsunabhängige Handbuch.

    Das klingt vielleicht am Anfang alles etwas verwirrend, du musst ja aber nicht alle Infos auf einmal aufsaugen. Viele lernen auch mit einem Stück Hardware-Wissen (aka Buch) einfacher, vielleicht ist dann zB "der Kofler" was für dich...

    Warum willst/musst du überhaupt "wechseln"? Je nach Anwendungszweck lohnt es sich auf alle Fälle, finde ich zumindest...
     
  6. #5 LaForge, 15.02.2008
    LaForge

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    RE: Komplex.... lernen - popernen

    Tja... Es sollte eigentlich einige Bereiche abdecken, wie z.b. Office. Ich benötige einige Office Arbeitsplätze, bin aber zu "geizig" ständig Windows und Office Lizenzen nachzuwerfen um mal ein paar Excel Tabellen auf Vordermann zu halten. Fedora ist halt die Wahl gewesen, da Ubuntu unter meinen Konditionen sehr zickig ist, und die Anwender ja nicht gleich Augenkrebs bekommen müssen. Das Auge arbeitet doch mit und da fand ich Fedora 8 sehr ansprechend.
    Für Privatzwecke benötige ich eine Edition mit der man Musik machen, aufnehmen und abmischen kann ähnlich Adobe Audition, aber ohne gleich 1000E in Adobe zu Investieren. Der Rest geht in Win.

    Gibt es da was passendes für mich?
     
  7. gnumm

    gnumm Erfahrener Benutzer

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    In wiefern? Die Aussage verstehe ich nicht ganz. Zu bunt?^^
    Ich habe ganz kurz mal fedora 8 getestet, was aber glech wieder gelöscht wurde, da die Paketverwaltung sehr lahm war. Als stabilen Arbeitsdesktop kannst du dir mal Debian anschauen. Die Paketverwaltung ist schnell, das System ist sehr Stabil, auch mit alter Hardware. Du hast zwar Standardmäßig nicht die neusten Programme auf dem System(lässt sich nach Bedarf natürlich nachinstallieren), dafür hast du aber ein sehr stabiles und sicheres System. Debian ist auch in der Handhabung einfach.

    Eine "Musikdistribution" die ich kenne heißt Ubuntustudios. Basiert auf Ubuntu und ist für diesen Bereich gedacht. Suchmaschinen finden schnell was drüber ;)
     
  8. #7 helidoc, 15.02.2008
    helidoc

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    RE: Komplex.... lernen - popernen

    Wenn es für Arbeitsplätze ist, hätte ich auch keinesfalls Ubuntu genommen - allerhöchstens dann eine Version mit LTS, als "alternate" installiert und gleich vieles, vieles weggelassen.

    Fedora ist da wohl echt eine bessere Wahl. Ubuntu ist mir persönlich auch zu überladen und "zu bunt". Für Umsteiger aber durchaus geeignet, da nicht gleich ein Kulturschock stattfindet, wenn man Windows gewöhnt ist. Und das deutschsprachige Ubuntuusers-Wiki ist echt sehr verständlich gehalten.

    Es ist im Grunde wohl auch nur Geschmackssache, aber ich hätte für so eine Situation vermutlich Debian stable genommen, da Fedora bei einigen Version (vor allem 6 und 7) schon sehr "schwerfällig" auf meiner etwas älteren Hardware war (zumindest Out-of-the-box, man kann beide natürlich dementsprechend anpassen). Die aktuelle Fedora 8 ist mir bisher allerdings nicht bekannt...

    Fedora ist schon OK, aber es hat wieder Releasezyklen von 6 Monaten - Updates für ein Release gibt es für gewöhnlich nur für die Dauer von 2 Releases + 1 Monat. Eine Fedora sehr ähnliche Distribution ist CentOS, mit dem Unterschied, dass die Updates weitaus länger stattfinden... allerdings habe ich nicht wirklich praktische Erfahrungen mit CentOS... mal gesehen, nie wirklich benutzt.

    Ich will dir Fedora nun nicht ausreden - keinesfalls! Fedora ist absolut geeignet für deine Zwecke.



    Dazu ist ein Realtime-Kernel sinnvoll. Es gibt aber inzwischen viele Distributionen, die das von Haus aus mitbringen. Beispielsweise dyne:bolic , Jacklab, Ubuntu Studio... Du kannst dir natürlich auch aus jeder anderen Distribution (oder gar from Scratch) so eine Audioumgebung bauen, allerderdings ist dies dann nicht wirklich was für (wie du es im Titel ausgedrückt hast) "newbies".
     
  9. AdMan

    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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  10. #8 LaForge, 15.02.2008
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    Ja... Fedora iss echt gurkig. Das habe ich auch festgestellt. Fedora 6 war gut und flott, aber Fedora 8 ist doch etwas lahm. Debian zerre ich grad mal auf die Platte und Ubuntustudio muss ich mal inner VM testen.

    Danke für die vielen hilfreichen Tipps.

    Werde nun mal mit Debian ins Gericht gehen.

    So long
     
  11. #9 LaForge, 15.02.2008
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    RE: Komplex.... lernen - popernen

    Ja, Debian werde ich wie bereits oben erwähnt testen. Gott ist das schön nen Fusselrechner rumstehen zu haben um das in Ruhe anzugehen. Linux macht mir keinen schlechten Eindruck zumal das Preis/Leistungsverhältnis stimmt, aber wenn ich nach 2 Tagen produktiv damit arbeiten sollte wäre es eng geworden. So kann ich guggen was geht.
    Danke für die Geduld :D
     
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