Externe 4TB HDD, in welchen Kombinationen nutzbar

Diskutiere Externe 4TB HDD, in welchen Kombinationen nutzbar im Alles für den Einsteiger Forum im Bereich Computerprobleme; Hallo Leute, ich möchte mir in den nächsten Tagen eine externe 4TB Platte zulegen, genutzt wird sie natürlich als Datengrab. Jetzt gibt es...

  1. #1 gamer97, 25.09.2013
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    Hallo Leute,
    ich möchte mir in den nächsten Tagen eine externe 4TB Platte zulegen, genutzt wird sie natürlich als Datengrab.

    Jetzt gibt es aber das Problem mit der hohen Kapazität.
    Die Platte sollte an möglichst vielen Rechnern erkannt werden, also die Kombinationen:
    BIOS --> Windows 7 (32/64bit)
    BIOS --> Windows XP (32bit)
    BIOS --> Linux (32/64bit) (z.B. Linux Mint oder Knoppix)
    sollten wenigstens möglich sein.

    Angeschlossen wird die Platte über eSATA (AHCI) und/oder USB 3 bzw. 2.0.
    Sollte ich dazu MBR oder GPT verwenden? Ich habe die Bedenken, dass Windows XP oder einige Linuxdistributionen nicht mit GPT klar kommen.
    Weil die Platte 4 KB Sektoren hat, soll MBR laut Google bis 16 TiB funktionieren ...
    Was passiert, wenn die Platte nicht korrekt erkannt wird? Sind dann meine Daten beschädigt oder nur an diesem Rechner nicht nutzbar.
    Verwendet soll dieses Gehäuse werden.
    Aufsplitten in 2x 2TB möchte ich sie ungern.

    Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt ;)
     
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  3. #2 xandros, 25.09.2013
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    Betrachte dir das Bild zur Partition-Table und du wirst sehen, dass auch GPT noch mit MBR arbeitet. Im Text ist auch erklaert, warum und wozu das so ist....
    Diese Clustergroesse ist bei modernen Betriebssystemen bereits normal und fuer Laufwerke ab einer Groesse von 2049 Mebibyte Standard. Dabei werden dann 8 Sektoren als ein Cluster fuer Schreibvorgaenge betrachtet und zusammengefasst.
    Das betrifft dann aber auch nur Laufwerke, deren Partitionen entsprechend gross ausfallen. Werden kleinere Partitionen auf der HDD erzeugt, so kann auch die Clustergroesse wieder auf bis zu 1 Sektor/512 Bytes reduziert werden. Das haengt somit voellig mit der Partitionsgroesse zusammen!

    16TiB ist die maximale Dateigroesse einer einzelnen Datei unter NTFS. Wuerdest du die gleiche Partition mit FAT32 formatieren, ist die Dateigroesse trotz gleicher technischer Voraussetzungen der HDD bereits mit 4GiB erschoepft und die maximale Partitionsgroesse von 8TiB nur mit der Verwendung von 32KiB grossen Clustern erreichbar. Dabei ist es sogar voellig unerheblich ob du die HDD via GPT oder MBR eingerichtet hast. Das verwendete Dateisystem ist ausschlaggebend und sollte in deiner Konstellation moeglichst von allen verwendeten Betriebssystemen verstanden und beherrscht werden.
    Und da hat Microsoft mit Linux-Systemen weit mehr Schwierigkeiten als Linux mit den MS-Systemen.
    FAT wird schon laenger unterstuetzt - sowohl lesend als auch schreibend. NTFS ist inzwischen ebenfalls relativ stabil und funktioniert unter Linux. ext/Reiser usw. unter Windows hingegen wird eher Stiefmuetterlich behandelt und nur von privaten Projekten bedingt unterstuetzt. Windows selbst ist das Thema reichlich. MS konzentriert sich hier lieber auf eigene Entwicklungen wie ReFS.
    waere u.U. jedoch deutlich sinnvoller als unnoetig Speicherplatz zu verschenken. Je groesser die Partitionen, desto groesser die darin erzeugten Cluster und somit auch der Verlust wenn Dateien die Cluster nicht vollstaendig belegen.
    (Nur mal kurz daran denken wenn z.B. eine 1KB grosse Datei geschrieben wird -> bei einer Clustergroesse von 4KB sind 3KB ungenutzt den Bach runter! Werden hingegen nur grosse Dateien gespeichert, ist eine groessere Clustergroesse moeglicherweise sinnvoll. Das haengt aber komplett von den Dateien ab, die du auf dem Laufwerk speichern willst.)
     
  4. #3 gamer97, 25.09.2013
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    Also sollte ich MBR + NTFS verwenden?
    Ich speichere darauf größtenteils größere Dateien (im Mega- und Gigabyte-Bereich). Da sollten die 4 KB Cluster doch genau richtig sein.
    Mit der Kombination müsste dann auch Windows XP klar kommen, oder?
     
  5. #4 xandros, 25.09.2013
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    Ob MBR oder GPT verwendet wird ist relativ egal. GPT ist nur dann von Vorteil, wenn die Systeme mit GPT umgehen koennen und ggfs. auch mit allen an der Partitionierung herumgespielt werden sollen kann.
    Systeme, die nur MBR beherrschen, koennen GPT durch "protective MBR" in LBA0 ebenfalls verwenden aber nicht veraendern (partitionstechnisch!). Datenzugriff funktioniert aber unter allen Systemen wenn das verwendete Dateisystem unterstuetzt wird.
    Je groesser die Dateien, desto groesser die Cluster waehlen. Bei vielen kleinen Dateien entsprechend kleinere Cluster.
    Als Standard wird dir sehr wahrscheinlich ohnehin von den aktuellen Betriebssystemen fuer die Formatierung eine Clustergroesse von 4096KB vorgeschlagen. Das braucht man nur dann kleiner waehlen, wenn hauptsaechlich kleine Dateien auf dem Laufwerk gespeichert werden sollen - und das auch nur, damit nicht unnoetig Speicherplatz verloren geht. Da du nur grosse Dateien speichern wirst, werden die Cluster hauptsaechlich komplett gefuellt und es geht nur wenig Platz verloren.

    Du kannst deine interne Festplatte ja mal betrachten. Darauf siehst du bereits wie die Cluster eingestellt sind. Im Windows Explorer werden dir zu den Dateien ebenfalls zwei Groessenangaben gezeigt. Einmal die Dateigroesse selbst und einmal der auf dem Datentraeger belegte Speicherplatz. Diese beiden Werte werden immer voneinander abweichen. Je naeher diese beiden Werte zusammenliegen, desto besser ist die Clustergroesse gewaehlt.
     
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