Eine Geschichte

Dieses Thema im Forum "Liebeskummer Forum / Herzschmerz" wurde erstellt von oberhausener, 31.12.2006.

  1. #1 oberhausener, 31.12.2006
    oberhausener

    oberhausener Guest

    Der letzte Ritter

    Es war einmal ein Ritter dem nichts mehr geblieben war als sein altes Pferd und
    seine von vielen Schlachten zerbeulte schwarze Rüstung.Der Ritter hatte alles verloren,
    doch in seinem inneren trug er Ideale aus einer längst vergangenen Zeit,Stolz,Ehrlichkeit,
    Mut,Treue und Tapferkeit.Eines tages ritt er mit seinem alten Pferd durch ein kleines
    Königreich um dem König dort seine Dienste anzubieten.Von weitem schon sah er die Burg
    des Königs und ritt langsam darauf zu.Gerade als er über die Zugbrücke reiten wollte,fiel Ihm
    eine Frau auf die am Burggraben stand und den Schwänen zusah.Die Frau machte einen
    etwas verlorenen Eindruck,es war als schien Sie zu Träumen.Der Ritter konnte seinen Blick
    aber nicht von Ihr nehmen.Plötzlich schaute die Frau auf und blickte den Ritter an.Beide konnten
    Ihre Blicke nicht mehr voneinander lassen.Der Ritter grüßte Sie höflich und sprach Sie an.Die Frau
    erwiederte etwas verschüchtert den Gruß,konnte aber Ihren Blick nicht von dem Ritter nehmen.
    Langsam kamen Sie ins Gespräch und es war als wenn die Frau etwas Vertrauen zu dem Ritter
    fasste.Sie erzählte Ihm das Sie lange Verheiratet war und zwei Töchter hat.Doch Ihr Mann hätte Ihr
    sehr viel Leid angetan,deshalb sei Sie von Ihm gegangen.Der Ritter stieg von seinem Pferd und beide
    setzten sich an den Burggraben und erzählten voneinander.Sie saßen dort mehrere Stunden,erzählten
    und schauten sich beide mit glänzenden Augen an.Das zarte Pflänzchen der Liebe wuchs in Ihren Herzen.
    Der Ritter nahm Ihre Hand,welche sich weich und warm anfühlte.Er strich sanft durch Ihr braunes weiches
    Haar und Sie küßten sich.Es war ein unbeschreibliches Gefühl bei beiden.Langsam ging die Sonne hinter
    dem kleinen Wäldchen unter und es war als würden Ihre letzten Strahlen den beiden zuwinken..Von da an
    konnten Sie nicht mehr ohne einander sein.Der Ritter stellte sich in den Dienst des Königs und so oft es
    ging sahen Sie sich.Die Frau war sehr oft unpässslich,doch wenn Sie in den starken Armen des Ritters lag
    war alles vergessen.Sie verlebten eine sehr schöne Zeit mit sehr viel Zuneigung und Zärtlichkeit.Der Ritter
    wusste,er hat seine große Liebe gefunden.Nach einiger Zeit ging es der Frau recht schlecht und sie klagte
    immer,mir geht’s nicht gut.Als der Ritter nachfragte was denn sei,sagte Sie:Wir passen nicht zusammen
    Der Ritter blieb ganz ruhig und fragte behutsam nach was denn sei.Da erzählte Sie total belanglose Dinge
    auf die der Ritter sich keinen Reim machen konnte.Er nahm sie in den Arm und strich sanft durch Ihr Haar.
    Plötzlich fiel Sie Ihm um den Hals und sagte:Ich war so dumm,Du bist mein Ritter,ich liebe Dich.
    Von da an waren Sie glücklicher als zuvor.Doch dann,es war kurz vor der Weihnachtszeit wurde die Frau sehr krank.
    Der Ritter pflegte Sie Aufopferungsvoll und war immer für Sie da.Da sie hohes Fieber hatte,trocknete er Sie sehr oft
    ab und zog Ihr neue Kleider an.Er nahm sie in den Arm und tröstete Sie.Jeden abend sprach er in der kleinen
    Kapelle ein Gebet,und bat Gott seine geliebte Frau wieder gesund werden zu lassen.Schließlich wurden seine
    Gebete erhöhrt und die Frau erholte sich von Ihrer Krankheit.Danach ging der Ritter viel mit Ihr spazieren,damit
    Sie wieder zu Kräften kommt.Die Frau erholte sich rasch und der Ritter war glücklich.Darauf die Woche waren
    Sie auf einen Ball des Königs eingeladen.Auf dem Ball war die Frau in den Augen des Ritters schöner als die
    lieblichste Prinzessin.Sie hielten sich an den Händen und schauten sich den ganzen Abend verliebt an.
    Als der Ball zu ende war gingen sie nach hause und verlebten eine wundervolle Nacht der Liebe und Zärtlichkeit.
    Tags darauf ging es der Frau wieder schlecht,Sie klagte über Übelkeit,Kopf und Magenschmerzen.Den Ritter
    schmerzte es das es seiner geliebeten Frau so schlecht ging und fragte nach was denn sei.Die Frau sagte mit
    leerem Blick:Wir passen nicht zusammen.Er nahm Ihre Hand,doch die fühlte sich kalt und leer an.Der Ritter
    erschauderte,das war doch nicht die Hand seiner geliebten Frau.Die Frau sagte Sie wolle den Ritter nie mehr
    wiedersehen und er solle sich auch nicht bei Ihr melden.Sie habe keine Gefühle mehr,für Ihn,den Ritter.
    Der Ritter wusste nicht wie Ihm geschah und stand regungslos neben Ihr.Dann drehte die Frau sich um und
    ging fort.Zwei Tage irrte der Ritter durch die Gassen der Burg.Da die Frau Ihn nicht mehr vorließ,schickte er
    einen Boten zu Ihr.Doch auch dieser wurde abgewiesen.Das Herz des Ritters war erfüllt von tiefer Trauer und
    von großem Schmerz.Er konnte sich all das nicht erklären.So vergingen zwei Wochen in denen der Ritter
    vor sich hin vegetierte.Da erfuhr er von einem Vasallen das seine Frau sich in einen Edelmann aus einer anderen
    Stadt verliebt habe.Nach Weihnachten würde Sie zu dem Edelmann fahren um für immer bei Ihm zu bleiben.
    Als der Ritter dies hörte brach sein Herz entgültig entzwei.Einen letzten Versuch wollte er noch unternehmen
    um noch einmal Ihr Herz zu berühren.Tagelang schrieb er ein wunderschönes Gedicht füe Sie.Mit einer weißen Taube
    ließ er es Ihr am Heiligabend zukommen.Eine Stunde später kam die Taube mit einer Nachricht von der Frau zurück.
    Aufgeregt nahm er den Zettel um Ihre Nachricht zu lesen,doch welche Ernüchterung als er die Zeilen las:
    Danke,ich wünsche Dir frohe Weihnachten und komm gut ins neue Jahr!
    Da wusste der Ritter er hatte Ihr Herz nicht mehr erreicht.Über Weihnachten verharrte er regungs und anteilnahmslos
    In seiner Kammer.Er wusste,er hat Sie verloren,für immer!
    Nach den Feiertagen setzte er sich auf sein altes Pferd und ritt durch die regnerische Nacht davon.
    Tränen rannen über sein Gesicht,doch er schämte sich Ihrer nicht.All seine edlen Ideale die einst in Ihm wohnten
    waren von Ihm gewichen.Er war nur noch ein Schatten vergangener Tage.Tagelang ritt er ohne Ziel durch das Land.
    Eines Tages blieb sein Pferd vor einem See stehen,den dichter Nebel überzog.Der Ritter blickte auf und wusste,
    es waren die Nebel von Avalon.Jener Sagenumwobenen Insel auf der die Götter wohnten und die sterblichen
    Ihre letzte Ruhestätte fanden.Dort würde er frei sein und von seinem Schmerz erlöst werden.Der Ritter stieg von seinem
    Pferd,tätschelte es noch einmal und ging zum Wasser.Mit leerer Stimme rief er den Fährmann.Langsam kam ein Boot
    durch die dichten Nebel näher.Der Fährmann,ein ganz in schwarz gehüllter Mann dessen Gesicht man nicht erkennen
    konnte fragte,was das Begehr des Ritters sei.Der Ritter sagte er solle Ihn übersetzen damit er auf Avalon seinen Frieden finde.
    Der Fährmann sprach zum Ritter:Du bist noch nicht auserkoren dazu,ich werde Dich nicht übersetzen.Deine Stunde ist noch
    nicht gekommen.Zieh durch das Land und suche Dir Deine “Prinzessin“,eine die Deiner Liebe würdig ist!Sie wird Dich von allen Qualen und Leiden erlösen.
    Danach verschwand der Fährmann langsam mit seinem Boot in den dichten Nebeln des Sees.
    Seit diesem Tag reitet der letzte Ritter durch das Land auf der Suche nach seiner "Prinzessin",die Ihn endlich von seinen Schmerzen
    und Qualen erlösen wird.
    Wird er Sie jemals finden?
     
  2. hume

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    Waldkirchen
    Irgendwie eine komische Geschichte :D

    MFG
    Christian Huml
     
Thema:

Eine Geschichte

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