Eigene Cloud erstellen

Dieses Thema im Forum "Netzwerkprobleme & Internetprobleme" wurde erstellt von Dark-Nightmare, 13.07.2014.

  1. #1 Dark-Nightmare, 13.07.2014
    Dark-Nightmare

    Dark-Nightmare Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    ich bin mir nicht ganz sicher ob ich jetzt den richtigen Bereich ausgewählt habe. Falls es völlig daneben war, bitte verschieben :)

    Mein Problem ist eigentlich noch kein richtiges Problem. Es steckt noch in den Kinderschuhen und ist mehr ein kleines Projekt.

    Was ich gerne machen möchte, ist mir einen eigenen kleinen Cloud Server aufzubauen. Momentan benutze ich noch Dropbox aber ich möchte diesen Dienst nicht mehr nutzen.

    Die erste Frage die ich mir stelle ist, welche Hardware soll ich benutzen? Bei der Recherche bin ich auf das Cubieboard 3 gestoßen.

    Warum gerade ein Cubieboard? Der Gedanke war hier, dass ein solcher Einplatinencomputer doch deutlich weniger Strom verbrauchen sollte als ein normaler PC auf Intel/AMD Basis. Dazu lege ich Wert darauf, dass die Netzwerkanbindung über ein Gigabit LAN verfügt. Damit die Daten von den PCs bei mir im Haus schnell bei dem Cloud Server ankommen. Ein Raspberry Pi würde z.B. kein Gigabit LAN zur Verfügung stellen.

    Was meint ihr? Lohnt sich ein Cubieboard 3? Sollte man eventuell eine günstige Intel/AMD Variante nutzen? Tatsächlich muss ich zugeben, dass meine einzigen Berührungen mit ARM beim lernen von Assembler und C waren. Ansonsten habe ich einen ARM als PC noch nicht benutzt.

    Meine zweite Frage die ich mir dann Stelle ist, welches Betriebssystem soll man nutzen? Ich denke da mal direkt an ein Linux. Nutzen wollte ich sowieso das Programm "ownCloud". Damit sollte man die Frage eigentlich schon erschlagen haben.

    Habt ihr bereits Erfahrungen mit ownCloud gemacht? Sollte man sich nach alternativen umsehen oder ist das Programm genau das richtige? Es soll vom Aufbau ja wie Dropbox sein.

    Die dritte Frage bezieht sich auf den eigentlichen Server und dessen IP. Ich habe bereits ein paar Linux Server aufgesetzt. Diese waren aber nur zum lernen und hatten mit der direkten Realität nicht wirklich etwas zu tun. Das ansprechen der Server erfolgte lediglich in einem lokalen Netzwerk.

    Nun müsste dieser Server aber auch von außen erreichbar sein. Das Problem ist hier natürlich meine IP Adresse. Diese ändert sich ja bei jeder neuen Verbindung. Dafür müsste ich nun einen DynDNS Dienst nutzen. Eigentlich möchte ich dafür kein Geld ausgeben. Aber scheinbar ist DynDNS nicht mehr kostenlos und die möchten eine Jahresgebühr haben.

    Kennt ihr noch eine Kostenlose und gute Alternative? Welcher Dienst währe zu empfehlen?

    Ich bin für jede Hilfe, jeden konstruktiven Beitrag und jede neue Anregung sehr dankbar :)

    Gruß
     
  2. AdMan

    schau mal hier: Windows-Wartungs-Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  3. Sigi

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    Hallo,
    ich bin sicher, das sich ein Kollege zu dem Thema melden wird. Ich selber ziehe eine exteren Festplatte zur Speicherung meiner wichtigen Daten vor. Und das doppelt! ;)
     
  4. #3 Dark-Nightmare, 13.07.2014
    Dark-Nightmare

    Dark-Nightmare Erfahrener Benutzer

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    Hi Sigi,

    da hast du absolut Recht!

    Aber die Cloud soll dazu dienen Daten für unterwegs bereitzustellen. So blöd es hier klingt, aber so manch ein Rechner in der Uni hat keinen funktionstüchtigen USB Port!:confused: Hingegen ist der Internetanschluss überall verfügbar.

    Die meisten Daten die gesichert werden sollen sind Quellcode, PDFs, Vorlesungen, Übungen, etc. Alles recht kleine Dateien, max. 10MB. Aber die Menge macht es langsam ;)

    Gruß
     
  5. Sigi

    Sigi
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    Aber Du könntest doch die Clouds anderer Anbieter nutzen. Ich weiß, dass GMX seinen E-Mail-Kunden (auch bei Freemail) das anbietet. Oder Google oder Firefox. Da brauch man sich keine eigene Cloud "schaffen".
     
  6. #5 xandros, 15.07.2014
    xandros

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    Ist eine Rechenangelegenheit.
    Gemietete Systeme kosten in der Regel monatlich Geld. Der eigene Server als Cloud-Dienst kostet nach der Anschaffung jeden Monat Strom und staendige Systempflege (Zeit) sowie regelmaessige Sicherungen (zusaetzliche Hardware fuer Backups).
    Da muss sich jeder selbst ueberlegen, welches Modell fuer seine Zwecke besser geeignet und finanziell guenstiger ist.
     
  7. AdMan

    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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  8. #6 natheen, 23.07.2014
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    Hey zusammen,

    ich würde auch eher einen eigenen Server bevorzugen, wobei es da natürlich doch verschiedene Punkte zu beachten gibt. Unter anderem solltest du für eine ausreichende Kühlung sorgen. Außerdem kann es auch nicht schaden, wenn du dir so ein Überwachungsgerät, wie es auf der Webseite zu kaufen gibt, anschaffst. Im Fall der Fälle, falls du zum Beispiel mal längere Zeit nicht zuhause bist, wirst du dennoch informiert, falls etwas nicht in Ordnung sein sollte.
     
  9. #7 xandros, 23.07.2014
    Zuletzt bearbeitet: 23.07.2014
    xandros

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    Temperaturueberwachung geht sogar schon mit Perfmon (wenn man Hardware Sensors Monitor nachinstalliert). Welche Aktionen bei einem Alarm geschehen sollen, laesst sich dann auch mit Windows-Bordmitteln bestimmen und durchfuehren. Vorteil gegenueber einer Rackueberwachung: keine Zusatzkosten, Temperaturueberwachung geraetespezifisch und nicht nur fuer einen kompletten Serverschrank....
    GBit-Schnittstellen sind auf den meisten ITX-Boards inzwischen vorhanden. Sind gegenueber einem Pi dann nicht so extrem viel groesser und haben durch staerkere Prozessoren und mehr RAM natuerlich auch deutlich mehr Performance.
    Abgesehen davon bist du beim OS wieder flexibel.....
     
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