Die Physikprüfung

Dieses Thema im Forum "Off-Topic" wurde erstellt von VistaPunk, 26.08.2006.

  1. #1 VistaPunk, 26.08.2006
    VistaPunk

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    Nach einer längeren Pause, wo ich hier nichts mehr gemacht hab melde ich mich mit einer Frage aus Einer Physikprüfung der Universität von Koppenhagen zurück:

    Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt.

    Ein Kursteilnehmer antwortete:
    Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes.

    Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermaßen, daß der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde. Er appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung, daß seine Antwort unbestreitbar korrekt war, und die Universität ernannte einen unabhängigen Schiedsrichter, um den Fall zu entscheiden. Der Schiedsrichter urteilte, daß die Antwort in der Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige........

    Um das Problem zu lösen, wurde entschieden, den Kursteilnehmer nochmals herein zu bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche Antwort geben könne, die mindestens eine minimale Vertrautheit mit den Grundprinzipien der Physik zeige.

    Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf nach vorne, in Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn, daß die Zeit lief, worauf der Kursteilnehmer antwortete, daß er einige extrem relevante Antworten hätte, aber sich nicht entscheiden könne, welche er verwenden sollte. Als ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er wie folgt:


    "Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen, die es braucht, um den Boden zu erreichen.
    Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H=0.5gxt im Quadrat berechnet werden.

    Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.

    Wenn Sie aber in einem hohem Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen "
    Wiederherstellungskraft T=2pi im Quadrat (l/g).

    Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, wäre es am einfachsten dort hinauf zu steigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.

    Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen , dann können Sie selbstverständlich das Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und den Unterschied bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.

    Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: Wenn Sie ein schönes neues Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier, vorausgesetzt, Sie nennen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers...."

    Tha da staunt ihr, was? Findet ihr noch andere Möglichkeiten? Wenn ja, dann Postet sie mal^^

    Übrigens: Der Kursteilnehemer war Niels Bohr. Der erste Däne der den Nobelpreis in Ohysik bekam.
     
  2. #2 Ostseesand, 26.08.2006
    Ostseesand

    Ostseesand .

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    Hi,

    also möglichkeiten gibt es noch viele......
    zb barometer an ein band binden.
    barometer mit dem langen band von der dachkante hinab lassen bis zum erdboden.
    dann band festhalten und den rest abschneiden und wieder hochziehen.
    dann das band aufwickeln in schlaufen übereinander.
    dann folgt die berechnung:
    durchmesser der schlaufen messen, geteilt durch 2 ist dann r
    daraus den umfang errechnen u=2*Pi*r
    das mal anzahl der schlaufen
    plus länge des barometers
    fertig :)
     
  3. #3 VistaPunk, 26.08.2006
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    Öhm... Das hab ich jetz nicht ganz kapiert aber es wird schon stimmen^^
     
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