Der Sinn des Lebens -- gefunden?

Diskutiere Der Sinn des Lebens -- gefunden? im Philosophie Forum Forum im Bereich Sport, Fun, Liebeskummer, Philosophie, Musik, Kin; Sorry, wenn ich für wohl viele jetzt grad zu viel auf einmal poste, ABER ich habe mir über diese so simpel erscheinende Frage bereits gehörig den...

  1. Matrus

    Matrus Benutzer

    Dabei seit:
    26.11.2005
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    Sorry, wenn ich für wohl viele jetzt grad zu viel auf einmal poste, ABER ich habe mir über diese so simpel erscheinende Frage bereits gehörig den Kopf zerbrochen und bin nach abstrusen und haarspalterischen Erklärungen schließlich zu dieser gekommen, die ich für recht plausibel halte.

    Das Wesentliche ist bis Weiterführung gesagt.




    Alles was wir kennen hat eine Richtung. Alle Dinge und jedes Leben existiert in Abhängigkeit von Zeit zur Schaffung von Unordnung (Enthropie). Möglicher Weise gibt es einen unbeobachteten Kreislauf, im Universum, so dass irgend wo und/oder irgend wann wieder Ordnung geschaffen wird / Enthalpie wächst.
    Wir, die wir aber nur Entropie kennen, gehören jedenfalls zu dem Teil des möglichen Kreislaufes, der in Richtung Unordnung geht. Alle Dinge haben eine relativ konstante Art der Entropiegewinnung. Nur das Leben scheint seine Arten der Enthropiegewinnung stufenlos zu verändern. Leben kann nun aber nur dann existieren, wenn im Spektrum der Entropiegewinnungsarten der Dinge ohne das Leben eine Lücke sein würde und die Entropiegewinnung somit stufenförmiger wird. In der Natur scheint es nun auch die Regelmäßigkeit zu geben, dass Stufen vermieden werden
    (Bsp.: spitze Kanten erodieren schnell / Kollisionen enden immer in (plastischer) Deformierung, wodurch die Geschwindigkeit stufenlos abnimmt, selbst der Übergang zwischen luftlehrem Raum und Planeten hat durch Athmosphären oder Staubschichten/wolken einen stufenlosen Übergang zwischen Nichts und konzentrierter Masse).
    Also stellt das Leben einen Puffer dar, der immer dort, wo im natürlichen Umfeld Stufen sind, die Entropiezuname „weicher“ macht.
    Auf der Erde verstreut das Leben z. B. Materie bestimmter Art, die sich sonst anhäufen würde und es somit eine Stufe zwischen Anäufung und dem Rest gäbe. Durch unsere Technik und durch Entwicklung des Lebens vergrößert sich das Spektrum des Stufenausgleichs, weshalb auch jedes Leben evolviert, denn, ist in einem Bereich die Stufe beseitigt, durch lange und zahlreiche Präsenz des Lebens, so gibt es wieder keine Notwendigkeit und somit auch keine Nährstoffe mehr für das betroffene Leben, wobei Stufen , die das Leben noch nicht ausgleichen, weil nicht erreichen konnte, weiterhin bestehen würden. Also ist die Entwicklung des Lebens für das Überleben notwendig, wobei ein Ende der Entwicklung zum Unendlichen zu strebt scheint, da die Menge der Möglichkeiten der Entropiegewinnung für uns unvorstellbar sind, so wie die Weite des Raumes. Dieser Raum ist allein schon so schwer zu überwinden, dass es fürs Leben nur ab einer bestimmten Komplexität / Genialität / Entwicklungsstufe möglich ist diesen zu überwinden um auch auf anderen Himmelskörpern Stufen in weiche Übergänge zu verwandeln.

    Der Schluss den wir aus dieser Erkenntnis für uns ziehen können ist daher naheliegend:
    Je primitiver das Leben ist / wird umso näher ist es / nähert es sich dem Zustand der Dinge, die Leblos also tod sind. Schließlich hat primitiveres Leben weniger Bedürfnisse / weniger Wissen und somit auch weniger Auswirkung auf Stufenbeseitigung, da die Arten der Entropiegewinnung für dieses Leben begrenzt sind. Dann ähnelt es auch mehr den Zuständen von Dingen in der Erscheinung und im Verhalten (Bsp.: Pilzkulturen wachsen durch Feuchtigkeit und Mineralien ähnlich wie es auch Kristalle tuhen).
    Je komplexer / genialer / entwickelter das Leben ist, umso „lebhafter“ ist es auch in Erscheinung und Verhalten und umso mehr Bereiche (Lebensräume) können in der Natur abgedeckt werden (Bsp.: Insekten sind bunt, formenreich und widerstandsfähig gegen mechanische und radiologische Einwirkungen. Säugetiere meistern Zustände von großer Kälte und kurzfristigere, radikale Veränderungen in der Natur).
    Durch die größere Menge an Bedürfnissen (im Fall des Menschen auch durch Wissen bedingt) können somit mehr Stufen beseitigt werden, wobei es auch zu Überlappungen von „Zuständigkeitsbereichen“ führen kann, wodurch das entwickeltere Leben in diesem Bereich das Unentwickeltere beseitigt, mit in sein Leben einbindet oder seine Bedürfnisse verlagert. Eine Beseitigung in solch einem Konfliktfall ist aber auch nur dann für den Beseitiger unschädlich, wenn er die gleiche Arbeit zu leisten vermag und auch leistet, wie das Leben, das er beseitigt.
    Der Entwicklungsschwerpunkt des Menschen liegt nun beim Gehirn, womit er durch Wissensaneignung nicht mehr primär auf biologische Entwicklung angewiesen ist um sich anderer Lebensbereiche- / räume anzunehmen oder um plötzlich Veränderungen in der Natur zu überleben.Unsere Einsicht, dass mit steigendem Wissen unser Wissen immer geringer in Relation zum nicht Gewussten scheint, ist wiederum die Bestätigung der natürlichen Richtung des Lebens, da in der anderen Richtung (Unwissenheit) der Tod un somit eine stufenreiche Natur wäre. Durch die Erkenntnis des geringen eigenen Wissens besteht die Aussicht auf unendliche Wissensgewinnung, somit auf eine unendlich hohe Bedürfnissschaffung und somit auf ein harmonischeres Universum (zumindest in unserem Machtbereich / Lebensraum).

    Fazit: Ein Mensch, der sich entscheidet nicht oder wenig zu denken und nichts oder wenig zu wissen unterstützt den Tod und somit ein unausgeglichenes Universum.

    Wissen ist (L)(l)eben, Dummheit ist Tod!
    (wobei sich hier Dummheit nicht auf sowieso nicht deffinierbare Intelligenz bezihet sonder eher auf den Wissensstand)









    Weiterführung:
    Die einzelnen Individuen einer Spezies unterlaufen nun unterschiedlichen Verwandlungen / Mutationen um sich besser an die Umgebung anzupassen, die so geringfügig sind, dass es ebenso wenige Veränderungen zu nicht überlebensfähigen wie auch zu überlebensfördernden Subjekten gibt. Die nicht Überlebensfähigen haben das Potential die gesammte Spezies einen Schritt zurückzuentwickeln und die Überlebensfördernden sind die fortschrittlichsten der Spezies, die das Potential haben die ganze Spezies einen kleinen weiteren schritt vorwärts auf der Entwicklungsskala zu bringen. Beide können auch einfach aussterben, da sie Außenseiter sind und somit ein schwereres Leben in der Allgemeinheit haben. Die Allgemeinheit dient dabei als große fördernde Basis beider Extremen, ohne die die Extreme auch nicht existieren könnten. Schließlich stammen die Mutierten von der fast gleich gebliebenen Allgemeinheit ab. Erschwert wird das Leben der Mutierten von der Allgemeinheit wegen Furcht vor dem Unbekannten oder wegen Vergötterung. Beides kann auf beide Extreme der Mutationen zutreffen.
    Mutationen oder Veränderungen werden aber von der Lebensführung ganzer Generationen bestimmt.
    Da der Mensch aber nicht sicher sein kann, welcher Weg / welche Mutatin besser zum Überleben dient, bzw. weil nicht jedes Einzelne Individuum dies von sich aus erkennen kann, ist es gesünder, dass die Mehrheit eine Art Mittelweg zwischen der positiven und negativen Mutation geht und sich dann langsam in die Richtung wandelt die sich als erfolgreich bewiesen hat. Schlecht wäre es hierbei, wenn Alle durch blinden Glauben an eine Lebensweise (Religion) eine Richtung als richtig erachten, ohne zu prüfen, ob es sich in dieser Richtung auch besser überleben lässt.
    Ideal wäre es, wenn jedes Individuum einer Spezies den richtigen Weg zum Überleben von sich selbst aus erkennt, da die Entwicklung der gesammten Spezies somit auf ein maximum beschleunigt wäre, was wiederum die Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht. Schließlich sind die Abschnitte der Entwicklung, in denen man bestimmten Gefahren ausgesetzt ist kürzer, womit es unwahrscheinlicher wird, dass diese Gefahren zu einem Zeitpunkt eintreten, in dem man noch nicht darauf vorbereitet ist.
    Wenn man nun seinen Platz im Universum besser erkennt und die Richtung in die auch anderes Leben strebt, so erleichtert dies die Erkenntnis eines Jeden über das eigene Handlungsspektrum, das zur befriedigung eigener Grundbedürfnisse, wie Leben und Fortpflanzung, führt.
    Da die Meissten auch leben wollen, würde ihnen solch eine Erkenntnis keine andere Wahl lassen, als moralisch zu handeln, da Mitmenschen und Lebewesen zum Überleben gebraucht werden, und auch höheres Wissen und Verständnis über das Universum zu erlangen, da er sonst wiederum unmoralisch gegen seine Mitmenschen und Mitlebewesen wäre und sich selbst bzw. seine Nachfahren dem Tod verschreiben würde.

    Wenigstens kann man nun die lebensfördernden Mutationen von den lebensunfähigen unterscheiden: Erfindungsreichtum, hohes und zunehmendes Wissen und moralisches Handeln unterstützen jedes Leben. Destruktivität, Dummheit/Verblödung und Rücksichtslosigkeit erschweren und vernichten anderes und eigenes Leben.


    Der Beweis für die Orientierungslosigkeit dieser Art selbst von zweifelnden Menschen liegt im allgemeinen Minderwertigkeitskomplex des Menschen.
    Er schuf sich in der Vergangenheit Religionen und Egozentrische Weltanschauungen, um sich nicht zu unwichtig vorzukommen. Aufgeklärtere Menschen erkennen, wovon es heute viele gibt, erkennen die Bedeutungslosikeit der gesammten Menschheit und ihrer selbst im Angesicht der Größe und Vielfältigkeit des Universums. Dabei gibt es zwei Schlssfolgerungen, die getätigt werden: 1. Alles wird als Unwichtig erachtet, was ein kleinen Rest egozentrismus in sich birgt, denn:“ warum soll irgend was etwas wert sein oder einen Sinn haben, wenn ich keinen habe“. 2. (dies scheint am gängigsten zu sein) Je wichtiger/größer eine Sache wird, als umso komplexer wird sie erachtet. Das Universum zu verstehen oder einen Sinn im Leben zu finden wird hierbei als unlösbare aufgabe angesehen etwas nahezu unendlich komplexes zu erklären.
    Jedoch sind die wichtigen/fundamentalen Einsichten, die auch primär sein sollten, nämlich das eigene Überleben zu sichern, so genial simpel, dass man nach einer längeren Argumentation, wobei man auf einen Schluss kommt, neigt zu sagen: „Das hab ich auch schon von vorne rein geahnt“. Jedes Lebewesen scheint in sich ein gefühl für gut und schlecht fürs Überleben zu haben, wenn das Lebewesen auch ehrlich genug zu sich selbst ist.
    Die Genialität der Natur / des Universums ist zwar für uns nur durch komplexe argumentatoin (Physik: Beweis von Naturgesetzen) eindeutig und exakt ergründbar, jedoch fühlen wir ständig wie die Dinge sind, wie sich Gravitation anfühlt, wie ein Gegenstand beschaffen ist wie schlecht für das Leben das Nichts (totales Vakuum) ist, so dass wir auch unsere Handlungen intuitiv nach diesem Gefühl richten sollten, wenn wir leben und überleben wollen.

    (Wie Kant schon sagte: „Handle nach deinem besten Willen“)

    Was auch bedeutet, dass man einen Willen haben soll und damit auch ein Ziel, um das man sich dem eigenen Willen zum Leben wegen bemühen soll. Wenn dieses Bemühen schwer fällt und keine Lebensfreude bringt, ist auch der Wille zum Leben gering, woraufhin man seine Werte und Lebensart prüfen sollte. Schließlich hängt davon die Sicht auf die Welt ab und somit das Gefallen von dem was man sieht.
     
  2. Angus

    Angus Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    21.10.2005
    Beiträge:
    149
    Zustimmungen:
    0
    8o viel is gut gesagt. da brauch man ja fast nen ganzen tag zum durchlesen *g* :rolleyes:
     
  3. #3 FREECER, 24.01.2006
    FREECER

    FREECER Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.12.2002
    Beiträge:
    942
    Zustimmungen:
    0
    Ich möchte meine Auffassung mal auf den Punkt bringen (wenn auch nicht ganz ausgeführt):

    Der Sinn des Lebens, ist es zu (L)eben.
     
  4. Matrus

    Matrus Benutzer

    Dabei seit:
    26.11.2005
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    @ Angus:
    Wie langsam liest du denn? :)
    Da braucht man höchstens 10 Minuten, wenn nicht sogar weniger.
    Ich habe ja nicht mal ne Stunden gebraucht um es aufzuschreiben.

    Aber vielleicht findest du ja in deinem auch noch so zugeplanten Tagesablauf mal 10 Minuten um es dir durchzulesen.
    Manches ist halt nicht so simpel, dass man es in ein Haiku packen kann.

    @ Freecer
    Hättest du den Text gelesen, so hättest du deine Auffassung sogar ausgeführt darin gefunden.
     
  5. #5 FREECER, 24.01.2006
    FREECER

    FREECER Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.12.2002
    Beiträge:
    942
    Zustimmungen:
    0
    Du möchtest doch, dass der Leser am Ende des textes noch weiss, was du am Anfang geschrieben hast. Dann bring es doch auf den Punkt! :)
     
  6. Matrus

    Matrus Benutzer

    Dabei seit:
    26.11.2005
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    Seltsam...
    Ich habe eher mit Faulheit oder Überbeschäftigung als Grund erwartet, warum man den Text nicht lesen sollte.
    Nun scheint es hier aber Leser zu geben, die sehr langsam lesen und andere, die es nicht schaffen über 10 minuten sich einen Zusammenhang zu merken.

    Wenn du ein Buch liest, vergisst du auch alle 10 Seiten, was passiert ist?
     
  7. #7 FREECER, 25.01.2006
    FREECER

    FREECER Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.12.2002
    Beiträge:
    942
    Zustimmungen:
    0
    Es geht nicht um den Zusammenhang, es geht darum sich die Fakten zu merken und diese herauszustellen. Niemand der den Text ließ weiss danach genau die Kernpunkte. Klar weiss er was du geschrieben hast aber er weiss nicht diene zentralen aussagen.
     
  8. Angus

    Angus Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    21.10.2005
    Beiträge:
    149
    Zustimmungen:
    0
    @Matrus

    Es war nicht meine Faulheit oder die Fähigkeit langsam zu lesen. Es sollte nur ne Übertreibung sein. Also en Tag brauch ich sicher net^^. 10 Minuten kommen hin.
     
  9. Matrus

    Matrus Benutzer

    Dabei seit:
    26.11.2005
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    zu Freecer:
    Dann liest sich ja niemand die Arguente und Beispiele durch, woraufhin Fragen gestellt werden und Kritiken erstellt werden, die im Text schon erklärt sind.
    Das kenne ich schon aus nem anderen Forum. Schließlich veraltet dann das thema und die Leute verlieren die Lust es schon wieder zu besuchen, wobei sie bei ihren früheren Besuchen nichts produktives beisteuerten.

    zu Angus:
    Ist ja klar...
    Warum aber solch eine Übertreibung?
    Witzig ist sie nicht und das einzige was sie bewirkt, ist, dass Andere sich von sowas auch demotivieren lassen (wohl eher unterbewusst), weil jemand den Post schon abgetan hat.
     
  10. #10 Freedom, 27.01.2006
    Freedom

    Freedom Guest

    der wahre sinn des lebens ist::



    42
     
  11. MikeHH

    MikeHH Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.11.2005
    Beiträge:
    2.829
    Zustimmungen:
    0
    @Freedom

    Plus 27 [​IMG]

    Gruß Mike
     
  12. #12 Freedom, 30.01.2006
    Freedom

    Freedom Guest

    douglas adams

    @mike


    you know?
     
  13. #13 eingast, 31.01.2006
    eingast

    eingast Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    21.11.2005
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    das is wirklich traurig, die vorhersage scheint einzutreffen.
    ich werd hier aber auch nochmal was zu schreiben, habs schon gelesen, hatte bisher aber noch nich die zeit, ne vernünftige aussage dazu zu machen
     
  14. Typi

    Typi Benutzer

    Dabei seit:
    04.02.2006
    Beiträge:
    30
    Zustimmungen:
    0
    wenn die aussage "Der Sinn des Lebens, ist es zu (L)eben" den groben inhalt des textes trifft, dann brauch ich ihn nicht zu lesen um zu sagen, dass meine auffassung vom sinn des lebens eine andere ist. ist unheimlich langweilig und zum teil auch ernüchternd, aber ich glaube, dass das leben ansich absolut keinen sinn hat. betrachtet man das universum als ganzes, er kennt man, dass das leben auf der erde rein gar keinen einfluss auf alles andere hat. es wird irgendwann enden und wenn dann später die sonne ihren geist aufgibt und ex- (oder auf im-) plodiert, wird erstmal alles wieder in seine elementarteilchen zerlegt und dann wieder in eine grundzusammesetzung gebracht. wenn das passiert ist, ist es, als hätte es niemals leben auf der erde gegeben.

    oder mal auf lange sicht. unsere galaxie wird früher oder später von seinem eigenen mittelpunkt - einem riesigen schwarzen loch - verschlungen. dann war es das wirklich mit irgendwelchen überbleibseln von leben.
     
  15. Matrus

    Matrus Benutzer

    Dabei seit:
    26.11.2005
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    natürlich wäre es so, wenn jedes Leben auch auf seinem Heimatplaneten bleiben würde oder wenn es stimmen würde, dass Galaxien irgend wann in schwarzen löchern verschwinden. Ersteres ist aber sehr unwahrscheinlich und zweites ist eine wilde Theorie, da wir bisher noch nicht mal ein schwarzes Loch sehen konnten. Sie existieren nur hypothetisch. Wenn sie existieren, was ich auch für wahrscheinlich halte, dann wären sie wohl eher weisse löcher, da ihr Ereignishorizonte 360° im 3-dimensionalen Ram Licht wegstreuen würden. Zudem würden sie wohl kaum bis ins Unendliche anwachsen können (an Masse), da wir auch schon gegenteilige Feststellungen gemacht haben, nämlich dass durch große Massenansammlung z. B. Sonnen entstehen und bei Galaxiezentren gibt es die so genannten Jetstreams, die auch Masse weit weg befördern, wodurch wohl irgend wo einen neue Galaxie entsteht.

    Welche Genaue Verbindung zwischen dem, was das Leben macht und dem genannten möglichen Kreislauf besteht, weiss ich auch nicht, aber ich versuchte ja mit meinem text eher die Richtung, in die jedes Leben geht darzustellen, da in dieser Richtung wohl auch ein Ziel / Sinn liegen muss. Vorläufig wäre es der Sinn der Gleichgewichtsföderung, wobei jede Spezies ähnlich wie in einem demokratischen System ein Individuum relativ unwichtig als einzelnes ist, jedoch als Masse doch vieles bestimmen und beeinflussen kann.
     
  16. Typi

    Typi Benutzer

    Dabei seit:
    04.02.2006
    Beiträge:
    30
    Zustimmungen:
    0
    ok, du bist in der hinsicht wohl gebildeter als ich. ich bin froh, dass es solche menschen gibt, sonst wäre ich noch arrogant ^^

    aber was ich mit dem ganzen kram sagen wollte, kam doch raus oder?
    ich meine eigentlich geht es ja hier nicht um galaxien und schwarze löcher ...
    ich bin nach wie vor der meinung, dass es keinen sinn gibt.

    woran es liegt, dass man schwarze löcher nicht 'sehen' kann, is ja wohl klar... aber so wie sich das anhört glaubst du nicht an schwarze löcher. warum nicht? und was macht diese theorie 'wild'? ich finde sie sehr schlüssig
     
  17. Matrus

    Matrus Benutzer

    Dabei seit:
    26.11.2005
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    Ich sagte ja auch, dass ich ihre Existenz für wahrscheinlich halte und wild fand ich die Theorie, dass ganze Galaxien in ihnen verschwinden können. Was bedeutet, dass ich letzteres für unwahrscheinlich aber nicht unmöglich halte.

    Mit dem Sinn sehe ich das auch so, dass alles Existente, nicht nur das Leben, zwar einfach nur sein kann, in einem ewigen Kreislauf meinetwegen. Dennoch beeinflusst sich alles Existente gegenseitig, was Allem eine Rolle gibt in dem vermeintlichen Kreislauf oder Gleichgewicht oder was auch immer. Der Sinn des Lebens ist hierbei kein fixer Zielpunkt, sondern seine Bedeutung für alles andere Existente. Die Existenz einer solchen Bedeutung ist wegen gegenseitiger Beeinflussung wohl schwer Abzustreiten.

    Das mag halt für einige zu wenig sein, um als Sinn zu gelten. Dabei sollte man sich aber fragen, ob es denn wirklich mehr sein muss, oder ob man nicht doch vielleicht ein tief sitzendes Bedürfnis in seine Beurteilung einbaut, nämlich das Bedürfnis nach Geltung --> Religion --> Wesen Gottes.
     
  18. Typi

    Typi Benutzer

    Dabei seit:
    04.02.2006
    Beiträge:
    30
    Zustimmungen:
    0
    die chaostheorie gibt allem eine bedeutung, aber das ist noch nich der sinn oder?

    warum sollte ein schwarzes loch keine galaxien verschlingen? was ist so unwahrscheinlich daran? aber dies frage kannst du mir auch in dem unendlichkeits-thread beantworten ;)
     
  19. Matrus

    Matrus Benutzer

    Dabei seit:
    26.11.2005
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    Wenn der Sinn keine Bedeutung hat, ist er wohl nichts wert.

    Aber sag doch mal, was du dir unter "Sinn" vorstellst

    Bei einer alltäglichen Handlung, wie z. B. Staub saugen, ist der Sinn für mich davon, dass man eine hygienischere umgebung hat, somit gesünder lebt, die Elektogeräte leben dadurch auch länger und es hat sogar einen psychischen Effekt, nämlich, dass man sich wohler fühlt (allein wegen dem Optischen schon).
    In dieser Analogie ist die Eigenschaft die der Staubsauger hat (kann saugen) vergleichbar, wie die Eigenschaft des Lebens (kann Enthropiestufen abrunden). Der Sinn für das Universum ist dann der, dass es mehr fließende als abgehackte Übergänge gibt, was auch die Vielfalt der Dinge und Lebewesen im Universum steigert.
    Ein Universum das z. B. endlich wäre, in dem die gesammte Materie in einem Klotz und einem Zustand konzentriert wäre, wäre das Gegenteil von dem, wie es wirklich aussieht. Da es eben nicht total monoton ist, sonder Vilfältig, lässt darauf schließen, dass Vielfalt Sinn macht.
     
  20. mila

    mila Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    15.01.2006
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Das der Sinn des Lebens das Leben sein soll, ist ja kein neuer Gedanke.
    Um so erstaunlicher was Du so alles dazu schreibst. Das wir keine Antwort (jedenfalls für mich ) auf diese Frage gefunden haben liegt vielleicht daran das bei jeder Antwort neue Fragen aufkommen. Leider stellst Du zu wenig Fragen.
    Warum sollen wir leben?
    Um uns zu entwickeln?
    Warum sollen wir uns entwickeln?
    Um so gut wie möglich zu leben?
    Warum sollen wir so gut wie möglich leben? .........
    Und wenn der Sinn des Lebens der sein soll, dass wir leben, warum sterben wir dann?
    Wenn der Sinn darin besteht geboren zu werden, uns fortzupflanzen um dann wieder zu sterben, so frage ich mich warum? Da fängt doch die eigentliche Frage erst an.

    Wenn ich keinen Sinn in dieser ganzen Prozedur sehe, dann hilft es wenig Wille und Ziel um des Lebenswillen zu entwickeln. Woher soll ich das denn nehmen? Es ist meines Erachtens erst ein Sinn notwendig um Wille und Ziel zu enwickeln. Falls mir mein Bemühen um Ziel und Wille schwer fällt, so gibst Du den Rat " meine Werte und Lebensart zu überprüfen, da meine Sicht auf die Welt mein Gefallen an ihr wiedersiegelt". Ich bin doch keine Festpatte auf der man Daten speichert (Ziel und Wille) und dann geht das schon. Außerdem schaue und schaue ich auf diese Welt und sie will mir so recht nicht gefallen, warum soll ich sie mir dann schön reden? Und darin auch noch einen Sinn sehe? Kurzum Deinen Rat finde ich sinnlos.

    Du redest von Spezien, dem Universum, Mutanten, Entwicklungen und Stufen die eckig sind, dass einem ganz schwindlig wird. Da brauchst Du Dich nicht wundern, wenn man Dich nicht so einfach versteht.
    Und wenn Du schon meinst, die Antwort gefunden zu haben dann erkläre es doch so, dass man Dich versteht. Im Übriegen ist, dass einfache nicht immer das schlechteste, wie Du (so glaube ich es herrausgelesen zu haben) meinst.
     
Thema:

Der Sinn des Lebens -- gefunden?

Die Seite wird geladen...

Der Sinn des Lebens -- gefunden? - Ähnliche Themen

  1. Tumbleweed hat ins Forum gefunden

    Tumbleweed hat ins Forum gefunden: Bin schon mehrfach beim googlen über das Forum gestoßen und dachte mir, ich melde mich mal an! In Gebrauch habe ich derzeit eine ungewöhnliche...
  2. Sinn des Lebens und was tun

    Sinn des Lebens und was tun: Also erstmal, das soll jetzt keine Frage zum Thema Selbstmord sein, ich verspreche euch im vornherein, das ich mich nicht umbringen werde! Also,...
  3. Internetproblem - Es wird kein Internet mehr gefunden.

    Internetproblem - Es wird kein Internet mehr gefunden.: Hallo, Ich habe vor ca einer halben Stunde meinen PC gestartet auf welchem ich normaler weise immer Spiele Schulsachen und etc. mache, momentan...
  4. DNS Server nicht gefunden.

    DNS Server nicht gefunden.: Guten Abend, habe seit einiger Zeit Probleme mit der Verbindung zum Internet. Das ganze tritt nicht expeziet auf einer Seite auf sonder gefühlt...
  5. Windows 7 "es wurden keine Festplatten gefunden"

    Windows 7 "es wurden keine Festplatten gefunden": Hey, habe folgendes Problem: Mein System lief früher unter WindowsXP welches ich dann auf Windows8 aufgerüstet habe. Soweit hat immer alles...