Das Bios

Dieses Thema im Forum "Hardware Probleme" wurde erstellt von Robman, 29.08.2003.

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  1. Robman

    Robman
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    Hier werde ich einige Erklärungen posten (damit kann man einige Einstellungen vornehmen die das System tunen)

    Die Fakten sind nicht von mir!


    Teil 1

    Date
    Hier können sie das Datum ändern, falls es nicht korrekt angezeigt wird. Benutzen sie je nach Bios Version die Bild-auf oder die Bild ab Taste, bis das gewünschte Datum angezeigt wird. Das Format ist “Tag” > “Monat” > “Datum” > “Jahr”. Beispiel: Sun >May > 09 > 2001.
    Time
    In diesem Menüpunkt können sie die Uhrzeit umstellen (Für gewöhnlich auf die derzeitige Uhrzeit ;-). Das Format ist “Stunden” > “Minuten” > “Sekunden”.

    Primary Master/Slave - Secondary Master/Slave
    Unter dieser Option verbirgt sich die Erkennung ihrer Laufwerke. Sie sollten hier nichts umstellen, wenn sie nicht genau wissen, was sie tun. Alternativ können sie bei neu installierten Laufwerken auch im BIOS Hauptmenü auf “Automatic Detect” gehen um die Laufwerke Automatisch zu suchen und zu konfigurieren.

    Floppy Drive A/B
    Diese Funktion lässt sie ihr Diskettenlaufwerk einstellen. Für gewöhnlich ist als Drive A: ein 1.44MB Laufwerk angeschlossen. Drive B ist meist “Not Installed”. Versuchen sie nicht ihr Diskettenlaufwerk hier deaktivieren zu wollen, denn Windows erkennt es trotzdem. Allerdings dann nicht korrekt und es könnte zu Abstürzen oder zum Einfrieren des Systems (Kann Minuten dauern, bis der PC wieder ansprechbar ist) führen.

    Boot Sector Virus Protection
    Dies schützt den sogenannten Bootbereich der Festplatte durch einen Schreibschutz vor Viren. Durch den Bootbereich wird Windows gestartet. Sie können diesen Wert auf “Enabled” lassen, wenn sie sich vollständig vor solch gefährlichen Viren schützen lassen wollen. Falls sie eine Windows Neuinstallation planen MÜSSEN sie diesen Wert unbedingt auf “Disabled” stellen, da Windows auf diesen Bootsector zugreifen muss (Nach dem können sie den Schreibschutz wieder auf “Enabled” stellen.



    Quick Boot / Fast Boot
    Sie sollten diesen Wert unbedingt auf “Enabled” stehen lassen. Sie sparen einige Sekunden, weil mehrere Tests (Die eigentlich überflüssig sind) ausgelassen werden.

    1st2nd3rd Boot Device / Boot Sequence
    Diese Option lässt sie die Reihenfolge der Laufwerke auf die beim Start zugegriffen wird anpassen. In den meisten Fällen finden sie hier Optionen wie “IDE-01”, “C:/A:” oder “Floppy”. Um Zeit zu sparen sollten sie hier immer ihre Festplatte angeben, also entweder “IDE-01”, “Harddisk” oder “C: only” - dann wird nicht nach Datenträgern in anderen Laufwerken gesucht. Wenn sie ihren Rechner mit Hilfe einer Bootdiskette starten möchten stellen sie hier auf “A:” oder “Floppy”. Um Windows zu installieren legen sie die CD ein und stellen hier auf “D:” (Name ihres CD-Laufwerkes) oder auf “CD-ROM”.

    Initial Display Mode
    Hier stellen sie ein, was sie sehen möchten, wenn sie ihren PC einschalten (Nicht jedes BIOS unterstützt dieses Feature). Normalerweise erhalten sie mit der Option “BIOS” alle PC Daten zu Gesicht wie z.B. Prozessor und Arbeitsspeicher. Haben sie genug davon, können sie sich auch von einem freundlichen Bild begrüßen lassen (Meist mit der Marke des Herstellers übergroß auf dem Monitor). Um dies zu tun stellen sie Option auf “Silent”.

    S.M.A.R.T. Support for Hard Disks
    Dies aktivier das SMART Programm, dass ihre Festplatte überwacht und vor drohendem Datenverlust durch Defekt warnt. Wenn die “Prophezeiung” sich bewahrheitet können sie noch alle ihre Daten auf ein anderes Laufwerk kopieren bevor sie für immer verloren sind. In den meisten Fällen ist das SMART auf “Disabled” gestellt.

    Swap to Floppy/Floppy Drive Swap
    Mit dieser Option kann man zwei Diskettenlaufwerke tauschen, ohne die Kabel umstecken zu müssen.

    Floppy Drive Seek
    Das BIOS sucht bei jedem Systemstart nach einem Diskettenlaufwerk. Dies verzögert den Systemstart etwas und sollte immer auf “Disabled” stehen.

    Boot to OS/2 > 64MB
    Ermöglicht den Betrieb von OS/2 (Einem Betriebssystem) mit mehr als 64MB Arbeitsspeicher. Falls den Wert dafür nicht ändern können, kann OS/2 im späteren Betrieb nur auf max. 64MB zugreifen. Für gewöhnlich steht hier ein “No”.

    L1/L2 Cache oder Enable CPU First Level/Secondary Leve Cache
    Dies lässt sie den auf ihrem Prozessor integrierten kleinen (aber schnellen) Zwischenspeicher ab und anschalten. Dies ist der wichtigste Punkt im BIOS, denn wenn man diesen Zwischenspeicher ausschaltet ist ein sehr großer Leistungseinbruch zu bemerken und allein das Hochfahren von Windows könnte sich um mehrere Minuten verzögern. Also beides sollte IMMER auf “Enabled” sein.

    System BIOS Cacheable
    Kopiert das BIOS aus seinem ROM Chip in den Arbeitsspeicher, um schneller ausgeführt werden zu können. Stellen sie diesen Wert auf “Enabled”.



    Configure SDRAM Timing by Hier können sie die Latenzzeiten und Frequenzen kontrollieren. Entweder sie überlassen die automatische Erkennung dem Chip auf auf dem Arbeitsspeicher Modul (Dies können sie per Änderung auf “SPD” tun) oder sie übernehmen mit der Einstellung “User” selbst das “Kommando”. Aber Achtung, wenn sie z.B. bei den Latenzzeiten zu niedrige Werte einstellen könnte ihr PC später instabil werden. Versuchen sie es aber trotzdem mal, da dadurch ein Geschwindigkeitsplus dazugewonnen wird!

    SDRAM Frequency Hier können sie die Taktfrequenz ihres Arbeitsspeichers einstellen. Die folgenden Optionen sind möglich:
    HCLK = Der Arbeitsspeicher wird mit dem Systemtakt betrieben (Bei Pentium II Systemen z.B. 100Mhz)

    HCLK+33 = Der Arbeitsspeicher wird mit 33Mhz mehr betrieben, als der Systemtakt.

    HCLK-33 = Der Arbeitsspeicher wird mit 33Mhz weniger betrieben, als der Systemtakt.

    SPD = Der Speichertakt wird aus dem SPD Chip (Integriert auf dem Arbeitsspeichermodul) gelesen. Dies ist die meine empfohlene Einstellung.
     
  2. AdMan

    schau mal hier: Windows-Wartungs-Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  3. Robman

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    Teil 2:

    SD-RAM Cas Latency Hier stellen sie ein, wie lange es dauern soll, bis der Prozessor die Daten vom Arbeitsspeicher erhält. Zu kleine Werte führen oft zu Abstürzen. Ich empfehle die Einstellung “3T”. Die Option 2T ist eine Spur schneller. Testen sie hierbei allerdings immer, ob ihr System streikt. Stellen sie den Wert also bei ungewöhnlichen Abstürzen zurück auf 3T.

    SD-RAM Bank Interleave Hier stellen sie den Speicherdurchsatz ein. Dieser kann durch die Optimale Einstellung um bis zu 20% (!) erhöht werden. Aktivieren sie deshalb immer, sofern es möglich ist die “4” Bank Option. Falls ihr System “wackelt”, stellen sie hier zurück auf “2”. Aber “Disabled” sollten sie auslassen!

    SD-RAM 1T Command Die Kommandorate ihres Arbeitsspeichers kann damit geändert werden. Mit “Enabled” lassen sie diese Rate automatisch definieren. Stellen sie hier nach Möglichkeiten auf “1T” anstatt auf, ebenfalls angebotene, “2T”. Die Werkseinstellung ist “Disabled”. “1T” bringt einen kleinen Geschwindigkeitsschub und sollte aktiviert sein.

    AGP ModeStellen sie hier die Geschwindigkeit des AGP Datentransfers ein (Sofern sie über eine AGP Grafikkarte verfügen). Schauen sie auf der Verpackung oder auf der Anleitung von ihrer Grafikkarte, mit welchem Transfermodus sie arbeitet. Es gibt 1X, 2X und 4X APG. Natürlich ist die 4X Einstellung die schnellste - prüfen sie aber vorher nach, ob dieser Modus unterstützt wird.

    AGP-Fast Write Der Wert “Enabled” verbessert die Geschwindigkeit bei Spielen und Grafikintensiven Anwendungen erheblich. Es erlaubt dem Prozessor die Daten direkt an die Grafikkarte weiterzugeben, anstatt sie über den Systemspeicher laufen zu lassen.
    AGP-Read Synchronisation Aktiviert die AGP Synchronisation von Lesezugriffen. Diese Einstellung hat keine Auswirkungen auf die Geschwindigkeit der Grafikkarte.
    AGP Aperture SizeDies ist eine sehr wichtige Tuningeinstellung. Für AGP Grafikkarten wird ein Teil des Speichers reserviert. Durch diesen Speicher werden AGP Zugriffe verschnellert. Je größer dieser Speicher ist, desto höhere Geschwindigkeit ist bei Spielen zu verzeichnen. Die einstellbaren Werte sind 4, 8, 16, 32, 64, 128 und 256Mbyte. Die Standarteinstellung 64MByte sollten sie (Wenn sie mind. 192MB Arbeitsspeicher haben) auf 128 erhöhen. Die höchste Einstellungen bringt keine zusätzliche Leistung.

    AGP Master 1 W/S Write/Read Hier können sie einen kleinen Wartestatus als Befehl einfügen Beide Optionen beeinflussen die Performance der Grafikkarte nicht.

    Search for MDA Resources MDA steht für Mono Display Adapter (Monochromgrafikkarten). Deaktivieren sie diese Option per “Disabled” auf jeden Fall, denn es gibt wohl kaum noch solche Geräte.

    PCI Delay Transaction Über diese Funktion aktivieren sie die 32Bit Bursts von Karten, die den PCI 2.1 Standart unterstützen. Ich empfehle diese Einstellung auf “Enabled” zu stellen.

    BIOS Protection Hier können sie den BIOS Schreibschutz aktivieren, der jegliches Update verhindert. Sie können diese Option auf “Disabled” oder “Enabled” stellen.


    Hier können sie alles einstellen, was mit Energieeinsparung und Verwaltung zu tun hat. Zu finden ist hier alles von APM bis ACPI und vieles mehr. Mit Tuning hat dies weniger zu tun, doch es gibt auch hier ein paar interressante Optionen.
    IPCA Function
    Aktiviert die ACPI Unterstützung auf ihrem PC. Allerdings muss ihr System diese Funktion auch von Haus aus mitbringen (Wie z.B. Win98 SE, 2000, Me, XP). Falls sie beim Installieren Probleme haben, oder der PC sich im späteren Betrieb unter Windows nicht mehr herunterfahren lässt, sollten sie diese Option auf “No” stellen. Ansonsten ist es ratsam von ACPI per “Yes” zu profitieren.

    ACPI Standby State
    Einstellung von zwei verschiedenen Arten von ACPI:

    S1/POS = Aktiviert das Standartmäßig eingestellte Power Management von ACPI. S3/STR = Aktiviert einen erweiterten Ruhezustand, in dem alle Einstellungen und Anwendungen in den Arbeitsspeicher geschrieben werden. Die meisten Komponenten des PCs werden hierbei deaktiviert. Die Daten werden dann bei Gebrauch per Tastendruck (Oder was immer sie eingestellt haben) aus dem Arbeitsspeicher geladen und sie können dort weiterarbeiten, wo sie aufgehört haben.

    USB Wakeup from S3
    Hier können sie USB Gerät (Wie eine Maus) als “Wakeup” benutzen um den PC aus dem oben beschriebenen S3/STR (Suspend to RAM) zu wecken. Mit “Enabled” aktivieren sie diese Option und mit “Disabled” deaktivieren sie sie.

    Power Management/APM
    Aktiviert die Power Management Eigenschaften. Wenn sie diesen Wert auf “Enabled” setzen übernimmt das BIOS die komplette Kontrolle über das “Advanced Power Management”. Ich empfehle ihnen den Wert auf “Disabled” zu stellen, und dann unter Windows die gewünschte Art selbst einzustellen.
    Green PC LED Status
    Diese Option lässt sie den Modus der Stromversorgungsdiode verändern. Wenn der PC dann in den “Schlafmodus” geht fängt er bei der Option “Blinkin” an zu blinken und bei “Not Changed” bleibt die Farbe gleich. Wenn sie “Dualcolor” angeben verändert die LED ihre Farbe (Meist rot).

    Display Acitivity IRQ3-5, IRQ7, IRQ 9-11, IRQ 13-15
    Wenn sie hier die Option “Monitor” angeben, dass der Standby Modus erst dann eintritt, wenn keine Aktivitäten mehr am Monitor stattfinden. Mit “Ignore” wird diese Einstellung schlicht gesagt ignoriert.

    CPU Critical Temperatur
    Hier können sie Einstellen ab welcher Temperatur ihres Prozessors eine Warnmeldung ausgegeben wird. Dies ist besonders bei übertakteten Prozessoren wichtig, bevor sie sich mit einer überlriechenden Rauchwolke verabschieden. Gültige Werte sind “Disabled”, “70°C/158°F”, “75°C/167°F”, “80°C/176°F”, “85°C/185°F”, “90°C/194°F” und “95°C/203°F”.

    Power Button Function
    Mit dieser Option stellen sie ein, was passieren soll, wenn sie bei laufendem Betrieb auf den Ein/Ausschalter an ihrem PC-Gehäuse drücken. Mit “On/Off” schaltet sich der Rechner komplett ab während er bei “Suspend” nur in den Ruhezustand geht. Allerdings schalten sie bei letzter Einstellung den PC mit einem 5 Sekunden langen Druck auf diesen Schalter ebenfalls komplett aus.

    WakeUp On Ring/PME#
    Wenn sie hier auf “Enabled” stellen wird ihr System nach einer Meldung vom Modem eingeschaltet werden. Mit “Disabled” deaktivieren sie dieses nette Feature.

    Resume by Alarm
    Unter diesem Menüpunkt können sie das auf Zeit eingestellte Einschalten ihres PCs mit “Enabled” einschalten oder mit “Disabled” ausschalten. So können sie ihr System z.B. morgens um 6 Uhr einschalten.

    Alarm Date/Hour/Minute/Second
    Für die oben genannte Funktion können sie hier die Uhrzeit und das Datum einstellen, an dem ihr PC hochgefahren werden soll. Folgende Werte sind verfügbar: “Alarm Date” geht von 01 bis 31, Alle Tage “Alarm Hour” geht von 00 bis 23 “Alarm Minute” geht von 00 bis 59 “Alarm Second” geht von 00 bis 59



    In diesem Menü können sie den PCI Bus und die Plug and Play Funktion konfigurieren. Hier finden sie kaum Funktionen, die mit Tuning zusammenhängen.

    Plug & Play Aware OS
    Wenn sie diese Option auf “Yes” stellen ladet das BIOS alle Plug & Play Komponenten, die für den Startvorgang notwendig sind. Die restlichen werden dann Windows geladen. “No” aktiviert alle Komponenten beim PC-Start. Falls über eine Windows Version verfügen, die neuer als Windows 98 ist können sie hier beruhigt auf “Yes” stellen, um so ein wenig Zeit beim Start zu sparen.

    Clear NVRAM
    In dem sogenannten NVRAM speichert das BIOS Informationen über Ressourcen der Systemkomponenten. Falls sie also z.B. eine Soundkarte installieren und Ressourcenkonflikte haben, sollten sie diese Option auf “Yes” stellen, um die Informationen neu schreiben. Dies ist in machen Fällen hilfreich. Das BIOS löscht den NVRAM nur einmal und stellt nach einem Neustart den Wert von alleine wieder auf “No” um.

    Primary Graphics Adapter
    Hier stellen sie ein, mit welcher Art von Bus ihre Grafikkarte arbeitet. Sie können hier zwischen “AGP” und “PCI” wählen. Stellen sie hier niemals etwas um ansonsten bleibt ihr Bildschirm schwarz, wenn sie den falschen Bus auswählen. Notfalls könnten sie dann nur noch mit einer PCI-Grafikkarte (Mittlerweile recht selten) ihr System starten.

    DMA Channel 0/1/3/5/6/7
    Hier stellen sie ein, welcher DMA Kanal für ältere ISA Karten automatisch oder manuell zugeordnet wird. Mit der Option “ISA/EISA” legen sie die Verteilung fest und mit “PCI/PNP” überlassen sie die Verteilung dem BIOS. Ich empfehle letztere Option. Jedoch können erfahrene User bei Problemen die Verteilung manuell bestimmen.

    IRQ 3/5/7/9/10/11/14/15
    Unter dieser Option legen sie fest, welcher IRQ für welchen Bus zur Verfügung steht. Sie können hier für jeden IRQ entweder “PCI/PNP” oder “ISA/EISA”. Ich empfehle die Werte hier nicht zu verändern.
     
  4. Robman

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    Teil 3:

    FDC Function
    Mit dieser Option können sie den Diskettenlaufwerk Controller, der sich auf ihrem Mainboard befindet deaktivieren. Mit “Auto” aktiviert oder deaktiviert das BIOS den Controller, wenn es ein Diskettenlaufwerk findet oder nicht. Mit “Enabled” und “Disabled” nehmen sie die Zügel selbst in die Hand.

    Serial Port 1/2
    Hier stellen sie die I/O Port Adresse des Serialanschlusses ein (COM1 und COM2). Da das BIOS die Werte hier am besten erkennt, sollten sie die Option auf “Auto” stellen.

    IR Duplex Mode
    Unter Veränderung dieser Option stellen sie die Betriebsart des Infrarot Anschlusses ein. Sie können sie zwischen “Half” und “Full” wählen. Um die volle Geschwindigkeit zu nutzen empfehle ich letzteren Wertn.

    IR Pin Select
    Falls sie ein Infrarot Gerät verwenden sollten sie hier auf “IRRX/IRTX” stellen.

    Parallel Port
    Hier stellen sie die I/O Adresse des Parallelanschlusses ein (Drucker oder ZIP Laufwerk). Ich empfehle hier die Option “Auto” zu verwenden.

    Parallel Port Mode
    Unter dieser Option können sie die Geschwindigkeit des Parallelportes einstellen. Dies ist besonders in Verwendung eines Ziplaufwerkes interessant. Um die höchste Geschwindigkeit zu aktivieren stellen sie hier entweder auf “ECP” oder auf “EPP”.

    EPP Version
    Welche EPP Version vom Parallelport genutzt wird kann man hier einstellen. Falls das daran angeschlossene Gerät einwandfrei funktioniert, gibt es keinen Grund hier etwas zu verändern.

    Parallel Port IRQ
    Mit dieser Option können sie die Zuweisung eines IRQs für den Parallelportanschluss verändern. Ich empfehle in diesem Fall auf “Auto” zu stellen.

    Onboard Midi Port
    Hier können sie die Ressourcen für den Midi Anschluss konfigurieren. Wieder einmal ist hier die optimale Einstellung die automatische Erkennung per “Auto”.

    Keyboard PowerOn Function
    Mit Hilfe dieser Option können sie ihren PC mit einem Tastendruck einschalten. Dieses nette Feature unterstützt das Hochfahren mit dem “Power Key” (Sofern ihre Tastatur soetwas hat), “Any Key” (Egal mit welcher Taste) oder mit “Specific Key” (Selbst eine Taste zum Einschalten wählen.Mit “Disabled” schalten sie diese Funktion ab.

    Mouse PowerOn Function
    Hier können sie wie oben, den Computer mit der Haus hochfahren. Sie können entweder “Left Click” oder “Right Click” wählen. Beachten sie, dass sie einen Doppelklick vollführen müssen, um den PC einzuschalten. Mit “Disabled” ist diese Funktion ausgeschaltet.

    IDE Function
    Falls sie z.B. über einen separaten SCSI Controller verfügen können sie den integrierten IDE-Controller mit “Disabled” ausschalten. Wenn ihre Festplatte am Mainboard angeschlossen ist belassen sie die Option auf “Enabled”.

    OnChip AC97 Audio
    Falls ihr Mainboard über eine integrierte Soundkarte verfügt können sie diese mit “Enabled” einschalten oder mit “Disabled” ausschalten. Wenn sie bereits eine Soundkarte in ihrem System haben, sollten sie diese hier deaktivieren, da die Qualität meist nicht gerade “berauschend” ist. Ausserdem beugen sie somit Problemen vor.

    OnChip MC 97 Modem
    Unter Verwendung dieser Option können sie das auf dem Mainboard untergebrachte Modem (Wenn vorhanden) aktivieren.


    USB Controller
    Mit Hilfe dieser Option können sie die USB Anschlüsse deaktivieren oder aktivieren. Der Standart ist “All USB Ports”. Sie können aber auch einzelne anwählen oder alle komplett deaktivieren per “Disabled”.

    USB Legacy Support
    Wenn sie unter DOS oder Windows 3.1 arbeiten steht ihnen der USB Anschluss nicht zur Verfügung. Falls sie aber eine Maus/Tastatur mit USB Anschluss verwenden müssten sie im normalfall einen PS/2 Adapter kaufen. Nicht, wenn sie diese Option auf “Enabled” stellen, denn damit steht unter diesen Betriebssystem die Maus/Tastatur zur Verfügung. Ab Windows 95B wird USB unterstützt.



    Spread Sprectum
    Sie sollten diese Option bitte nicht verändern, da sie zu Instabilitäten führen kann. Sie sollten hier nur andere Werte als “Disabled” einstellen, wenn Geräte wie z.B. Fernseher, Radio oder Stereoanlage von ihrem PC beeinflusst werden.

    CPU FSB CLK
    Hier können sie den Systemtakt einstellen. Mögliche Einstellungen sind 66Mhz (Bei älteren Pentium2/Celeon Computern z.B.), 100Mhz (Bei neueren Pentium II, bei Pentium III und einigen Athlon Computern) und 133Mhz (Bei neuern Pentium III und Athlon sowie bei Pentium 4 und Athlon XP Rechnern). Stellen sie hier immer die höchstmögliche Einstellung ein, die von ihrem System unterstützt wird.

    CPU FSB/PCI Overclocking
    Einige Mainboards unterstützen das Feature den PC im BIOS zu übertakten. Sie können hier Stufenweise den Systemtakt erhöhen. Allerdings gefärdet das Übertakten den Prozessor extrem, da die Wärmeentwicklung sehr hoch ist. Da auch die PCI Taktfrequenz erhöht wird können z.B. bei Festplatten Controllern unkontrollierte Schreibvorgänge die Folge sein (Datenverlust). Seien sie deshabl vorsichtig und haben sie immer einen Blick auf die Temperatur vor und nach dem Übertakten unter “CPU Temperature”.

    CPU Ratio/Vcore (V)
    Hier verändern sie den Taktfrequenzmultiplikator und die Kernspannung der CPU. Damit ist es möglich den Prozessor zu Übertakten. Hier gilt das gleiche wie oben.

    DDR Vcore (V)
    Hier verändern sie die Kernspannung des installierten DDR Arbeitsspeichers um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Sollten sie unter Windows Instabilitäten bemerken stellen sie hier alles wieder zurück

    Chassis Intrusion
    Hier können sie einen Signalton aktivieren, wenn das Gehäuse geöffnet wird.

    CPU Temperature/System Temperature/ CPU Fan Temperature...
    Hier erhalten sie einen detaillierten Überblick über den Status ihres Systems. Von der Temperatur des Prozessors bis hin zur Batterie des CMOS.




    --------



    BIOS Fehlermeldungen:

    Anbei die Word Datei
     
  5. Nikl

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    cool danke, bestimmt nützlich ;)
     
  6. #5 StaFForD, 15.04.2008
    StaFForD

    StaFForD Erfahrener Benutzer

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  7. #6 Invidious, 15.04.2008
    Invidious

    Invidious Erfahrener Benutzer

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    Kenne ich dich nicht irendwoher?
    Achja, du hast schon vor einigen Monaten alte Threads ausgegraben.

    Das nächste mal schau besser auf das Datum, dieses Thema ist fast 5 Jahre alt.

    *closed*
     
  8. AdMan

    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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