Computer friert ein, hilfe!

Dieses Thema im Forum "Hardware Probleme" wurde erstellt von stefan84, 28.02.2011.

  1. #1 stefan84, 28.02.2011
    stefan84

    stefan84 Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,

    wie der Titel meines Beitrages schon sagt habe ich das Problem, dass mein Computer regelmäßig einfriert. Erst einmal ein paar Daten zum System:

    -Intel i5-750, gekühlt von Scythe Mugen Vers 2
    -MSI P55-GD65 (Bios 1.10, neueste Version)
    -4 x 2 GB G.Skiill DDR3 (Bez. F3-12800CL7 bei 1,6 Volt)
    -vorher Sapphire HD4870 Vapor-X 2Gb, jetzt MSI 460GTX 1Gb Cyclone
    -C300 128Gb SSD
    -Seagate Barracuda 7200.12, 500GB
    -Netzteil Corsair TX650 (650 Watt)
    -OS: Windows 7 x64 Professional, seit dem Wochende mit SP1

    Das Problem stellt sich folgendermaßen dar:
    Windows startet normal, ich arbeite und/oder spiele an dem Computer. Nach unbestimmter Zeit (mal nach 2min, mal nach 30 min) reagiert der Computer nicht mehr auf alle Befehle. Die Maus lässt sich noch bewegen und teilweise lassen sich auch noch Symbole makieren, aber irgendwann hängt das System komplett. Die LED der Festplatte leuchtet dann auch ununterbrochen und nur noch ein Reset oder Ausschalten hilft weiter.

    Ich hatte den RAM im Verdacht und Memtest86+ (v. 4.20) laufen lassen, so wie hier im Forum beschrieben. Der Test meldete bereits nach 2sek eine riesige Liste an rot-markierten Fehlern. Ich hab also alle vier Riegel beim Händler gegen das gleiche Modell austauschen lassen.

    Daraufhin lief das System 2-3 Tage ohne Probleme, auch Memtest lieferte keine Fehler mehr. Ich habe ebenfalls im Windows Prime95 für mehrere Stunden laufen lassen und das war ebenfalls kein Problem.

    Doch nach diesen 2-3 Tagen tauchte der selbe Fehler wieder auf und auch Memtest lieferte sofort nach dem Einschalten wieder eine riesen Liste an Fehlern.

    Also hab ich nun das Mainboard verdächtigt und an MSI geschickt. Die schickten mir nach 2 Wochen freundlicherweise ein komplett neues Exemplar samt allem Zubehör.

    Ich habs eingebaut und mich wieder 2 Tage über ein stabiles System gefreut....tja und plötzlich gabs wieder die gleichen Freezes. Habe nochmal alle möglichen RAM-Einstellungen überprüft und dann auch etwas heruntergesetzt, als es die RAM-Spezifikation sonst zulässt (z.B. CL9 statt CL7). Das brachte allerdings nichts, die Fehler tauchen im Memtest sofort auf.

    Entnervt hab ich den Computer jetzt zwei Tage lang nicht mehr gestartet. Heute hab ichs doch wieder probiert und sofort mal Memtest mit allen 4 Riegeln gebootet. Im Moment läuft der Test seit knapp 4 Std ohne eine Fehlermeldung zu produzieren.

    Kann sich hier vielleicht jemand vorstellen, was das Problem verursachen könnte? Der Kundensupport von MSI empfahl mir natürlich, nur RAM aus der Kompatibiltäts-Liste zu nutzen, doch die Liste ist schon etwas älter (ca 1,5 Jahre) und ich hab keine Ahnung, wo ich noch an die Teile rankommen könnte.

    Ich habe vorsichtshalber jetzt 2 x 4Gb Riegel von A-Data bestellt. Die werd ich mal ausprobieren, vielleicht liegt ja eine RAM-Unverträglichkeit seitens des Mainboards vor.

    Danke für Eure Aufmerksamkeit und fürs Lesen dieses ellenlangen Textes!

    Liebe Grüße,
    Stefan
     
  2. AdMan

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  3. #2 xandros, 28.02.2011
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    Mit Kingston macht man keinen Fehler! Die funktionieren beinahe Alle in den Boards. Von weniger bekannten Herstellern wuerde ich generell die Finger lassen.....

    Interessant ist, dass die Fehler dich direkt auf einen Verdacht gebracht haben. Du hast offensichtlich aber nicht in der Ereignisanzeige nachgesehen, ob darin Fehlermeldungen zu finden sind, die deinen Verdacht bestaetigen oder gar eine andere Komponente oder Treiber als Ausloeser nennen.....
    Das solltest du daher mal nachholen und die Fehler in den Protokollen beseitigen.
     
  4. #3 stefan84, 28.02.2011
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    stefan84 Neuer Benutzer

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    Danke für die schnelle Antwort!

    ja ich hab auch lange überlegt, welcher Speicher wohl am besten passen könnte. bin aber zu dem Schluss gekommen, dass Überlegen alleine nichts bringt und wohl nur ein Versuch wirklich Klarheit schafft. Und ich habe zumindest den Eindruck, dass A-Data von vielen als äußerst unproblematisch in Bezug auf Kompatibiltät angesehen wird. Ist übrigens ähnlich wie bei den Kingston-Speichern, auch da hab ich viel Gutes gehört. Wenn ich mich nicht täusche, gehören beide Unternehmen auch zu den Drittgrößten Herstellern von DRAM.



    Das ist richtig, es war/ist ein reiner Verdacht. Ich hätte ihn auch gerne untermauert, allerdings ist mir so eine Ereignisanzeige nicht bekannt. Mir fiel daher nichts besseres ein, als Trial&Error-mäßig die Komponenten auszutauschen und dann zu überprüfen. Dabei stößt man halt schnell an seine zeitlichen und (das größere Problem) finanziellen Grenzen :D

    Ich hatte zuerst den RAM im Verdacht und nach der ersten Ausführung von Memtest schien mein Verdacht auch bestätigt. Aber es ist vielleicht doch ein Fehlschluss, denn sowohl neue RAMs als auch ein neues Mainboard produzieren das selbe fehlerhafte Verhalten.

    Du hast einen interessanten Punkt genannt, nämlich Treiber. Ich war bisher der Meinung, dass sie einem Betriebssystem "erklären", wie eine Komponente funktioniert, sodass es dann auch genutzt werden kann.

    Bei einem Programm, dass nicht auf Windows basiert (bspw. Memtest) weiß ich allerdings nicht, inwiefern ich da Einfluss auf die genutzten Treiber nehmen kann. Im Windows selbst nehm ich immer die neuesten der Hersteller (Chipsatz-Treiber von Intel, für die Graka von Nvidia usw).
     
  5. -Narf-

    -Narf- System.exit(0)

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    Ich hatte mal Probleme mit Corsair-Speicher, der für den fehlerfreien Betrieb 2,2V benötigte. Mein Board aber Standardmäßig auf 2,1V eingestellt war. Das lief auch immer eine Zeit stabil und dann kamen wieder Fehler beim Betrieb und bei Memtest. Ich hatte alles ausgebaut und wieder eingebaut und es lief wieder für eine gewisse Zeit. Die Spannung konnte ich dann zum Glück im BIOS anpassen, aber das hat schon einige Zeit gedauert die Ursache zu finden.
     
  6. AdMan

    Es ist generell erstmal empfehlenswert alle ggf. veralteten oder fehlerhaften Treiber zu scannen und auf neue zu aktualisieren. Hier kannst du einen Treiber-Scanner downloaden. Das erspart oftmals viel Ärger und hilft gegen diverse Probleme.
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