Bootmanager

Dieses Thema im Forum "Alles für den Einsteiger" wurde erstellt von Hiper, 18.03.2008.

  1. Hiper

    Hiper Benutzer

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    Hallo habe eine relativ einfache Frage
    muss der bootmanager auf der ersten partition sein?


    zum Hintergrund:

    hab ein super laufendes winxp
    will zum testen win Vista installiern.
    nur wenn ich das jetzt einfach installieren würde dann wäre die win xp plate ja trotzdem sichtbar da sie ja die startpation wird.
    hab das auf meinem test pc schon mal gestest. aber der ist net für vista geeignet von der hardware schon würde ich den nehmen, bin also wenn ich vista richtig testen will gezwungen auf meine Hauptpc zu gehn. deswegen die frage mit dem bootmanager

    danke schon mal für eure hilfe

    mfg hiper
     
  2. AdMan

    schau mal hier: Windows-Wartungs-Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  3. #2 Freedom, 18.03.2008
    Freedom

    Freedom Guest

    Viele werden ihr vorhandenes Windows-System erstmal behalten und sich Windows
    Vista in Ruhe anschauen wollen, bevor sie über einen endgültigen Umstieg
    entscheiden.
    Eine Parallelinstallation von Vista neben XP oder Windows 2000 ist
    kein Hexenwerk - ein paar wichtige Punkte sollte man allerdings beachten.

    Festplatte vorbereiten
    Am besten ist es sicherlich, Vista auf einer separaten Festplatte zu
    installieren - eine eigene Partition tut es aber auch.
    Ob es sich um eine primäre oder erweitere Partition handelt, ist dem Setup
    dabei egal.
    Die Grundinstallation von Vista verschlingt locker 10 GB (incl.
    Auslagerungsdatei und der Datei für den Ruhezustand) - und da man sicher noch
    andere Programme testen möchte, sollte man eine separate Partition mit
    mindestens 20 GB anlegen.
    Ich habe das mit Partition Magic 8 unter XP erledigt und die Partition
    mit NTFS formatiert - sie wurde vom Vista-Setup klaglos akzeptiert,
    eine erneute Formatierung war nicht nötig.
    Da Vista mit einer neueren NTFS-Version arbeitet, wird dringend davon abgeraten,
    bestehende Festplatten-Partitionen mit dem Vista-Setup zu bearbeiten.

    Daten sichern
    Auch wenn Vista auf einer separaten Platte installiert wird, so werden doch alle
    im System befindlichen Platten und Partitionen von der Installation
    berührt - zum Beispiel wird in jeder Partition für den neuen Papierkorb ein
    Ordner namens $RECYCLE.BIN angelegt.
    Bei mir lief alles glatt - dennoch kann nicht mit letzter Sicherheit
    ausgeschlossen werden, dass es zu Datenverlusten kommt.
    Eine Datensicherung auf einer externen Platte vor der Installation ist also
    ratsam - wem das zuviel Aufwand ist oder wer nicht die Möglichkeit dazu hat,
    der sollte es sich nochmals überlegen.
    In jedem Fall sichern sollte man sich die Startdateien ntdetect.com, boot.ini und ntldr.

    S-ATA und IDE-Platten vorhanden?
    Wenn S-ATA und IDE-Festplatten im System vorhanden sind und das vorhandene Windows
    auf einer S-ATA-Platte installiert ist, dann sollte auch Vista auf dieser Platte
    installiert und die IDE-Platte vor der Installation über das BIOS deaktiviert werden.
    Bei meinem Test war es nämlich so, dass Vista den Bootloader ungefragt auf die IDE-Platte
    schrieb und die vorhandene XP-Installation auf der S-ATA-Platte nicht
    eingebunden wurde.

    Vorsicht mit SATA/RAID-Treibern für XP
    Wenn der eigene SATA/RAID-Controller von Vista nicht erkannt wird und auch der
    Hersteller noch keinen Treiber zur Verfügung stellt, sollte man lieber noch warten.
    Ich habe mal getestet was passiert, wenn man dem Vista-Setup einen XP-Treiber
    anbietet: Er wurde problemlos angenommen, die Installation wurde durchgeführt - und
    beim ersten Reboot wurde die Fehlermeldung angezeigt, dass der Treiber nicht digital
    signiert sei, und Vista ließ sich nicht mehr starten.

    Beachtet man diese Punkte, steht einer Installation von Vista nichts mehr im Wege.
    Ein vorhandenes XP/W2K sollte dabei erkannt und in den Bootloader eingebunden werden.
    Der RC1 von Vista setzt allerdings eine enorme Reaktionsfähigkeit des Anwenders voraus:
    Standardmäßig wird die Anzeigedauer der verfügbaren Systeme auf drei Sekunden eingestellt.
    Dies lässt sich jedoch (unter Vista) nachträglich ändern:

    Systemsteuerung -> System und Wartung -> System -> erweiterte Systemeinstellungen
    -> Reiter "Erweitert" -> bei Starten und Wiederherstellen auf Einstellungen klicken
    -> Standard-Betriebssystem und Anzeigedauer wie gewünscht einstellen


    Bei Problemen: alten Bootloader wiederherstellen
    Wenn es zu Fehlern kommt, oder wenn man Vista wieder los werden möchte, dann muss der
    vorherige Bootloader wiederhergestellt werden

    Mit der WindowsXP-CD
    Von CD booten, die Wiederherstellungskonsole aufrufen und nacheinander
    fixmbr
    fixboot
    eingeben. Damit wird der originale XP-Bootloader wiederhergestellt.

    Mit der Vista-DVD
    Nach dem Starten von DVD die Sprach- und Tastaturoptionen auswählen und im
    folgenden Fenster ganz unten auf "Systemwiederherstellungsoptionen" klicken.
    Nun über den letzten Menüeintrag ein Kommandozeilenfenster öffnen, ins
    Unterverzeichnis "boot" der DVD wechseln und dort
    bootsect.exe /nt52 SYS
    eingeben. Dies veranlasst den Vista-Bootloader zum spontanen Selbstmord und der
    XP-Loader wird wieder aktiviert.


    ps. google weiß echt viel
     
  4. Hiper

    Hiper Benutzer

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    Danke für die schnelle und sehr hilfreiche Info
    ja google weis viel aber net immer an einem stück und ab und an etwas lücken haft.
     
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