ADSL/VDSL Problem Verbindung/Vertrag easybell

Diskutiere ADSL/VDSL Problem Verbindung/Vertrag easybell im Netzwerkprobleme & Internetprobleme Forum im Bereich Computerprobleme; Hallo an Alle! Ich habe eine (für uns) sehr wichtige Frage an Euch, da wir leider nicht ganz so viel Ahnung von Internetverbindungen,...

  1. #1 sexygoethe, 14.08.2014
    sexygoethe

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    Hallo an Alle!

    Ich habe eine (für uns) sehr wichtige Frage an Euch, da wir leider nicht ganz so viel Ahnung von Internetverbindungen, verschiedenen Anbietern, etc. haben.

    Hier kurz die Situation:
    Wir haben einen Vertrag bei easybell abgeschlossen über 16.000kbit ADSL, da laut deren Verbindungscheck bei uns kein VDSL verfügbar war. Das hat sich jedoch kurz darauf geändert. Wir bekamen die Bestätigung von der Telekom sowie von easybell selbst und wollten daher auf VDSL upgraden. Nach einigen Problemen mit den Schaltungsterminen und der Organisation rund um das gewünschten Upgade bekamen wir unseren Anschluss durch die Telekom über 16.000 kbit/s (Speedcheck: Download, ca. 13.000 über WLAN) jedoch noch kein VDSL.
    Es kam zu langem Hin und Her, da easybell (hingegen ihrer Zusage) VDSL nur mit einem erneuten kostenpflichtigen Termin schalten wollte/konnte. Wir bestanden in vielen E-Mails darauf, dass die Schaltung (wie besprochen) keine weiteren Kosten verursachen sollte und dann kam es irgendwann zu diesem Schriftverkehr (den wir persönlich nicht beurteilen können, daher suchen wir Hilfe hier):


    Easybell schrieb in verschiedenen Emails (Antworten wurden ausgelassen):

    • „Aktuell fehlt uns leider noch die Bestätigung der Deutschen Telekom über die vollständige Schaltung. Sobald uns diese erreicht, werden wir den Auftrag zur Schaltung von VDSL in Auftrag geben“

    • „Ein Wechsel von ADSL2+ zu VDSL ist möglich, wir müssen Ihnen aber erneut eine Bereitstellungsgebühr in Höhe von 49,95 Euro berechnen. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Diese Gebühr deckt nur einen Bruchteil der uns dafür entstehenden Kosten.“

    • „Von einem Wechsel auf ein VDSL-Produkt raten wir Ihnen aktuell ab.
    Da Ihre Leitunglänge keine gute Qualtät für VDSL erwarten lässt. Noch einmal: Bis zu Schaltung konnten wir es nicht ändern und seit der Schaltung bearbeiten wir Ihre Bandbreiteneinschränkung.“

    • „Wenn kein Splitter verbaut ist, werden wir die Bandbreite nicht weiter verbessern können. Durch die Prüfung unseres Netztbetreibers hat sich eine tatsächliche Leitungslänge von 700 metern ergeben. Daher würden wir Ihnen auch keinen Wechsel auf VDSL empfehlen. Wir haben selbst erst im Rahmen der Entstörung die tatsächliche Leitungslänge ermitteln können.
    Es besteht die Möglichkeit das Sie bei VDSL noch weniger Bandbreite haben als jetzt bei ADSL.“


    • „Wenn Sie uns schon nicht glauben, prüfen Sie die DSL-Verfügbarkeit bei O2.
    An Ihrem Anschlussort sind folgende DSL-Tarife verfügbar:
    • An Ihrer Anschlussadresse sind technisch bis zu 25.000 KBit/s möglich. Sie erhalten immer die maximal mögliche Bandbreite, höchstens jedoch die in Ihrem aktuell gewählten Produkt beinhaltete Geschwindigkeit.
    Das sollte Ihnen schon zeigen das es keine gute Idee ist. Die Datenbank stimmt nicht zu 100% aber da wir Ihre tatsächliche Leitungslänge kennen raten wir davon ab.


    • „Die Telekom selbst hat ein eigenes Verfahren für VDSL und kann ggf. mehr erreichen als ein Reseller der Telefonica. Unser Netzbetreiber ist die Telefonica Deutschland und nicht die Telekom.Wir haben Ihre Leitung so gut es und vorab möglich testen lassen.
    Bei Ihrer Leitungslänge können wir maximal zw. 25000 und 30000 ereichen.
    Wenn Sie das Risioko eingehen wollen werde ich den Tarifwechsel einstellen. zum 28.28.2014.
    Auf die Bereitstellungsgebühr verzichten wir.“


    Und hier unsere Fragen: Gibt es wirklich ein Risiko? Wären nicht 25000 – 30000 besser als die aktuellen 16000? Könnte sich die Internetverbindung dadurch wirklich verschlechtern, oder soll das implizierte Risiko uns nur abschrecken? Wenn wir auf VDSL umstellen, kann man dann nicht wieder die ‚normale‘ Leitung nutzen?
    Wir wären euch für jede Hilfe und Tipps sehr dankbar!

    Vielen Dank im Voraus!
     
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  3. #2 xandros, 14.08.2014
    xandros

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    Gegenfrage in einer bildlichen Umschreibung. Vielleicht wird die Thematik dann etwas leichter verstaendlich.

    Du bist mit einem Auto auf der Strasse unterwegs von Punkt a zu Punkt b. Dafuer stehen dir verschiedene Strecken zur Verfuegung.
    Auf der Strecke a darfst du mit 160km/h fahren, auf b dagegen nur mit 80km/h.
    Welche Strecke waehlst du?
    Vermutlich wirst du dich fuer Strecke a entscheiden, da hierauf nach den bisherigen Angaben ein schnelleres Reisen denkbar ist.
    Nun nimmst du diese Route und stellst nach kurzer Fahrt fest, dass durch Baustellen auf der kompletten Strecke ein Stau nach dem Anderen existiert und die tatsaechliche Reisegeschwindigkeit maximal bei 60km/h liegt.

    Das Bild uebertragen wir jetzt einmal auf die Internetverbindungen.
    ADSL mit 16.000 kbit/s ist die Landstrasse ohne Hindernisse. VDSL waere die Autobahn mit ihren Baustellen.
    Eine hoehere Bandbreite bedeutet leider nicht immer, dass die Verbindungen auch schneller werden. Wenn die Leitungsdaempfung es nicht hergibt, muessen die Rechner Datenpakete mehrfach senden, damit die entstehenden Fehler in der Uebertragung bewaeltigt werden koennen. Hohe Daempfung, hohe Fehlerrate = langsamere Geschwindigkeiten, da Daten mehrfach gesendet werden muessen.
    Unterm Strich ist die "langsamere" Verbindung effektiver und schneller.

    Das muss nicht in jedem Einzelfall so sein! Aber wenn die Anbieter bereits davon abraten, dann haben sie in den Pruefprotokollen schon einen Hinweis darauf gefunden, dass es zu Problemen kommen wird. Wenn du die auf dem Papier schnellere Anbindung trotzdem unbedingt haben willst und diese sich anschliessend als schlechtere Wahl herausstellt, ... du wurdest ueber die moeglichen Folgen informiert und darfst dann damit leben.
     
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