100.000 vermeintlich illegale Windows-7-Kopien bei PC Fritz beschlagnahmt

Diskutiere 100.000 vermeintlich illegale Windows-7-Kopien bei PC Fritz beschlagnahmt im Off-Topic Forum im Bereich Allround Forum; Da dieses Thema immer spannender wird, hier mal ein Diskussionsthread zu diesem Thread aus den News....

  1. #1 Leonixx, 29.09.2013
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  2. #2 Leonixx, 29.09.2013
    Zuletzt bearbeitet: 29.09.2013
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    Mene persönliche Meinung dazu.

    Kann es bis heute nicht nachvollziehen, das sich viele Games für 60 Euro kaufen, die sie nur eine begrenzte Zeit nutzen und für ein Betriebssystem, das bis zu 5 Jahre benutzt wird, keine 80 Euro für eine Originale OEM Version ausgeben wollen?

    Bin bei solchen Angeboten wie von PC Fritz immer sehr kritisch. Ein Betriebssystem für 30 Euro zu verkaufen kann eigentlich gar nicht sein. Wer hier kauft und jetzt eventuell Ärger wegen der Lizenz bekommt, der hat leider Pech gehabt.

    Es sieht aber schon so aus als möchte MS solche Shops generell bekämpfen. Die Wahrheit liegt vermutlich in der Mitte.
     
  3. #3 gamer97, 29.09.2013
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    Weil es die Spiele nicht für weniger Geld gibt.
    Die Leute versuchen natürlich überall zu sparen, wo es geht. Wenn es solche Angebote bei Games geben würde, würden die natürlich auch alle nutzen.
    Würdest du 60€ mehr ausgeben, dafür dass du nichts besseres hast (es war ja zu dem Zeitpunkt nicht bekannt, dass es Fälschungen sind)?
    Und bei 600 positiven Bewertungen bei PC Fritz denkt ja kaum einer an Betrug.

    Nebenbei: Ich habe meine Lizenz für 40€ bei Amazon bekommen. Zu der Zeit gab es noch nicht dieses Angebot.
     
  4. #4 Leonixx, 29.09.2013
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    Es geht hier auch um die Verhältnismäßigkeit und nicht um 80 Euro. Klar will jeder sparen wo es geht aber ein BS ist im Verhältnis zu einem Game doch ein ganz anderes Kaliber. Würde das BS über 200 Euro kosten, könnte ich die Jagd nach billigen Angeboten mehr nachvollziehen. Ist eine Glaubensfrage aber die Verhältnismäßigkeit passt einfach nicht. Meine Meinung.
     
  5. #5 Master_3, 29.09.2013
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  6. heinzl

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    Was soll man denn mit Recovery-Datenträgern anfangen? :rolleyes:
     
  7. #7 Master_3, 29.09.2013
    Master_3

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    Naja, ein Recovery Datenträger ist ja normaler weise nichts anderes als ein Datenträger der den Werkszustand wieder herstellen kann:

    Sprich: Wenn dieser Datenträger den Werkszustand wiederherstellt, der genau einer normalen Windows 7 installation gleich ist, wäre das ganze zumindest eine Grauzone....

    Ums nochmal zu erklären:

    Ich mache ein Backup von meiner reinen Windows 7 Installation sprich ohne irgendwelche Programme oder Treiber, dann kann diese auch hne Probleme auf anderen PC´s aufgespielt werden ;)
     
  8. #8 xandros, 30.09.2013
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    Nur mit dem kleinen Haken, dass ein Recovery-Datentraeger keine Lizenz beinhaltet und daher nicht als eigenstaendige Version vertrieben werden kann. Die Lizenz benoetigt man dennoch.
    Es nutzt also nicht sonderlich viel, wenn man ein Backup (oder Sysprep) auf einem Rechner anlegt und dieses auf einen anderen Rechner transferiert - solange nicht auch die Lizenz uebertragen wird. Das schliesst dann natuerlich ein, dass auf dem Ursprungsrechner keine Kopie von Windows mehr verbleibt und somit geloescht wird....

    Die Datentraeger sind an sich reichlich uninteressant. Wichtiger sind die Lizenzen.
     
  9. newmen

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    hab ich das richtig verstanden ? Im öffentlichen online shop hat fritz viele windows 7 kopien verkauft für ein günstigen preis und sieht sich hinter her noch als opfer ? Oh man oh man
     
  10. #10 Leonixx, 30.09.2013
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    Das ist noch nicht so wirkich geklärt. Da sagt jeder was anderes und wird wohl nur durch die Gerichte entschieden werden.

    Klar möchte MS hier auch wieder was mit verdienen am Erfolg von PC Fritz. Inwieweit hier alles legal abgelaufen ist, ist noch in den Sternen und können wir hier eh nicht beurteilen.

    Klar aber den Key/Lizenz benötigst du trotzdem. Selbst mit einem True Image Backup, musst du bei zurückspielen das BS wieder registrieren. So ging es mir vor kurzem, als ich die Festplatte gewechselt hatte.
     
  11. Lotus

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    Ich find den Vergleich zu den PC-Spielen nicht passend. PC-Spiele können zum Einen günstiger aus anderen Ländern importiert werden und zum Anderen sinken die Preise rapide nach 1-2 Monaten. Ich denke nicht das dies bei Betriebssystemen ebenfalls der Fall ist.
     
  12. heinzl

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    Ja ne, ist schon klar :cool:
     
  13. #13 Master_3, 30.09.2013
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    @ heinzl: Du weißt doch wie ich das meine^^

    Ich meine ohne diesen ganzen Müll den die meisten OEM Windows Versionen der PC/Notebook Hersteller haben, dazu noch ohne z.B. extra ATI/Nvidia Treiber, klar das die Windows eigenen integriert sind :D
     
  14. #14 xandros, 30.09.2013
    Zuletzt bearbeitet: 30.09.2013
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    PC-Spiele sind Software, Betriebssysteme sind ebenfalls Software. Wo ist da pauschal betrachtet der Unterschied?
    Auch Betriebssysteme kann man aus anderen Laendern beziehen, in denen teilweise voellig andere Preise dafuer vorgesehen sind.
    Die Frage ist nur, ob die mit der Software verbundenen Nutzungsbedingungen dabei eingehalten werden oder wegen einem Verstoss gegen diese die Software illegal eingesetzt wird. Dazu gehoert dann auch nicht nur, was der Kaeufer/Endverbraucher damit macht, sondern auch was er ueber den Haendler erhalten hat. Bei manchen Versionen von Windows kauft man lediglich eine Lizenz, aber keine Datentraeger. Bei anderen Versionen ist neben der Lizenz auch ein Originaldatentraeger mitzuliefern, bei wieder anderen Versionen.... (Microsofts Lizenzpolitik und die EULAs sind fuer Endverbraucher ohnehin ein Dickicht mit vielen Fallstricken, deshalb will ich das gar nicht weiter ausfuehren.)
    Es kommt eben darauf an, was der Urheber/Eigentuemer tatsaechlich weitergibt und welche Bedingungen daran geknuepft sind. Und dazu kennen wir im vorliegenden Fall nicht alle Einzelheiten. Ich lasse mich mal ueberraschen was da rauskommt....

    Der Aspekt sollte eigentlich schon ausreichend Grund sein, dass man bei derart guenstigen OS-Angeboten nachdenklich werden sollte!
    Der naheliegende Gedanke nach einer solchen Ueberlegung ist doch "Wie kann ein Haendler ein Betriebssystem so guenstig anbieten, wenn es sonst deutlich teurer gehandelt wird?"
    Und wenn man darauf keine passende Antwort hat oder bekommt, ... (zum selbst weiterdenken.)

    ...deshalb heissen die Dinger ja OEM. (Original Equipment Manufacturer)
    Wer das nicht haben will, der verwendet eben eine richtige Vollversion (inkl. MS-Support und dergleichen) oder greift zur SB (SystemBuilder ohne irgendwelche Zusatzleistungen seitens MS).
     
  15. Lotus

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    Ich verstehe nicht inwiefern der Käufer "verstehen" muss wie sich Preise von Anbietern zusammensetzen. Sicherlich kann man stutzig werden wenn EIN einziger Händler deutlich günstiger ist als ALLE anderen. Doch dies ist doch gar nicht der Fall. Bei der Bucht werden ständig Betriebssysteme für ~30€ gehandelt. Der normale Bürger versteht doch gar nicht die Unterschiede zwischen Lizenz, OEM, CD und was es noch so alles zu dem Thema gibt.

    Aus England kann ich Spiele zum Release deutlich günstiger erhalten als hier in Deutschland. Muss ich mich deswegen fragen WARUM die Händler es dort günstiger anbieten können? Eigentlich nicht!

    Pauschal gesehen kann man natürlich sagen das sowohl Spiele als auch Betriebssysteme Software sind. Dennoch sind Betriebssysteme das Kernstück eines jeden PC's. Darüber hinaus kommen ständig neue Versionen heraus und alte werden schlechter supported etc. Ich kann schon verstehen warum Menschen dabei sparen wollen. Im Endeffekt ändert sich für die User nicht viel. Sicherlich ist die Bedienung von OS zu OS etwas anders (in manchen Schritten größer als bei anderen), aber dennoch bleibt es ein Werkzeug welches einfach "notwendig" ist. Spiele sind zusätzlicher Luxus den man sich leistet, wenn man Spiele spielen möchte. Wer ein OS nutzen möchte ist ja schon förmlich gezwungen Windows zu kaufen.

    Du kannst natürlich jetzt gerne auf kostenlose Betriebssysteme verweisen. Allerdings gibt es ja einen Grund warum diese bei weitem nicht so verbreitet sind. Viele sind mit Windows doch schon auf Kriegsfuß, wie sollten diese dann mit Unix Betriebssystemen klarkommen?

    Ich muss zugeben, ich kenne den Unterschied zwischen den ganzen Versionen von Windows selber nicht so genau. Allerdings sollte man als Käufer davon ausgehen dürfen, dass man nicht vom Verkäufer arglistig getäuscht wird. Ich sollte nicht gezwungen sein mich zu Fragen warum dieses Angebot gerade so günstig ist.
     
  16. #16 gamer97, 01.10.2013
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    Von der Bedienung her unterschieden sich doch Windows (bis 7) und Linux (z.B. Ubuntu) gar nicht mehr so stark.

    Die Leute, bei denen es schon daran hapert eine Datei an der richtigen Stelle abzuspeichern oder auf ein anderes Laufwerk zu verschieben können sich auch an Linux gewöhnen, weil sie eh kaum was von Windows verstehen :D.
    Und die, die Windows "professioneller" nutzen, merken eh nach einiger Zeit, dass sich Linux einfach in vielen Dingen besser macht, weil es Open-Source ist (Ausnahmen gibts natürlich auch).

    Das Problem für uns oder Glück für Microsoft ist, dass eben viele Programme/Spiele und vor allem Treiber nur für Windows programmiert werden.

    Meiner Meinung nach hat Windows dann abgegessen, wenn plattformübergreifende Programmiersprachen (Java) zur Normalität werden.
    Ein Teil wird wegen der Vorteile Linux nutzen und ein Teil schon alleine wegen dem Geiz. Windows und Mac werden dann vielleicht gleich große Marktanteile haben.
    Hätte ich nichts dagegen.

    Aber um mal zurück zum Thema zu kommen:
    PC Fritz sollte jetzt eigentlich ALLE verkauften Lizenzen legalisieren (echte Keys zusenden), natürlich ohne Zuzahlung. Das wäre meiner Meinung nach schon genug Strafe, weil der Shop das finanziell wahrscheinlich eh nicht überstehen würde.
     
  17. Lotus

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    Also Linux und Windows unterscheiden sich schon noch relativ stark voneinander. Gerade bei Programminstallation bis hin zu Treibern liegt Windows deutlich vorn.

    Darüber hinaus verstehe ich dein anderes Argument nicht. Was hat Open-Source mit der Nutzung auf "professioneller" Ebene zu tun? Linux/Unix wird vorrangig aufgrund seiner Stabilität für Server eingesetzt. Ich sehe allerdings nirgendswo einen Vorteil/Nachteil zwischen Windows und Unix auf einer "Workstation".

    Eventuell hast du schon vom neuen SteamOS gehört. Dieses Betriebssystem basiert auf Unix und soll trotzdem alle zukünftigen AAA - Spiele unterstützen. Da bin ich schon sehr gespannt drauf.

    Ich bezweifle übrigens das Java zur "Normalität" wird und kann auch nur hoffen das dies nicht der Fall sein wird.

    Ich befürchte viele eher, dass sobald der Anteil an Unix Nutzern drastisch steigt, die Sicherheit nicht viel länger gewährleistet werden kann. Zur Zeit lohnt es sich einfach keinen Virus für Unix zu schreiben (Server mal abgesehen). Aber gerade durch Open-Source sind die Sicherheitslücken doch deutlich schneller einzusehen.
     
  18. #18 gamer97, 01.10.2013
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    Habe mich da etwas falsch ausgedrückt. Mit professioneller meine ich alles, was über Office hinaus geht.
    Dann hat man noch die ganze Sache von wegen: Windows mag kein Linux und Mac, Mac mag kein Windows und Linux (kenne mich beim Apfel aber zum Glück nicht aus) und Linux muss wieder mit allem klar kommen (ich denke da alleine schon an Dateisysteme).
    Würde man sich auf ext2/3/4 oder meinetwegen auch NTFS einigen, hätten einige Programmierer nicht so sinnlos viel zutun, alles zu unterstützen.

    Der Normalnutzer, der Office nutzt und mal ein Spiel zockt wird auch mit Windows/nicht Open-Source klar kommen. Programmierer und Informatiker würden von Open-Source an allen Stellen aber wahnsinnig profitieren.

    Ich nehme mal als Beispiel Android: Es gibt für so gut wie jedes Smartphone Stock-ROM Alternativen. Die sind meistens viel umfangreicher, leistungsfähiger und auch (je nach Geschmack) schicker.
    Auf einem nicht Open-Source Betriebssystem wäre sowas undenkbar.
    Weiterhin könnten auch unbekannte Hersteller keine Geräte bauen, weil sie sich erst durch den Lizenzdschungel schlagen müssten.

    Klingt ja interessant, aber das wird sich wahrscheinlich wenn dann nur unter Zockern durchsetzen. Was will man denn schließlich mit einem Gaming-BS am Arbeitsplatz?

    Weil Minecraft so ein schlechtes Beispiel hinsichtlich Performance und Bugfreiheit ist?
    Java sollte ja ursprünglich die Vorteile von z.B. C++ haben und gleichzeitig einfacher zu erlernen sein, weil die Sprache nicht so umfangreich ist. Und das alles dann noch portabel. Ob es nun wirklich so ist kann ich nicht beurteilen, aber soll so sein.
    Vielleicht wird ja noch eine neue Sprache nötig, die die Probleme von Java behebt.

    Als ob sich kriminelle an Lizenzbestimmungen halten ...
    Weiterer Vorteil von Open-Source: Jeder (der davon Ahnung hat) kann die Sicherheitslücken stopfen und sie werden nicht erst an gewisse amerikanische Sicherheitsorganisationen übermittelt.
     
  19. Lotus

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    Ich bin selbst Informatiker und sah bisher noch nirgends die Notwendigkeit ein Unix Betriebssystem zu verwenden. Es gibt bei beiden Betriebssystemen Vor- und Nachteile.

    Das SteamOS ist natürlich auch primär an Gamer gerichtet. ;)

    Ich bin mir nicht sicher ob man Minecraft mit Titeln wie Call of Duty, Bioshock oder GTA vergleichen kann. Insbesondere bei Performance kann Java nicht unbedingt glänzen. Ich kenne jedoch keinen wirklich Vorteil von Java abgesehen von der Platformunabhängigkeit. Einfach zu lernen zähl ich mal nicht als einen Punkt, da das eher subjektiv ist.

    Bin gespannt ob noch weitere Programmiersprachen kommen werden die Java oder irgendwann sogar C/C++ ablösen werden.

    Inwiefern haben Lizenzbestimmungen mit Sicherheitslücken zu tun?
     
  20. #20 xandros, 01.10.2013
    Zuletzt bearbeitet: 01.10.2013
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    Richtig. Und daran muss der normale Buerger etwas aendern und sich entsprechend informieren! Es faengt doch schon damit an, dass der "normale Buerger" denkt, er wuerde Windows kaufen...... Allein dieser Gedanke ist doch schon falsch! Man kauft nur eine Lizenz, die zur Nutzung einer Kopie von Windows berechtigt. Wenn das der "normale Buerger" mal flaechendeckend verstanden und verinnerlicht hat, dann ist der Rest leichter verstaendlich. Schliesslich weiss er dann, dass fuer eine installierte Version von Windows eine Lizenz notwendig ist -> und diese Lizenz hat ihren Preis.
    Siehe Post #14 Text Zeile 2..... damit duerfte sich dieser Einwand wohl erledigt haben!
    Damit erwartest du dann aber automatisch, dass andere Menschen per se ehrlich sind. Und das wirst du NIE vorfinden. Um die Frage kommst du dein Leben lang in allen Situationen nicht herum....
    Oberflaechlich sind die Systeme recht aehnlich. Aber auch nur oberflaechlich....
    Was dahinter steckt, wissen viele User bei Windows nach jahrelanger Anwendung nicht und verstehen daher auch die Unterschiede zu Linux nicht. Das ist mit ein Grund, warum Windows so stark vertreten ist und so viele Anwendungen dafuer entwickelt werden.
    Ich bezweifel es auch. Es waere aber sicher fuer den Verbraucher leichter, da dann jegliche Anwendungssoftware auf jedem System verwendet werden koennte. Die Idee an sich ist nicht falsch, wird aber wohl nie fuer alle Applikationen Realitaet.
    Schon gar nicht, wenn es systemnah wird und an die Hardware geht. Die unterschiedlichen Strukturen der Betriebssysteme erlauben es gar nicht, dass hier Software plattformuebergreifend funktioniert.

    Linux-basiert und von Valve Corporation (Entwickler von Steam), Open-Source und voellig auf Steam ausgerichtet.
    Da Linux-basiert, werden wohl saemtliche darauf laufenden Spiele ebenfalls auf anderen Linux-Deviraten funktionieren. Wenn die Anzahl der angebotenen Spiele wie vom Co-Founder Gabe Newell vermutet in Zukunft steigen wird, dann wird auch die Akzeptanz von Linux in der breiten Bevoelkerung durchaus wachsen.
    Problematisch wird es nur dann, wenn das OS nicht Steam integriert, sondern Steam als Basis fuer ein OS wird und dann auch nur die ueber Steam angebotenen Spiele darauf laufen.... In dem Moment wuerde man sich von Windows loesen und von Valve abhaengig machen!

    Die aktuelle Verbreitung von Unix/Linux ist schon nicht mehr so gering. Und die Sicherheit hat kein bisschen darunter gelitten. Das wird sich auch nicht grossartig aendern. Digitale Schaedlinge haben es eben unter Linux deutlich schwerer die gleichen Schaeden anzurichten, wie es unter Windows (mit einer auf allen Maschinen identischen Struktur!) moeglich ist. Zudem ist Sicherheitsleck Nummer Eins der User selbst! Unter Windows untergraebt sich der User doch meistens ein bereits vorhandenes Sicherheitssystem schon dadurch, dass er ein Administratoraccount verwendet anstatt mit einem Benutzeraccount zu arbeiten. Wer digitalen Schaedlingen auf diese Weise Tuer und Tor oeffnet, ist an der Verbreitung von Schaedlingen gewissermassen sogar selbst beteiligt und bedingt sogar selbst fuer die Schaeden auf seinem System verantwortlich. Wuerden die User z.B. die UAC nicht rigoros abschalten/umgehen, waere auch Windows um Einiges sicherer. Unter Unix/Linux ist das Benutzersystem schaerfer. Man ist Benutzer und nicht Administrator und kann daran auch nicht ohne Weiteres etwas aendern - und sollte es auch nicht....
    Durch die gestiegene Verbreitung hat sich lediglich die Anzahl der auftretenden digitalen Schaedlinge in oeffentlichen Meldungen erhoeht.
    Gar nicht.
    Aber Nutzerangewohnheiten haben mit Sicherheitsluecken zu tun. Und wenn ein OS bereits bestimmte Angewohnheiten eliminiert und gar nicht erst zulaesst, sind diese Sicherheitsluecken schon weitestgehend geschlossen.
     
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