Die Fragen "Wem geben Sie ihr Passwort weiter?" und "Was für Inhalte enthalten Passwörter?" sind inhaltlich eigentlich falsch.
Das müsste sinnigerweise lauten "Warum sind Passwörter NICHT zur Weitergabe vorgesehen?" und "Welche Inhalte darf ein Passwort NICHT enthalten, um sicher zu sein?".
Denn, was nutzt ein Passwort, welches grosszügig verraten oder bereits durch einfaches Raten ermittelt werden kann.
"Woher nehmen die „Spam-Verschicker“ ihre E-Mail-Adressen? ":
Aus Webseiten, fingierten Gewinnspielen, aus Maildatenbanken etc.
Viele User geben ihre Mailverbindungen (und auch sonstige private Daten) zu leichtgläubig heraus und hinterlassen sie in öffentlich lesbaren Bereichen für jeden zugänglich.
Ausserdem werden viele Spams auch durch Mailgeneratoren wild verschickt. Der Absender erhält dann schon Fehlermeldungen für Adressen, die nicht existieren und kann seine Datenbanken so mit der Zeit effektiv auf bestehende Accounts optimieren.
"Wie schütze ich mich vor Spams?":
Dafür gibt es verschiedene Ansätze. Diverse Mailkonten-Anbieter betreiben mit grossem Aufwand Spamfilter, die nach Schlagworten in der Mail suchen und daran Spam-Mails zu erkennen versuchen - mit mehr oder weniger grossem Erfolg.
Andere bieten sog. Fingerprints an, bei denen für jede eingehende Mail ein eindeutiger Code erzeugt wird, der dann bei verschiedenen Unternehmen zentral untersucht wird. Dort werden die Mails dann anhand des Fingerprints klassifiziert, wodurch die Trefferquote deutlich höher als bei herkömmlichen Spamfiltern mit ihren Wörterlisten liegt.
Einen wirklichen Schutz gibt es aber nicht. Sobald eine Mail-Adresse im Internet bekannt wird, kann man betroffen sein und sich nur durch automatisiertes Aussortieren vor der Mailflut retten.
"Fazit der IT-Entwicklung":
Aus welcher Perspektive soll das betrachtet werden? Spam oder Trojaner oder allgemein?
Trojaner werden immer besser, sodass die Abwehrmechanismen ständig weiter ausgefeilt werden müssen. Ausserdem ist es unerlässlich, sein Betriebssystem immer auf dem aktuellsten Stand zu halten und bei Online-Tätigkeiten das Gehirn einzuschalten!
Bei Spams ist es ähnlich, nur dass hier jeder selbst dafür sorgen kann, dass die eigene Adresse nicht zu öffentlich über das Internet gestreut wird. Das dämmt die Wahrscheinlichkeit deutlich ein.
Das Thema "Trojaner und Spam" ist aus meiner Sicht entweder unzureichend definiert, weil Trojaner nicht die alleinige Bedrohung digitaler Art darstellen, oder die beiden Begriffe passen in einem Vortrag nicht wirklich zueinander, da sie völlig unterschiedliche Wege gehen. Einzige Gemeinsamkeit ist ein Trojaner, der als Mailanhang ausgeliefert wird, was bei Spams desöfteren vorkommen kann.
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