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Wie lang Ihre wichtigen Word-Dokumente noch leben, mag von Ihrer Zahlungsbereitschaft abhängen: Ein aktuell kursierender Trojaner greift Dokumente ab, verschlüsselt sie und gibt sie nur noch gegen Zahlung frei. Als anfällig für Viren entpuppen sich auch RFID-Chips. Das und mehr im Überblick.
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Trojaner erpresst User
Wie eWeek.com in Erfahrung brachte, ist ein neuer Trojaner im Umlauf, der persönliche Dateien auf dem infizierten Computer verschlüsselt und das Passwort nur gegen Zahlung von 300 Dollar an ein E-Gold-Konto wieder herausgibt. Word-, Excel-, PDF- und JPG-Dateien seien unter anderem von der Verschlüsselung betroffen. Nachdem der Trojaner diese erfolgreich verschlüsselt hat, erstellt er eine Datei, die in schlechtem Englisch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bereithält, wie das Opfer an das zehnstellige Passwort und damit an seine Daten kommt.
"Wenn Du dir wirklich um die verschlüsselten Dokumente und Informationen Sorgen machst, kannst Du 300 Dollar in elektronischer Währung überweisen. Der Polizei davon zu berichten, wird dir nichts bringen, sie kennen das Passwort nicht. Irgendjemand anderem von unserem E-Geld-Konto zu erzählen, wird dir auch nicht helfen, die Daten wiederherzustellen. Dies ist der einzige Weg, an deine Dateien zu kommen." Viren-Experten sehen im Cryzip-Trojaner einen Vertreter einer neuer Malware-Generation, die zum einen durch Social-Engineering, zum anderen durch relativ unauffälliges Verhalten statt Viren-Flut eine große Gefahr darstellen. Sie sind recht erfolgreich, obwohl und gerade weil sie unter dem Radar der großen Anti-Virus-Lösungen bleiben.
Mehr dazu gibts bei
gmx.de zu lesen.
Gruß Mike