Filesharinggebühr als Lösung?

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Alt 09.10.2009, 11:46 Filesharinggebühr als Lösung? #1
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Standard Filesharinggebühr als Lösung?

Großbritannien:

Im Zuge der heftigen Diskussionen, wie man "illegalem Filesharing" in Großbritannien begegnen könnte, hat sich nun das UK Music Managers Forum eingeschaltet. Deren Vorschlag ist simpel.



habs bei gulli gefunden http://www.gulli.com/news/gro-britan...eb-2009-10-08/

Alt 09.10.2009, 13:07 Filesharinggebühr als Lösung? #2
bob_master
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[ironie] SUPER IDEE [/ironie]
Aber mal im Ernt:
Was soll das, dann war´s das mir den Free-Hostern....
Wenn ich nur kurz ein kleines Bild für´s Forum hochladen will, möchte ich dafür dochnicht noch irgendwelche Gebühren bezahlen!
Tja, soll die Briten machen, was sie wollen....
Alt 09.10.2009, 18:00 Filesharinggebühr als Lösung? #3
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Benutzerbild von Felix02
 
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Mal wieder der übliche versuch den normalen User abzuzocken. :evil:
Alt 09.10.2009, 18:29 Filesharinggebühr als Lösung? #4
Nix dA! NICH MIT LEO!
 
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Die Leute werden (/sollen) doch tauschen was sie wollen- früher waren es gebrannte CD´s/Audiocassetten auf den Schulhöfen und in den Firmen, heute sinds eben filesharing, Bluetoothhandys und usb-sticks die untereinander weitergegeben werden.
Dieses alte Katz und mausspiel wird nie ein ende haben. Wo man aber genau hinsehen sollte im sinne der informationsfreiheit, ist wenn es darum geht das jetzt die provider kontrollieren sollen was sich nutzer in VPN´s gegenseitig zuschieben. Ich bin der Meinung es hat niemanden anzugehen ob es sich um private urlaubsfotos, Liebesbriefe oder eben Mediendateien sind. Die musikindustrie macht es sich zu einfach. Sollen sie mit konzerten und Kulturell wertvollen veranstaltungen ihr geld verdienen, dürfte aber schwer werden mit dem sinngehalt/ dre qualität der heutigen "Musikprodukte".

Wenn man bedenkt wieviel prozent der 68er generation sich ihre idole auf Kopierten MC´s und tonbändern angehört hat und dann sieht wie steinreich diese Bands (rolling stones, uriah heap, beatles, etc etc) geworden sind, und das TROTZ wesentlich höherer Distributionskosten (vinyl, ca 70 mal so teuer wie entsprechende stückzahlen in CD) dann sollte man sich in erster linie mal die qualität der "ware" anschauen die heutzutage als "musik" verkauft wird.

Für den schrott der in den letzten fünfzehn jahren so an musik anfällt wäre es sogar ganz gut wenn da die natürliche auslese mal mit eisernem Besen durchfegt.
Alt 09.10.2009, 19:04 Filesharinggebühr als Lösung? #5
Klosterschüler im Zölibat
 
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In soner Stern TV Reportage hab ich mal gehört (garnicht so lange her)
dass nur jeder 3. Star bei einem Label genug Erfolg hat um schwarze Zahlen zu schreiben.
Und mit der heutigen Elektronik ist es nun wirklich ein Kinderspiel Sachen zu kopieren.
Damals war das etwas kostenaufwendiger und etwas komplizierter.

Ich bin schon für eine allgemine Gebühr.
So ähnlich wie die GEZ.
Und dass man sich dann auf einem bestimmten Portal ohne weitere Gebühren alle Lieder anhören udn laden kann.
So zumindest für den Endverbraucher.
Radiostation o.ä. sollten dagegen für jedes Lied zahlen.
Und der Preis für das jeweilige Lied sollte abhängig von den prozentualen Verkaufszahlen der Lieder im privaten Bereich sein.

Illegale Kopien müssen wirklich nicht sein,
stellt euch mal vor, ich macht ein tolles Lied/Album mit eurer Band, seid jetzt nicht soo die bekantnesten,
100 Leute kaufen euer Album aber seltsamerweise sprechen tausende LEute von euren geilen Liedern auf Plattformen wie z.B. Twitter oder Facebook.
Dass da etwas nicht stimmt, erklärt sich von selbst.
Und genau so ist es auch in der heutigen Zeit.
Alt 09.10.2009, 20:02 Filesharinggebühr als Lösung? #6
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Zahlt Youtube eigentlich Geld an Plattenfirmen? Da war doch mal was wo die alles von Sony wegnehmen mussten?
Ich denke das ist ein ziemlich schwieriges Thema. Beide Parteien Filesharer und Rechteverteter sollten Kompromisse finden...
Es gibt ja schon Musikflatrates 10 €/ Monat da kann man so viel laden wie man will.
Itunes find ich aber ziemlich teuer!
Wie gesagt für gute Musik bin ich gern bereit einen fairen Preis zu bezahlen! Für ein Album 16-20 euro zu bezahlen finde ich unverhältnismäßig teuer.

Gruß jaymod
Alt 10.10.2009, 06:44 Filesharinggebühr als Lösung? #7
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Zitat:
Zitat von 'jaymod',index.php?page=Thread&postID=784900#post7 84900
Für ein Album 16-20 euro zu bezahlen finde ich unverhältnismäßig teuer.
Meine Rede. Die Musikindustrie sollte sich mal neue Konzepte überlegen. Warum gibt es keine günstigere Versionen, wo es kein großes Layout gibt? Wenn man diese für neue CD`s für 10 Euro anbietet, dann kaufen auch wieder mehr Leute die Originale. Wenn ich aber für eine neue CD 17 Euro zahlen soll, dann dreht sich mir der Magen um. Da warte ich lieber, bis die CD wieder günstiger wird. Die Filmindustrie könnte den gleichen Ansatz verfolgen. Einfach DVD`s ohne Extras und Layoutschnickschnack anbieten. Nur den Film auf DVD mit einfachem Cover anbieten und günstiger verkaufen. Wenn ich Preise von 20-30 Euro sehe, bekomme ich auch zuviel. Wenn man eine neue FilmDVD für 10-12 Euro anbieten könnte, dann würde der Umsatz auch steigen.

Klar sind die Preise stabil, gerade weil so viel runtergeladen wird. Aber nur über Abmahnungen wird das Problem nicht gelöst. Da sollte die Film- und Musikindustrie sich mal neue Konzepte überlegen, um die Filesharer auf ihre Seite zu bringen.

Zu Itunes und Co. Ich zahle vielleicht für einen Titel nur 0,99ct. Allerdings wenn ich das hochrechne bezahle ich für ein Album teilweise auch bis zu 15Euro, habe es aber nur in digitaler Form.
Alt 10.10.2009, 14:36 Filesharinggebühr als Lösung? #8
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Allein das Wort Musikindustrie ist schon pervers genug. Früher hatte es mal viel mit Kunst und Künstlern zu tun, heute nur noch mit Geldmacherei. Wenn man sich anschaut wie Künstler verbraten und ausgelutscht werden, was für Knebbelverträge dahinter stecken und was die Industrie uns als "Künstler" so alles präsentieren will (Popstars, DSDS etc.) packt mich die pure Kaufunlust
Alt 10.10.2009, 23:35 Filesharinggebühr als Lösung? #9
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Es ist ja bereits soweit gekommen, das die vermeintlichen Stars ihre eigene Musik nicht mal mehr selber machen!
Sie bekommen alles vorgeschrieben: Musik, Text, Öffentliches Verhalten/Auftreten, Klamotten...
Das ist aber denke ich nichts besonderes und weit verbreitet!

Dadurch leidet die Qualität der Musik meiner Meinung nach erheblich!

Früher gab es viel schönere Musik :P Dem Müll aus den Charts kann ich selten Gute Sachen abgewinnen.

Gruß jaymod
Alt 11.10.2009, 13:56 Filesharinggebühr als Lösung? #10
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Zitat:
Allein das Wort Musikindustrie ist schon pervers genug. Früher hatte es mal viel mit Kunst und Künstlern zu tun, heute nur noch mit Geldmacherei. Wenn man sich anschaut wie Künstler verbraten und ausgelutscht werden, was für Knebbelverträge dahinter stecken und was die Industrie uns als "Künstler" so alles präsentieren will (Popstars, DSDS etc.) packt mich die pure Kaufunlust

genau- so sehe ich das auch!

es gibt genug künstler die sagen: ladet euch meine musik, find ich super! desto mehr leute meine musik hören desto besser, desto mehr leute kaufen sich karten für das nächste lkonzert! geld verdien ich mit konzerten und Meinem eigentlichen beruf!


@zanzib4r:
Zitat:
Und mit der heutigen Elektronik ist es nun wirklich ein Kinderspiel Sachen zu kopieren.
war es früher auch- Plattenspieler/Radio, tapedeck-> leercasette fertig, es war noch nicht mal ein original notwendig, frag mal deine eltern wie oft sie sich damals bei bfbs die musik ihrer idole mitgeschnitten haben (weiss ja nicht wie jung deine eltern sind, aber frag mal jemanden aus jahrgang 1950-1965, du wirst überrascht sein)

Zitat:
Radiostation o.ä. sollten dagegen für jedes Lied zahlen.
Und der Preis für das jeweilige Lied sollte abhängig von den prozentualen Verkaufszahlen der Lieder im privaten Bereich sein.
tun sie, nennt sich GEMA marge, festgelegter satz pro gesendetem track- wird ein lied fünfzehnmal am tag gespielt bekommt das Label /der künstler diese fünfzehn mal auch bezahlt. Die Höhe dieser Marge richtet sich nach den verkaufszahlen
http://de.wikipedia.org/wiki/Gema

Zitat:
stellt euch mal vor, ich macht ein tolles Lied/Album mit eurer Band, seid jetzt nicht soo die bekantnesten,
lieber nicht :wacko:


NACHTRAG:

Zitat:
Es ist ja bereits soweit gekommen, das die vermeintlichen Stars ihre eigene Musik nicht mal mehr selber machen!
Sie bekommen alles vorgeschrieben: Musik, Text, Öffentliches Verhalten/Auftreten, Klamotten...
Das ist aber denke ich nichts besonderes und weit verbreitet!

richtig! früher war musik noch eine kritische, inspirierende, die massen bewegende quelle des lebensgefühls- sie hat die nachkriegsgesellschaft aufgerüttelt aus einem "funktionierendem aber tristen und moralisch verklemmtem und verknöchertem lebensgefühl der fünfziger jahre", die gleichberechtigung hervorgebracht, die massen sensibilisiert für ungerechte kriege, menschenrechtsverlezungen usw und sofort.

Die Musik hatte inhalt, qualität und vor allem eins: CHARAKTER!
Heute hat sich das elementar geändert, ein 180°turn sozusagen: Halb europa ist Wohlstandsgesellschaft, die Masse soll ruhiggestellt werden und bewusst zur Spassgesellschaft ohne politisches Bewusstsein und Handlungsfähigkeit gewandelt werden, was ja schon im großen und ganzen gelungen ist. Das prinzip "Brot und Spiele" funktioniert, man werfe einen blick auf Wahlbeteiligung, Politikverdruss etc.
Die Dinge die wirklich wichtig sind werden unlängst nicht mehr demokratisch entschieden sondern in Wirtschaftsausschüssen, Sitzungen privater Aktiengesellschaften usw und sofort.

Allesamt hirnloses Geplänkel das längst zu einem Instrument des Marktes geworden welches den Konsum der Jugendlichen steuert- mehr ist Musik im sinne von "musikindustrie" nicht mehr. Massenwirksames Konsumsteuerinstrument
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