Die LAN-Party fand im Berliner Postbahnhof statt und viele Lehrer nahmen zum Teil eine mehrstündige Anreise auf sich. Schließlich wollten sie versuchen, die Faszination hinter Spielen wie Counterstrike besser nachvollziehen zu können.
Dabei hatten die Lehrer schon in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass etwa Referate zu Counterstrike von den Schülern auffallend sorgfältig vorbereitet und Diskussionen zu Computerspielen entsprechend leidenschaftlich geführt wurden. Vor Ort bekamen die Wissensvermittler dann das Spielprinzip und die Steuerung von Counterstrike erklärt.
Interessant waren die Äußerungen derer, die das erste Mal selbst einen Ego-Shooter spielten. So war sich eine Schulleiterin sicher, dass sie "heute Nacht bestimmt nicht schlafen" könne, nachdem sie im Spiel ein Mitglied der Antiterroreinheit erschossen hatte.
Andererseits brach mit der besseren Beherrschung der Steuerung bei manchen Pädagogen sogar etwas Jagdfieber aus. "Als ich beim letzten Spiel zwei erledigt hab‘, muss ich zugeben, dass es schon auch geprickelt hat", sagte etwa eine Lehrerin im Nachhinein.
Nach dem direkten Kontakt mit dem Medium Computerspiel planen manche Lehrer einen Studientag über Computerspiele oder vielleicht sogar mal eine LAN-Party an der Schule zu organisieren, wie Spiegel Online berichtet.
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