Bereits vor zwei Jahren hat Sony eine Rückrufaktion für Akkus gestartet. Damals waren fast alle Notebookhersteller betroffen. Für Witzeleien über Apple sorgte die damals ironische Bezeichnung "Brat-Apple".
Diesmal sind Notebooks der Hersteller HP, Toshiba und Dell betroffen.
Sony spricht von 40 Fällen, bei denen eine Überhitzung des Akkus stattgefunden habe und nennt bisher vier Verletzungsfälle durch brennende Batterieteile (leichte Verbrennungen).
Die betroffenen Akkus wurden zwischen Oktober 2004 und Juni 2005 hergestellt. Sony empfiehlt, die Energiespeicher nicht mehr einzusetzen und den Notebookhersteller zu kontaktieren (Siehe Unten!)
Die Akkus wurden im Einzelnen bei folgenden Notebookreihen verbaut:
Hewlett-Packard (ca. 32.000 Stück) der Modellreihen
- HP Pavilion dv1000, dv8000 und zd8000
-Compaq Presario v2000 und v2400
- HP Compaq nc6110, nc6120, nc6140, nc6220, nc6230, nx4800, nx4820, nx6110, nx6120 und nx9600
Die Labels der zurückgerufenen Akkus haben einen Barcode, der mit A0, L0, L1 oder GC beginnt. Toshiba (ca. 3.000 Stück) der Modellreihen
- Satellite A70/A75, P30/P5, M30X/M35X und M50/M55
- Tecra A3, A5 und S2
Welche Akkus genau betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Dell (ca 150 Stück) der Modellreihen
- Latitude 110L
- Inspiron 1100, 1150, 5100, 5150 und 5160
Akkumodelle der Baureihe OU091
Details zum Ablauf des Austauschprogramms wurden von
HP,
Toshiba und
Dell bereitgestellt. Betroffene sollten sich mit den Notebookherstellern über die genannten Seiten in Verbindung setzen.