Beim Surfen auf
giga.de endeckt und tot gelacht
"Muss der das wirklich zahlen?" Diese Frage ging mir beim Lesen des Urteils über den Spammer durch den Kopf, der jetzt auf Grund von 280 Millionen verschickter Spam-Mails eine Strafe von 11,2 Milliarden Dollar zahlen muss.
Die Klage wurde von dem amerikanischen Internetprovider CIS eingereicht, der einen seiner eigenen Kunden damit anzeigt. Dieser Spammer soll über seinen CIS-Account mindestens 260 Millionen Mails verschickt haben, in der Hoffnung, damit Hypotheken zu verkaufen. Zum Verhängnis wurde ihm die Nutzung der CIS-Mailadresse, die den Anschein erweckte, es würde sich hier um ein seriöses Angebot handeln.
Robert Kramer, Chef von CIS, äusserte sich zufrieden über das Urteil - wobei er jedoch von einer Auszahlung des Betrages nicht ausgehe. Dennoch gibt er sich kämpferisch: "Wer E-Mails massiv missbraucht, riskiert ein ökonomisches Todesurteil".