Der Grafikchip-Spezialist nVidia hat nun die nVidia Quadro NVS 280 PCI
präsentiert, welche als professionelle 2D-Grafiklösung im PCI Steckplatz zum Einsatz kommen soll und insbesondere für den Betrieb mit mehreren Bildschirmen geeignet ist. Sie besitzt zwei Monitor-Ausgänge und empfiehlt sich zudem in Kombination mit weiteren AGP/PCI Grafikkarten, um insgesamt bis zu 16 Monitore bei einer maximalen Auflösung von bis zu 1600x1200 Bildpunkten ansprechen zu können.
Eventuell bietet sich die Grafikkarte auch für den Einsatz in den immer beliebteren Mini-Barebone Systemen an, von denen Jetway jüngst Modelle für den Mehrbenutzerbetrieb eingeführt hat. Ansonsten sind die Grafikkarten in verschiedenen Workstations von HewlettPackard verbaut. Im Handel werden Modelle von PNY, Leadtek oder Elsa erhältlich sein, zu deren Preisen jedoch noch keine Informationen bekannt sind.
Für die Verfechter des OpenSource-Betriebssystems GNU/Linux gibt es des Weiteren Neuigkeiten zum aktuellen nVidia-Treiber. Nachdem zum Erstaunen vieler das letzte Update keine Unterstützung für den neuen Kernel 2.6 mitbrachte, besserte das Unternehmen nun nach, und liefert sowohl für AMD64 als auch übliche IA32-Systeme neue Versionen. Während die 53.36 für die üblichen 32bittigen Systeme nun den aktuellen Systemkern akzeptiert, scheinen die Athlon 64 Nutzer noch etwas warten zu müssen. Zumindest steht bei den Informationen zum 53.32 kein Wort dazu. Dafür kommen die Anwender nun auch in den Genuss des nVidia-Installers. Weiterhin wurden der Support für die GeForce FX hinzugefügt und einige Software-Features integriert.
* nVidia Linux-Treiber 53.36 für x86-Systeme
* nVidia Linux-Treiber 53.32 für AMD64 Systeme
[rl]