Die Firewall sollte auch im aktivierten Zustand im lokalen Netzwerk (bei korrekter Konfiguration) keine Uebertragungsbremse darstellen.
Zitat:
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Beide Rechner sind mit Truecrypt verschlüsselt (AES), was jedoch nicht zu einer Lesegeschwindigkeit von 4MB/s führen dürfte.
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Einen derartigen Einbruch duerfte das nicht ausmachen. Die Lesegeschwindigkeit ist dabei auch nicht betroffen, sondern die Uebertragungsgeschwindigkeit.
Problem dabei ist, dass der Host die verschluesselten Daten zunaechst entschluesselt bevor er sie an den Client versendet. Je nach Auslastung des Host bricht eben die Leistung fuer die Entschluesselung weg und auch die unverschluesselte Uebertragung wird dadurch langsamer.
Neben der Kontrolle der Auslastung auf dem Host (Perfmon kann da Leistungsprotokolle ueber einen laengeren Zeitraum anfertigen!) sollte auch mal der Netzwerktraffic ueberprueft werden. Vermutlich laeuft neben dem Datentransfer noch einiges mehr auf den Netzwerkleitungen, was ebenfalls Bandbreite im lokalen Netz benoetigt.
Haeufig sind dafuer Dienste auf den Rechnern und Routern verantwortlich, die Traffic in Form von Apple Bonjour, Broadcast- und Multicast-Anfragen, ARP-Request, ICMP(v4/v6)-Requests, IGMP-Membershipanfragen etc. auf das Netzwerk geben, wovon vieles unbemerkt im Hintergrund ablaeuft und somit bereits Bandbreite des Netzwerkes belegt.
Auch werden auf dem Netzwerk je nach aktivierten Protokollen auf den Rechnern Datenpakete sowohl als IPv6 und als IPv4 versendet, was ebenfalls unnoetigen Ballast bedeutet.
Es gibt also viele Ursachen, warum die Transferleistung deutlich unter der erwarteten Rate liegt. Nur sollte bei einer Gigabit-Verbindung (der Router unterstuetzt das ja auch) mehr als 32MBit/s moeglich sein . die Bruttotransferrate ist natuerlich nie erreichbar.