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15.10.2010, 14:26
| Unix und Defragmentierung?
#1 | | Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.10.2010
Beiträge: 892
| Unix und Defragmentierung?
Eine Frage die mich schon länger beschäftigt:
Wieso muss man Linux, bzw. Unix Systeme nicht Defragmentieren?
Was macht dieser Systemkern anders als der von Microsoft Windows?
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15.10.2010, 15:57
| Unix und Defragmentierung?
#2 | | Don´t panic!
Registriert seit: 01.06.2007 Ort: Bluemchenwiese
Beiträge: 3.324
| AW: Unix und Defragmentierung?
Die Systemkerne machen dahingehend nichts anders, es ist eher eine Sache der benutzten Dateisysteme.
Das die unter unix/Linux typischerweise eingesetzte Dateisysteme nicht fragmentieren, ist ein Märchen - jedes Dateisystem fragmentiert in bestimmten Situationen - manche mehr, manche weniger.
Es ist daher auch in bestimmten Szenarien nötig und üblich, eine Defragemtierung, zB durch umkopieren der Daten oder Benutzung eines Tools (soweit es für das jeweilige Filesystem ein solches/aktuelles existiert) durchzuführen.
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15.10.2010, 20:29
| Unix und Defragmentierung?
#3 | | Erfahrener Benutzer Themenstarter
Registriert seit: 06.10.2010
Beiträge: 892
| AW: Unix und Defragmentierung?
Hey Danke na das war doch schonmal ne brauchbare Auskunft...Frage mich nur wieso Microsoft dann nicht die Dateysysteme nutzt die langsamer Fragmentieren ( z.B ext4)
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20.10.2010, 00:41
| Unix und Defragmentierung?
#4 | | C8H10N4O2 - Geniesser
Registriert seit: 05.07.2007 Ort: Nordamerika, CA, NB
Beiträge: 18.684
| AW: Unix und Defragmentierung?
.... weil mindestens 75% der Microsoft-Nutzer keine Ahnung von den Internas der Rechner und ihrer Funktionsweise haben und somit auch von diesen 75% wiederum mindestens 75% der User permanent willenlos Datenmuell auf die Platten schreiben, diesen wieder vernichten und neu aufspielen....
Da muss auf Dauer jedes Dateisystem die Segel streichen..... Bei anstaendiger Anordnung der Dateien auf der Platte und anstaendigem Umgang mit dem Rechner hat man auch unter NTFS recht lange Ruhe.
Ausserdem ist es eine Frage von Patentrechten etc.
Wuerdest du ein Patent aufs Spiel setzen, nur weil du deine eigene Erfindung nicht verwendest?
Wuerdest du ein Dateisystem ausmustern, wo es weltweit inzwischen einen Quasi-Standard darstellt? Die Verbreitung des NTFS ist recht gewaltig. Warum auf diese vielen User verzichten.
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20.10.2010, 13:32
| Unix und Defragmentierung?
#5 | | Erfahrener Benutzer Themenstarter
Registriert seit: 06.10.2010
Beiträge: 892
| AW: Unix und Defragmentierung?
Xandros ich gebe dir natürlich recht. Jedoch ist NTFS nur soweit verbreitet weil Windows es eingeführt hat. Klar wegen den Patentrechten möchte ich jetzt hier garkeien Diskussion auslösen ( da gebe ich dir nämlich recht, denn das wäre ja genauso als wenn BillyBoy mit nem Apple Mac zu einer Microsoft Sitzung geht )Nur hätte Microsoft ja von Anfang an ein anderes Dateisystem entwickeln können. Naja vielleicht wäre Windows dann aber heute nicht so ein KlickiBunti System was jeder Mensch mit dem IQ einer Banane (15) bedienen könnte.
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20.10.2010, 14:05
| Unix und Defragmentierung?
#6 | | Don´t panic!
Registriert seit: 01.06.2007 Ort: Bluemchenwiese
Beiträge: 3.324
| AW: Unix und Defragmentierung?
Auch wenn das "KlickiBunti" so garnichts mit dem benutzten Dateisystem zu tun hat...aber liegt nicht darin gerade die stärke von Windows, dass jeder motivierte Bananenbediener auch Windows bedienen kann? - Hat sich Apple nicht auch Benutzerfreundlichkeit aufs Obst gemalt?
- Hat BeOS/Zeta/etc. nicht auch den Versuch unternommen, durch bunte Bedienelemente Windowsnutzer abzuwerben?
- Versuchen Distributionen wie openSuse, Ubuntu, etc. nicht auch genau diesen vorkonfigurierten Buntwäscheanteil dem Pinguin anzuziehen?
Übrigens OS-Bashing war noch nie "in" - jeder wie er mag, man hat ja die Auswahl.
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20.10.2010, 14:09
| Unix und Defragmentierung?
#7 | | Erfahrener Benutzer Themenstarter
Registriert seit: 06.10.2010
Beiträge: 892
| AW: Unix und Defragmentierung? Zitat:
Zitat von helidoc Übrigens OS-Bashing war noch nie "in" - jeder wie er mag, man hat ja die Auswahl. | Klar es ging mir ja auch nicht darum Windows schlecht zu machen ( ich nutze Ubuntu und Windows 7 und wo käme ich ohne Windows mit meinen Basic Kentnisse hin, von den Spielen ganz zu schweigen?)
Eigentlich bezog sich meine Hauptfrage ja nur darauf was Unix anders macht als Windows, das man da nicht ständig defragmentieren muss (unter Ubuntu gibt es von vornherein noch nicht mal ein Tool zum defragmentieren).
Aber ich hätte niemals gedacht hier so eine Diskussion auszulösen |
20.10.2010, 14:33
| Unix und Defragmentierung?
#8 | | Don´t panic!
Registriert seit: 01.06.2007 Ort: Bluemchenwiese
Beiträge: 3.324
| AW: Unix und Defragmentierung?
ext4 (und auch ext3), das Ubuntu wohl benutzt, macht das natürlich schon recht clever und fragmentiert daher auch nicht übermässig stark. Daher ist es sicherlich für viele nicht nötig, an eine Defragmentierung zu denken. Eine Online-Defragfunktion für ext4 ist bereits in Entwicklung und wird irgendwann, wenn nichts unvorhersehbares dazwischenkommt, auch mal stabil genug sein.
Wie bereits oben erwähnt - dass es kein Tool gibt, heisst nicht, dass das Dateisystem nicht fragmentiert - man muss sich im Bedarfsfall eben mit umkopieren helfen.
Falls du eine neue Ubuntu-version mit btrfs bentutz: Btrfs ist zwar noch "experimentel", kann aber Online-Dateisystemüberprüfung und Defragmentierung, so wie auch das "Vorbild" zfs.
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20.10.2010, 16:24
| Unix und Defragmentierung?
#9 | | .
Registriert seit: 29.01.2008
Beiträge: 6.955
| AW: Unix und Defragmentierung? Zitat:
Zitat von Orchidee75 Windows, das man da nicht ständig defragmentieren muss | Also ICH muß das nicht ständig defragmentieren, aller 2-3 Monate laß ich es einfach mal auf der Systempartition durchlaufen, auf anderen nie |
20.10.2010, 17:05
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#10 | | Erfahrener Benutzer Themenstarter
Registriert seit: 06.10.2010
Beiträge: 892
| AW: Unix und Defragmentierung?
Ja ich hab leider nur eine Partition (habe mir einen Laptop gekauft wo die eine Partition schon drauf war und war zu faul die löschen).
Naja und ich arbeite halt öfters mit großen Dateien, die geladen und wieder gelöscht werden. insofern ist das Defragmentieren schon öfters mal erforderlich.
Ansonsten würde ich einfach den alten trick anwenden, wenn eine Partition fragmentiert, einfach alles auf ne neue schieben.
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