Ganz am Rande mal eine Frage: Wurde die alte Installation irgendwann mal mit einem Tuning-Tool optimiert (z.B. TuneUp oder dergleichen) ?
Wenn ja! Dann hast du damit moeglicherweise selbst die Gruende fuer die permanenten Datentraegerpruefungen verursacht.
Wenn z.B. ueber ein solches Tool Registry-Werte veraendert werden, damit der Rechner zum Beispiel schneller die noch offenen Anwendungen schliesst und daher in kuerzerer Zeit herunterfahren kann..... (Hierbei werden die Anwendungen meist so beendet, dass sie nicht einmal mehr ausreichend Zeit haben, eventuell noch anstehende Schreibtaetigkeiten auf der Festplatte zu beenden, bevor sie im Nirvana landen. Das deutet Windows beim naechsten Start als Absturz und prueft daher die Platte.)
Wenn z.B. Daten in fehlerhaften Sektoren gespeichert wurden, dann wird chkdsk ohne Parameterangabe diese Fehler nicht beheben.
Aus dem laufenden Windows heraus in einer Eingabeaufforderung den Befehl manuell ausloesen und die Parameter /f und /r anhaengen.
Start - Ausfuehren - msconfig<Enter>
Im folgenden Fenster nachsehen, ob Windows eventuell die Option "Diagnosestart" aktiviert hat. Hier sollte "Normaler Start" aktiviert sein.
Sollte der Diagnosestart gewaehlt sein, muss Windows bei jedem Start eine Datentraegerueberpruefung durchfuehren. Allerdings sollte dabei dann auch Laufwerk C: betroffen sein.... Hier einfach mal auf Nummer Sicher gehen und nachschauen, was dort aktiviert ist!
Nebenbei kann auch ein Eintrag in der Auslagerungsdatei dafuer sorgen, dass beim naechsten Systemstart chkdsk erneut ausgefuehrt wird. Das sollte dann aber problemlos erledigt werden koennen, wenn man beim naechsten Herunterfahren des Rechners die Auslagerungsdatei loeschen laesst. (Einmalig reicht voellig aus! Die Option sollte danach wieder auf ihre alte Einstellung zurueckgesetzt werden.)