Der Router hat nur Platz fuer eine begrenzte Menge an Eintraegen, da er diese ja bei jedem Seitenaufruf nicht nur pruefen muss, sondern auch in seinem internen (recht mageren) Speicher unterbringen darf.
Loesungen dafuer sehen z.B. so aus, dass man sich einen Proxyserver zwischen Router und Netzwerk schaltet (z.B. einen kleinen alten ausgedienten Rechner), der dann diese Listen verarbeiteitet und das Netz auch Nutzerabhaengig filtert.
Fuer solche Aufgaben verwende ich gerne IPCop mit dem Addon AdvancedProxy, welchen ich dann mit der BigBlackList von DansGuardian fuettere.
Alternativ dazu koennte man auch von Endian die Community-Edition des Betriebssystemes verwenden.
Beide Systeme basieren auf Linux und modifizierten Versionen von Squid (Proxy-Dienst)
Problem an der Sache> WLAN-Geraete, die sich direkt mit der Fritz!Box verbinden, umgehen den Proxy komplett. Man muss also auf die WLAN-Funktion des Routers verzichten und dafuer am Proxyserver ein entsprechendes Netzwerk (ueber separate WLAN-Karte oder ueber LAN-Karte mit daran angeschlossenem Access-Point) einrichten.
Ausserdem muss man den Router dann so absichern, dass lediglich der Proxyserver und maximal ein weiterer Rechner (fuer Wartungen ueber Direktverbindung) daran akzeptiert werden.
Alle weiteren Zugriffsregeln, Filter und Beschraenkungen werden dann im Server eingerichtet.
Infos und Bilder zu verschiedenen Geraeten, auf denen IPCop betrieben wird, findet man unter
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