Zitat:
Zitat von beatmas Gehen tut das mit nem Partitionsmanager: |
prinzipiell schon, allerdings - wie es schon angemerkt wurde - nur solange man Partitionen auf einer Festplatte veraendert.
Heutzutage ist das kaum noch in der Verwendung, da die Festplattenkapazitaeten so schnell gewachsen sind. Es besteht aber
afaik immer noch die Moeglichkeit, ein Stripeset zu erstellen, welches sich dann ueber mehrere Laufwerke erstreckt. Dafuer werden einfach Partitionen oder besser Speicherbereiche von mehreren physikalischen Datentraegern zu einem logischen Laufwerk verbunden. So laesst sich die Kapazitaet eines vorhandenen Datentraegers dann tatsaechlich durch einen weiteren vergroessern - zumindest fuer Windows, welches dann nicht die einzelnen Datentraeger betrachtet, sondern das Stripeset als ein Laufwerk wertet. Fuer das Betriebssystem ist das dann uninteressant, wo sich welche Daten befinden. Problem dabei: Faellt ein Datentraeger des Stripeset aus, ist das komplette Set unbrauchbar!
Dafuer verwendet man allerdings identische Laufwerke! Bei Verwendung von SSD und HDD wird man Performanceprobleme bekommen.
Und fuer die Systempartition, von der Windows gestartet werden soll, ist sowas nur mit einem passenden Hostadapter zu realisieren. Hier muss schon die Hardware den Verbund bereitstellen koennen. Unter Windows selbst ist das nur fuer zusaetzliche Platten realisierbar. (Es wird also wie ein Software-RAID behandelt, fuer das erst einmal die Software geladen sein muss.)
Die Idee, die vorhandene SSD gegen eine groessere auszutauschen ist daher die beste Wahl.
Die auf der aktuellen vorhandenen Daten lassen sich mit Acronis True Image, HDDClone oder aehnlichen Image-Tools komplett sichern und die Sicherung auf die neue SDD zurueckspielen. Nach dem Zurueckspielen wird man dann eventuell noch die Partition vergroessern muessen - Acronis laesst das sogar beim Zurueckspielen direkt zu.